Apple hat in Maps damit begonnen, einige US-amerikanische Militär- und Raumfahrtstandorte unkenntlich zu machen. Eine Ankündigung des Unternehmens zu der Änderung gibt es bislang nicht.
Mehrere Standorte sind bereits betroffen
Wer in Kartendiensten gern NASA-Startrampen oder Militärflugplätze aus der Nähe betrachtet, kann bestimmte Anlagen in Apple Maps inzwischen nicht mehr klar erkennen. Die Unschärfe verdeckt etwa Flugzeuge auf Rollfeldern und Raketen auf Startplätzen.
Zu den betroffenen Orten gehören die Wallops Flight Facility in Virginia, das Stennis Space Center in Mississippi, die Cape Canaveral Space Force Station in Florida sowie die Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Auch die Whiteman Air Force Base und die Ellsworth Air Force Base sind verwischt. Whiteman ist der Standort des Großteils der B-2-Tarnkappenbomber der Air Force. Ellsworth gehört zu den beiden US-Stützpunkten der B-1B.
Ebenfalls unkenntlich sind Groom Lake, auch als Area 51 bekannt, und das Los Alamos National Laboratory. Die Cape Canaveral Space Force Station und die Vandenberg Space Force Base beherbergen zahlreiche militärische Startrampen sowie Satelliten, die zu den fortschrittlichsten und geheimsten der Welt zählen.
Andere Anlagen bleiben sichtbar
Die Änderung betrifft offenbar nicht alle Militärstandorte. Größere Einrichtungen der US Navy wie Pearl Harbor, Norfolk und die Naval Station Great Lakes sind weiterhin sichtbar. Auch die im Artikel geprüften Air-National-Guard-Stützpunkte in Wisconsin wurden nicht verwischt.
Bei den Air-Force-Basen zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Die Dyess Air Force Base, ebenfalls ein Standort der B-1B, und die Barksdale Air Force Base, an der der Großteil der B-52-Flotte stationiert ist, bleiben klar erkennbar. Die B-52 sind seit 74 Jahren im Einsatz.
Auch das Kennedy Space Center ist weiterhin sichtbar. Das gilt ebenso für die historischen Startrampen LC-39A und LC-39B. Bei der Wallops Flight Facility ist dagegen das Gelände selbst verwischt, nicht aber die ebenfalls von der NASA betriebenen Startrampen.
Apple hat die Änderung nicht kommentiert
Die Anpassung scheint erst vor Kurzem erfolgt zu sein. Apple hat sie bislang nicht öffentlich angekündigt. In Google Maps sind die genannten Militärstandorte nach Angaben des Quellartikels nicht verwischt. Ob und wie schnell Apple weitere Anlagen unkenntlich macht, ist offen. Ebenso ist unklar, ob das Unternehmen nur besonders sensible Einrichtungen oder grundsätzlich alle Regierungsstandorte berücksichtigen will.
Auch praktische Fragen bleiben unbeantwortet: Der Artikel lässt offen, wie die Navigation auf den verwischten Geländen funktioniert und ob Apple CarPlay dort weiterhin nutzbar ist. Ebenso ist nicht geklärt, ob Militärangehörige und zivile Beschäftigte für die Navigation auf den Stützpunkten künftig einen anderen Dienst benötigen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
