Apple könnte noch in diesem Jahr vier neue Desktop-Macs präsentieren: Mac mini mit M5 und M5 Pro sowie Mac Studio mit M5 Max und möglicherweise M5 Ultra. Lohnt sich das Warten – und wie groß fällt der Leistungssprung aus?
Aktuell befinden wir uns im Apple-Sommerloch vor den neuen iPhones im September; traditionell folgen die Macs kurz danach. Die bestehenden Desktop-Modelle gelten als überfällig: Der Mac Studio mit M4 Max und M3 Ultra stammt aus dem letzten Jahr, der Mac mini aus 2024. Nach dem Ende des Mac Pro bietet Apple in diesem Segment nur noch Mac mini und Mac Studio an. Erwartet werden ein Mac mini mit M5 und M5 Pro sowie ein Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra. Nichts davon ist offiziell bestätigt. Hinweise aus Software und mehreren zuverlässigen Quellen deuten jedoch auf diese Varianten hin.
Der M5 entsteht im 3‑Nanometer-Verfahren mit 10 CPU-Kernen (6 Performance, 4 Effizienz) und einer 10‑Kern‑GPU. Neu: sogenannte Neural Cores sind integriert; dazu kommt die 16‑Kern‑Neural Engine. Der einheitliche Speicher reicht von 16 bis 64 GB, die Speicherbandbreite liegt bei 120 GB/s. Thunderbolt 5 wird unterstützt. Gegenüber den vorherigen CPUs sind rund 20 Prozent mehr Leistung zu erwarten, dazu bessere Apple‑Intelligence‑Unterstützung und geringerer Energiebedarf. Der M5 Max bietet bis zu 18 CPU‑Kerne und bis zu 40 GPU‑Kerne, ebenfalls mit Neural Cores und 16‑Kern‑Neural Engine. Er unterstützt bis zu 128 GB einheitlichen Speicher mit rund 614 GB/s Bandbreite und Thunderbolt 5 – interessant für Final Cut, DaVinci Resolve, Blender, Logic, Xcode und lokale KI-Anwendungen.
Beim M5 Ultra beginnt die Spekulation: Apple hat bisher Ultra‑Fusion genutzt, also zwei Max‑Chips zu einem Ultra kombiniert. Setzt Apple das fort, wären etwa 36 CPU‑Kerne und bis zu 80 GPU‑Kerne plausibel, inklusive Neural Cores und einer Neural Engine mit bis zu 32 Kernen. Der einheitliche Speicher könnte zwischen 96 und 256 GB liegen; Gerüchte sprechen insgesamt von Geräten mit bis zu 1,5 TB RAM, der M5 Ultra dürfte jedoch eher im Bereich 96 bis 512 GB landen. Die Speicherbandbreite könnte bei rund 1,2 TB/s liegen. Zu erwarten wären etwa doppelte GPU‑Leistung und deutlich mehr CPU‑Leistung – hilfreich für 3D, Echtzeit‑Rendering, 8K‑Workflows und große Sprachmodelle lokal. Ein Designwechsel gilt als unwahrscheinlich; kleinere interne Verbesserungen, etwa bei der Kühlung, sind möglich.
Für Office, Web, Bildbearbeitung, gelegentlichen Videoschnitt und etwas lokale KI reicht voraussichtlich der Mac mini mit M5. Der Mac mini mit M5 Pro eignet sich besser für Final Cut, Lightroom, Logic, Softwareentwicklung und KI. Der Mac Studio mit M5 Max adressiert 4K/8K‑Video, DaVinci, Blender, große Fotobibliotheken und lokale große Sprachmodelle – abhängig von der RAM‑Ausstattung. Der Mac Studio mit M5 Ultra bleibt eine sehr spezialisierte Wahl für Filmstudios, KI‑Entwicklung, Wissenschaft und Echtzeit‑Rendering. Wer heute einen Mac mini mit M4 kaufen möchte, sollte aus Sicht des Videos noch etwas warten: Sollten die M5‑Modelle im Herbst kommen, gibt es mehr Leistung, und Vorgänger könnten günstiger werden. Allerdings ist mit steigenden Preisen zu rechnen. Ein Mac Studio mit M3 Ultra, 512 GB RAM und 8 TB SSD lag zuletzt bei über 17.000 Euro; High‑End‑Konfigurationen könnten die 20.000‑Euro‑Marke klar überschreiten. Auch Mac mini und Mac Studio mit M5 dürften teurer ausfallen; ein Mac mini für 699 Euro gilt als Vergangenheit.
Wenn ihr aktuelle Mac zu günstigen Preisen kaufen wollt, empfehlen wir unser Preisradar.
Welche Desktop‑Macs wünscht ihr euch – reicht euch ein Mac mini oder wartet ihr auf den nächsten Mac Studio mit M5 Ultra?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenDen Beitrag in unserem Forum kommentieren
Mein ausprobiert Test des ESR Equinox Watch Armband betrachtet die Kombination aus widerstandsfähigen Kautschuk mit einer echten mechanischen Faltschließe für…
Die 10 stärksten Apple-Angebote am 02.11.2026 im Überblick — darunter 2 neue Bestpreise.
WhatsApp erkennt in Nachrichten automatisch Telefonnummern, Datums- und Zeitangaben, Adressen sowie E-Mail-Adressen. Tippt Ihr auf eine gepunktete Unterstreichung, zeigt die…
In einer Woche voller Produktneuheiten und Updates rückt Apple mit neuen Macs, einem überarbeiteten iPad mini und umfangreichen Systemaktualisierungen gleich…
Wenn Deine AirPods keine Verbindung zum iPhone herstellen oder kein Ton zu hören ist, steckt oft eine einfache Ursache dahinter.…
Das iPhone Duo hatte - wenn man Social Media glauben schenken darf - einen schwierigen Start. Neue iPhone s müssen…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen