In der aktuellen Folge von The MacRumors Show geht es um mögliche Preiserhöhungen beim iPhone 18 Pro nach den jüngsten Preisanpassungen von Apple sowie um Pläne für die Apple Watch Ultra 4 und AirPods mit integrierten Kameras.
Außerdem thematisiert der Podcast Apples erstes faltbares iPhone und einen neuen Zeitplan für kameraausgestattete AirPods, die nun erst 2027 erwartet werden.
Deutliche Preissprünge nach umfassenden Apple-Erhöhungen
Apple hat gestern die Preise für einen großen Teil seines Hardware-Portfolios angehoben. Betroffen sind unter anderem HomePod mini, HomePod, Apple TV, die komplette iPad-Reihe, die gesamte Mac-Linie sowie Vision Pro. Zuvor hatte CEO Tim Cook im Gespräch mit dem Wall Street Journal Preiserhöhungen als „unvermeidbar“ bezeichnet, ausgelöst durch stark gestiegene Kosten für Speicher und Speicherchips. Der Online Store war kurzzeitig offline, bevor er mit den neuen Preisen wieder ans Netz ging. Die Erhöhungen reichen von 30 US-Dollar beim HomePod mini bis zu 1.300 US-Dollar beim Mac Studio im oberen Segment und liegen im Schnitt bei 246,67 US-Dollar über die betroffenen Produkte hinweg.
Nicht angepasst wurden bislang die Preise für iPhone, AirPods, Studio Display, Apple Watch und Zubehör wie den Apple Pencil. Unabhängig von den übrigen Preiserhöhungen kehrte zudem das Modell des Mac mini mit 256 GB Speicher ins Line-up zurück: Es kostet nun 799 US-Dollar und liegt damit 200 US-Dollar über dem früheren Preis.
Der gleiche Kostendruck dürfte in den kommenden Monaten auch beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ankommen, die bereits vor den jüngsten Anpassungen als Kandidaten für höhere Preise gehandelt wurden. Gegenüber dem Wall Street Journal betonte Cook, dass Apple von diesen Kostensteigerungen nicht ausgenommen sei, kündigte aber an, dass es Klarheit zur iPhone-Preisgestaltung erst zur Vorstellung der neuen Reihe im September geben werde.
Neue Kamera, teurere Komponenten, höherer Einstiegspreis
Das Wall Street Journal verweist auf Daten der Analysefirma TechInsights. Demnach sollen die Preise für DRAM und Flash-Speicher bis Herbst etwa auf das Vierfache steigen. Die Materialkosten des iPhone 17 Pro würden damit von etwa 582 US-Dollar um rund 25 Prozent auf etwa 726 US-Dollar beim Nachfolger klettern. TechInsights schätzt, dass Apple den Preis des iPhone 18 Pro um rund 270 US-Dollar anheben müsste, um die aktuellen Margen zu halten. Weil Apple jedoch auf standardisierte Preisstrukturen setzt, hält die Analysefirma einen Einstiegspreis von 1.299 US-Dollar eher für realistisch.
Hinzu kommt ein neues Kamerasystem, dessen Komponenten laut Analyst Ming-Chi Kuo rund 50 Prozent teurer sein sollen als bei der aktuellen Generation. Unter Einrechnung dieser Mehrkosten kommt das Wall Street Journal zu dem Schluss, dass der Einstiegspreis des iPhone 18 Pro bei 1.399 US-Dollar oder höher liegen könnte, was einem Aufschlag von 200 bis 300 US-Dollar gegenüber dem aktuellen Modell entspräche. Das iPhone 18 Pro Max dürfte demnach nochmals etwa 100 US-Dollar darüber liegen.
Gerüchten zufolge soll das iPhone 18 Pro weiterhin auf ein Aluminiumgehäuse wie das iPhone 17 Pro setzen, ergänzt um vier neue Farben. Als charakteristische Farbe wird „Dark Cherry“ erwartet, ein gedeckter Weinrot-Ton. Wie im Vorjahr soll es keine echte schwarze Option geben. Der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital warnt zudem, dass die neuen Farben ähnlich anfällig für Absplitterungen und Oberflächenprobleme sein könnten wie die letztjährigen Varianten „Cosmic Orange“ und „Dark Blue“. Apple behandele diese Auffälligkeiten demnach als Materialeigenschaft und nicht als Defekt.
Erstes faltbares iPhone und AirPods mit Kameras in Arbeit
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max werden im September zusammen mit Apples erstem faltbaren iPhone erwartet, das den Namen „iPhone Ultra“ tragen soll. Der Versand des Foldable könnte sich verzögern, laut einer Quelle aus China aber maximal um einen Monat. Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, das Gerät liege weiterhin im Plan für September, nachdem Barclays-Analyst Tim Long zuvor eine mögliche Verschiebung der Auslieferung bis Dezember in den Raum gestellt hatte. Das faltbare iPhone soll über ein 7,8 Zoll großes inneres Display, ein 5,5 Zoll Cover-Display, den A20-Chip und ein C2-Modem verfügen, auf Touch ID statt Face ID setzen, zwei rückseitige Kameras bieten und mindestens 2.000 US-Dollar kosten.
Gurman berichtet außerdem, dass Apple Watch Ultra 4 und Apple Watch Series 12 parallel zu den neuen iPhones erscheinen sollen. Konkrete Details sind rar, ein schnellerer Chip gilt aber als wahrscheinlich, da sowohl Series 11 als auch Ultra 3 weiterhin den S10-Chip aus dem Vorjahr nutzen. watchOS 27 dürfte neue Zifferblätter mitbringen, darunter eine Variante des Zifferblatts „Modular Ultra“.
Für 2027 plant Apple laut Bericht AirPods mit integrierten Kameras in den Stielen. Diese seien nicht für Foto- oder Videoaufnahmen gedacht, sondern sollen Informationen über die Umgebung der tragenden Person an Siri liefern. Siri soll damit Fragen zu Objekten und zur aktuellen Blickrichtung beantworten können, inklusive kontextabhängiger Erinnerungen und präziseren Navigationshinweisen. Ein integriertes Licht soll anzeigen, wenn die Kameras aktiv sind. Ursprünglich war ein Start im Jahr 2026 angepeilt, Apples Probleme im Bereich Künstliche Intelligenz und der Bedarf an zuverlässigen Modellen zur Objekterkennung sollen den Zeitplan jedoch auf 2027 verschoben haben.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
