Apple arbeitet offenbar bereits an einem neuen MacBook Pro mit M6-Prozessor, Touchscreen und OLED-Display. Erste Gerüchte deuten auf einen Release ab Herbst 2026 hin.
Erste Hinweise auf M6 und kommende MacBooks
Obwohl der M5 gerade erst in frisch vorgestellten Geräten wie dem iPad Pro, der Apple Vision Pro und den MacBook Pros zum Einsatz kommt, mehren sich bereits die Hinweise auf den Nachfolger: der M6. Erwartet wird, dass Apple neue MacBook-Pro-Modelle mit dem M6-Prozessor im Herbst 2026 vorstellt – wie gewohnt zur typischen MacBook-Zeit. Neben dem Chip-Upgrade ist auch ein grundlegender Designwechsel im Gespräch.
Das nächste MacBook Pro soll ein OLED-Display erhalten, ähnlich dem aus dem aktuellen iPad Pro. Eigentlich war die Einführung schon für dieses Jahr geplant, doch mangelnde Produktionskapazitäten könnten für die Verschiebung verantwortlich sein. Zusätzlich ist ein Touchscreen vorgesehen – eine bemerkenswerte Änderung in Apples Produktstrategie.
Ein Touchscreen-Mac – Abkehr von alten Prinzipien?
Dass Apple beim MacBook einen Touchscreen integriert, wäre ein deutlicher Bruch mit früheren Aussagen des Unternehmens. Schon Steve Jobs hatte die Idee zurückgewiesen, und auch Führungskräfte wie Tim Cook, John Ternes oder Craig Federighi äußerten sich in der Vergangenheit ablehnend.
Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass ein berührungsempfindliches MacBook kommt. Die Ergonomiefrage scheint für Apple lösbar zu sein – oder spielt schlicht keine größere Rolle mehr. In der Windows-Welt ist Touchbedienung seit Jahren Standard. Ein Touchscreen im MacBook ließe sich eventuell durch eine Kombination aus macOS und iPadOS realisieren, zum Beispiel in Form einer Hybrid-Oberfläche.
Technische Erwartungen an den M6
Die Taktfrequenz der kommenden M6-CPU könnte bei etwa 4,9 Gigahertz liegen. Diese Schätzung basiert auf den bisherigen Steigerungen von M3 bis M5. Auch wenn der genaue Leistungszuwachs noch unklar ist, dürften Effizienz und Geschwindigkeit erneut optimiert werden.
Hergestellt werden M6-Chips voraussichtlich im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC, was neben besserer Performance auch Energieeinsparungen verspricht. Zusätzlich plant Apple offenbar, die Neural Engine auszubauen. Das bedeutet mehr Transistoren, höhere Taktraten und stärkere KI-Funktionen. Auch bei der GPU könnten die KI-Beschleuniger, die mit dem M5 eingeführt wurden, weiter verbessert werden – vorausgesetzt passende Drittanbieter-Software nutzt diese Funktionen.
Designänderungen und Kamera-Neuheit
Auch optisch wird ein neues MacBook Pro mit M6-Chip wohl überarbeitet. Es soll dünner werden und eine sogenannte Hole-Punch-Kamera erhalten – ähnlich der Dynamic Island beim iPhone. Die bisher bekannte Notch am oberen Displayrand könnte damit entfallen.
Ob MagSafe bleibt oder neue Anschlussstandards eingeführt werden, ist bislang offen. Ebenso unklar ist, ob Funktionen wie SD-Kartenleser oder HDMI-Anschlüsse erhalten bleiben. Klar ist nur: Wenn Apple den Touchscreen integriert, wird dies auch eine Anpassung des Designs notwendig machen.
Die mögliche Einführung eines Touchscreens im MacBook Pro wirft Fragen auf. Wird sich Apple damit von alten Prinzipien verabschieden? Oder öffnet sich das Unternehmen endlich Nutzer:innen-Wünschen, die aus der iPad-Welt bekannt sind? Eure Meinung dazu interessiert uns – seht ihr einen echten Nutzen oder bleibt ihr lieber beim gewohnten Bedienkonzept?
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