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Touchscreen-MacBook Pro: Lohnt sich der hohe Aufpreis?

MacBook Pro M5

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Berichte erwarten ein MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen, dessen Einstiegspreis deutlich über dem der bisherigen Modelle liegen soll. Gleichzeitig steht ein M6-Update für bestehende MacBooks im Raum.

Touchscreen-MacBook Pro könnte deutlich teurer werden

Apple soll ein MacBook Pro mit OLED-Bildschirm und Touchbedienung vorbereiten. Die bislang genannten Preise fallen hoch aus: Für das 14-Zoll-Modell stehen 2.899 US-Dollar (rund 2.500 Euro) im Raum, für die 16-Zoll-Ausführung 3.399 US-Dollar (rund 2.930 Euro). Es handelt sich um berichtete Einstiegspreise, nicht um offiziell bestätigte Angaben.

Das neue Gerät würde eine Bedienform auf den Mac bringen, die es bei Laptops anderer Hersteller bereits gibt. Für Apple wäre es dennoch ein bedeutender Schritt: Bislang setzt das Unternehmen bei MacBooks auf Tastatur, Trackpad und Maus, während Touchscreens vor allem beim iPad zum Einsatz kommen.

Der hohe mögliche Einstiegspreis macht die Frage nach dem praktischen Nutzen besonders wichtig. Touchbedienung kann den direkten Zugriff auf Inhalte erleichtern. Ob sie den Aufpreis rechtfertigt, hängt jedoch davon ab, wie häufig Ihr tatsächlich mit den Fingern auf dem Display arbeiten würdet und welche Aufgaben Ihr erledigen möchtet.

Wann Touch am Mac einen Vorteil bietet

Ein Touchscreen könnte bei bestimmten Arbeitsschritten eine zusätzliche direkte Eingabemöglichkeit bieten. Wer häufig Inhalte auf dem Bildschirm auswählt oder mit ihnen interagiert, könnte davon profitieren. Das Gerät würde damit aber nicht automatisch ein iPad ersetzen oder jede Arbeit am Mac vereinfachen.

Für andere Anwendungen könnte ein iPad die günstigere Wahl sein. Welche Lösung besser passt, richtet sich nach Eurem Einsatz: Ein Touchscreen-MacBook Pro wäre interessant, wenn Ihr die Leistung und Arbeitsweise eines MacBooks benötigt und zugleich regelmäßig direkt auf dem Bildschirm eingreifen möchtet. Steht dagegen die Touchbedienung im Vordergrund, lohnt sich der Vergleich mit dem iPad.

Die derzeit verfügbaren Angaben liefern noch keine Details dazu, wie Apple die Touchbedienung konkret umsetzen will. Deshalb lässt sich der tatsächliche Arbeitsgewinn vor einer Vorstellung und praktischen Nutzung nur schwer beurteilen. Der Preis allein beantwortet nicht, ob sich das neue Modell für Euch lohnt.

Jetzt kaufen oder auf das M6-Update warten?

Zusätzlich zum möglichen OLED-Modell mit Touchscreen sollen bestehende Geräte ein Update auf den M6-Chip erhalten. Wer jetzt ein MacBook Pro benötigt, sollte daher abwägen, ob ein aktuelles Gerät den eigenen Anforderungen genügt oder ob sich das Warten auf die nächste Generation anbietet.

Ein erwartetes M6-Update und das mögliche Touchscreen-Modell sind dabei unterschiedliche Gründe, den Kauf aufzuschieben. Wer vor allem ein leistungsfähiges MacBook sucht, kann das neue Modell mit dem Touchscreen als mögliche, teurere Variante betrachten. Wer gezielt Touchbedienung am Mac möchte, sollte zunächst auf bestätigte Angaben zu Preis, Ausstattung und Bedienung warten.

Bis Apple die Geräte offiziell vorstellt, bleiben Preis und Eigenschaften vorläufig. Für Eure Entscheidung zählt deshalb vor allem, ob Touch im Arbeitsalltag einen konkreten Vorteil bringt – und ob dieser den möglichen Aufpreis gegenüber einem bestehenden MacBook Pro oder einem iPad wert ist.

Via: gizmodo.com · appleinsider.com

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Tags: Apple, iPad, MacBook Pro, OLED, Touchscreen, M6

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