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Trump-Handy T1 wird deutlich teurer

Trump Mobile T1 Gold

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Trump Mobile hat den Preis für sein T1-Smartphone still und leise angehoben. Das goldfarbene Gerät kostet nun deutlich mehr als ursprünglich angekündigt.

Preissteigerung nach Einführung des faltbaren iPhone

Nach Apples „Überraschung und Glanz“-Event am Mittwoch, bei dem das lange erwartete faltbare iPhone Duo mit einem Einstiegspreis von 1.999 US‑Dollar (rund 1.840 Euro) vorgestellt wurde, drehen sich bei vielen zu Hause die Gespräche um Handykosten und mögliche Upgrades. In diesem Umfeld wirkt das T1 von Trump Mobile auf den ersten Blick wie eine günstigere, auffällige Alternative zum neuen Falt‑iPhone.

Der goldene Trump-T1 wurde ursprünglich zu einem Preis von 499 US‑Dollar (rund 460 Euro) beworben. Wie zuerst von The Verge berichtet, hat Trump Mobile über Nacht eine stille Preiserhöhung vorgenommen: Der Trump-T1 kostet jetzt 749 US‑Dollar (rund 690 Euro). Damit liegt der Preis 250 US‑Dollar (rund 230 Euro) über dem ursprünglichen Angebot und macht das T1 teurer als das iPhone 17E.

Eine Sprecher:in von Trump Mobile reagierte zunächst nicht auf die Anfrage nach einem Kommentar. Eine konkrete Begründung für den Preissprung hat das Unternehmen bislang nicht geliefert.

Einführungspreis war von Anfang an befristet

Ganz aus dem Nichts kommt die Erhöhung jedoch nicht: Führungskräfte von Trump Mobile hatten bereits Anfang des Jahres gegenüber The Verge erklärt, dass der ursprüngliche Preis von 499 US‑Dollar (rund 460 Euro) nur ein vorübergehender Einführungspreis sei. Nach diesen Aussagen ist es sogar möglich, dass das T1 künftig noch teurer wird – bis zu einem Preis von 999 US‑Dollar (rund 920 Euro) steht im Raum.

Darüber hinaus nannte das Unternehmen keine verbindlichen Gründe für die Anpassung. In der Branche wird der anhaltende weltweite Mangel an Speicherchips, der durch den KI‑Boom ausgelöst wurde und unter dem Spitznamen „RAMageddon“ bekannt ist, häufig als Preistreiber genannt. Apple hat im Zuge dieser Entwicklung erst kürzlich eine Reihe von Preiserhöhungen umgesetzt und ältere iPhone‑Modelle, iPads, MacBooks und weitere Geräte teurer gemacht.

Trotz des höheren Preises spielt das Trump-Handy technisch nicht in der gleichen Liga wie ein iPhone. Beim T1 handelt es sich im Kern um ein umgestaltetes Mittelklasse‑Smartphone des Herstellers HTC.

Technische Basis und Herkunft des Trump-T1

Nach einer fast einjährigen Verzögerung kam das Android‑Telefon, das ursprünglich als in den USA hergestellt beworben wurde, im Mai erstmals bei Medienvertreter:innen – darunter CNET – sowie bei wenigen Kund:innen an, die zuvor eine Vorbestellungsanzahlung von 100 US‑Dollar (rund 90 Euro) geleistet hatten. Inzwischen wird das Gerät als „in den USA montiert“ bezeichnet.

Die Expert:innen von CNET konnten das T1 anschließend im Detail untersuchen und bestätigten dabei die Erkenntnisse von iFixit: Das Trump-Handy wurde sehr wahrscheinlich in Guangdong in China produziert und ist nahezu identisch mit dem taiwanischen Modell HTC U24 Pro. Dieses HTC‑Gerät kam bereits vor zwei Jahren auf den Markt und ist bei Händler:innen wie Walmart und Amazon für weniger als 600 US‑Dollar (rund 550 Euro) erhältlich.

Das Trump-T1 unterscheidet sich vor allem optisch: Es ist in einem auffälligen Goldton gehalten, läuft auf einer veralteten Android‑Version und wird mit der Social‑Media‑Plattform Truth Social ausgeliefert. Zudem ist das Gehäuse mit einer amerikanischen Flagge dekoriert, der einige Streifen fehlen.

Wer das T1 von Trump Mobile trotzdem kaufen möchte, muss mit weiter steigenden Preisen rechnen. Angesichts der verwendeten älteren Technik erscheint ein möglicher Preis von rund 1.000 US‑Dollar (rund 920 Euro) hoch, zumal neuere Smartphones mit moderner Ausstattung bereits deutlich günstiger zu haben sind.

Via: https://www.cnet.com

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Tags: iPhone Duo, Android, HTC, Smartphone, T1, Preissteigerung, Trump Mobile, RAMageddon

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