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Wie ein Budget-MacBook in Apples Laptop-Portfolio passt

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Die Gerüchteküche brodelt: Ein günstigeres MacBook mit iPhone-Prozessor könnte Anfang 2026 erscheinen. Doch wie würde sich so ein Modell im bestehenden Angebot von Apple positionieren?

Apples MacBook-Angebot im Überblick

Aktuell fokussiert sich Apples Notebook-Portfolio im Wesentlichen auf zwei Produktlinien: das MacBook Air und das MacBook Pro. Im Apple-Store beginnt das 13-Zoll MacBook Air mit dem M4-Chip bei 1.099 Euro. Die 15-Zoll-Variante liegt bei 1.399 Euro. Wer mehr Leistung oder ein besseres Display benötigt, kann zum 14-Zoll MacBook Pro mit M5 greifen. Das kostet mindestens 1.799 Euro . Das 16-Zoll MacBook Pro mit M4 Pro startet bei 2.799 Euro.

Diese Preise gelten direkt bei Apple. Im freien Handel fallen sie jedoch teils deutlich niedriger aus: So bietet beispielsweise Amazon das MacBook Air mit M1-Chip bereits ab 799 Euro an. Auch das aktuelle M4 MacBook Air ist vereinzelt schon für 795 Euro erhältlich. Damit ist der Preisbereich des spekulierten Budget-MacBook – zwischen 650 bis 800 Euro – keinesfalls exklusiv im günstigsten Segment. Im Gegenteil: Einsteiger:innen bekommen für wenig mehr bereits ein neues Modell mit stärkerem Chip.

Technik: A18 Pro statt M-Serie

Den Gerüchten zufolge wird in dem Budget-MacBook kein M-Prozessor, sondern der A18 Pro arbeiten – jener Chip, der im iPhone 16 Pro von 2024 verbaut ist. Dessen Leistung liegt im Geekbench-Einzelkern-Test bei etwa 3.400 Punkten; im Multicore-Test werden rund 8.400 Punkte erreicht. Zum Vergleich: Das MacBook Air mit M1 erreicht etwa 2.340 (Single-Core) und 8.340 (Multi-Core), das neue M4 MacBook Air etwa 3.680 (Single-Core) und 14.650 (Multi-Core).

In der Praxis bedeutet das: Bei Alltagsaufgaben wie Office-Anwendungen oder Surfen läge ein A18-Pro-MacBook leistungsmäßig zwischen dem M1- und dem M4-Modell. Bei grafikintensiver Nutzung setzt sich das M4 wegen seiner stärkeren GPU deutlich ab – Geekbench Metal bescheinigt dem M4 mit 55.041 Punkten eine fast doppelt so hohe Grafikleistung wie dem A18 Pro (32.300) oder dem M1 (31.360).

Für die meisten Anwender:innen, die kein aufwändiges Grafik- oder Gaming-Setup erwarten, dürfte das aber wenig relevant sein. Im typischen Alltagsszenario – mehrere Tabs im Browser, Textverarbeitung, einfache Bildbearbeitung – wäre auch das günstigere Modell ausreichend leistungsfähig.

Kompromisse beim günstigen MacBook wahrscheinlich

Um den kolportierten Preis von 650 bis 800 Euro zu erreichen, sind Kompromisse wahrscheinlich. Viele spekulieren, dass das Display des etwa 13 Zoll großen MacBooks lediglich durchschnittlich ausfallen wird. Auch bei der Ausstattung könnte gespart werden: So ist laut Gerücht nur ein USB-C-Anschluss vorgesehen, und 8 GB Arbeitsspeicher erscheinen gesetzt.

Wie stark diese Einschnitte von potenziellen Käufer:innen empfunden werden, hängt letztlich vom finalen Preis und den subjektiven Ansprüchen ab. Wer zu einem Einstiegs-MacBook für rund 699 US-Dollar (ca. 650 Euro) greift, bekommt eine solide Basis – muss aber abwägen, ob nicht für einen kleinen Aufpreis ein MacBook Air M4 mit besserem Display und mehr RAM (16 GB) zum Beispiel schon ab 749 US-Dollar (ca. 695 Euro) die attraktivere Wahl wäre.

Unterm Strich zeigt sich: Sollte Apple tatsächlich ein günstiges MacBook mit iPhone-Prozessor auf den Markt bringen, steht es in direktem Preis- und Leistungskonkurrenz zu älteren sowie aktuellen MacBook-Air-Modellen. Die genaue Position im Portfolio und die Zielgruppe bleiben damit vorerst unbeantwortet.

Via: https://appleinsider.com

Titelbild: KI (Zur Illustration)

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Tags: M1, Apple, M4, Budget, Gerüchte, A18 Pro, MacBook, Einstieg, MacBook Pro, MacBook Air, Leistung, Preis, laptop

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