Musik- und Video Streaming wird Schritt für Schritt teurer, während Apple-Hardware wie AirPods im Preis fällt. Wer beides klug kombiniert, kann seine monatlichen Kosten deutlich senken.
Wir zeigen Euch, wie Ihr mit Apple Music, Apple TV+, passenden Kopfhörern und günstigen Alternativen mehr Gegenwert für Euer Geld bekommt.
Apple Music mit Studententarif und Apple TV+ kombinieren
Apple bietet für Apple Music einen Student:innentarif an, der im Vergleich zum regulären Abo 5 US‑Dollar (rund 5 Euro) im Monat spart. Laut ZDNET ist in diesem Tarif zusätzlich Apple TV+ ohne Aufpreis enthalten. Ihr zahlt also weniger für Apple Music und erhaltet Apple TV+ zusätzlich, solange der Student:innentarif läuft.
Rechnet Ihr den Preisvorteil durch, ergibt sich über ein Jahr eine Ersparnis von 60 US‑Dollar (rund 60 Euro) gegenüber dem Standardabo – plus die Kosten, die Ihr für ein separates Apple-TV+-Abo sonst zahlen würdet. Wer anspruchsvoll Musik streamt und regelmäßig Serien und Filme schaut, kann so einen spürbaren Teil seines Unterhaltungsbudgets einsparen.
Wichtig ist, dass Ihr die Berechtigung für den Student:innentarif nachweist und im Blick behaltet, wann diese ausläuft. Danach greifen wieder die regulären Preise. Prüft außerdem, ob Ihr parallel noch andere Streaming-Abos bezahlt, die sich mit Apple Music und Apple TV+ überschneiden, und kündigt Überflüssiges rechtzeitig.
AirPods-Angebote nutzen: Wann sich welche Modelle lohnen
Parallel zu steigenden Abo-Kosten sinken aktuell die Preise für Apple-Kopfhörer. MacRumors berichtet etwa, dass die AirPods 4 bei Amazon für 99 US‑Dollar (rund 99 Euro) statt 129 US‑Dollar (rund 129 Euro) angeboten werden. Die AirPods Max 2 liegen dort bei 529,99 US‑Dollar (rund 530 Euro).
Für viele Nutzer:innen reicht der Umstieg auf AirPods 4 statt eines Pro-Modells, um im Alltag gut versorgt zu sein. Wer vor allem Musik und Podcasts hört, profitiert vom günstigeren Einstieg und kann den Preisvorteil direkt in sein Streamingbudget einrechnen. Das gilt besonders, wenn ältere Kopfhörer ersetzt werden müssen und ohnehin eine Neuanschaffung ansteht.
Die AirPods Max 2 bewegen sich trotz Rabatt weiterhin im oberen Preisbereich. Sie lohnen sich vor allem dann, wenn Ihr viel und oft hört und zugunsten von Komfort und Klang auf einen Teil des Abo-Budgets verzichten möchtet. Hier hilft es, über die erwartete Nutzungsdauer zu rechnen und den Betrag auf mehrere Jahre zu verteilen. So seht Ihr, ob sich die Investition im Verhältnis zu Euren wiederkehrenden Streamingkosten auszahlt.
Wann günstige USB‑C‑Kopfhörer die bessere Wahl sind
Wer beim Streaming vor allem sparen möchte, kann auf kabelgebundene Alternativen setzen. CNET stellt dafür die neuen Panasonic ErgoFit USB‑C vor. Die In‑Ears kosten 25 US‑Dollar (rund 25 Euro) und werden ausdrücklich mit einem für diese Preisklasse beeindruckenden Klang bewertet.
Laut CNET bieten sie eine solide Verarbeitung, eine sichere und bequeme Passform sowie eine integrierte Fernbedienung mit Mikrofon. Die Geräuschunterdrückung beim Telefonieren wird positiv hervorgehoben. Einschränkungen gibt es bei der Passform für einen Teil der Nutzer:innen und beim Zubehör, da weder Tasche noch Etui beiliegen.
Stellt Ihr diese 25 US‑Dollar (rund 25 Euro) den deutlich höheren Preisen der AirPods-Modelle gegenüber, zeigt sich: Wer vor allem günstig Musik und Serien hören möchte, verliert mit solchen USB‑C‑Kopfhörern nicht automatisch massiv an Klang oder Komfort. Gerade in Kombination mit einem Student:innentarif für Apple Music und dem enthaltenen Apple TV+ entsteht so ein Paket, das die monatlichen Kosten überschaubar hält.
Prüft für Euch: Nutzt Ihr die Zusatzfunktionen der teuren Kopfhörer wirklich aus, oder genügt eine solide kabelgebundene Lösung? Könnt Ihr auf einzelne Streamingdienste verzichten, wenn Apple Music und Apple TV+ bereits einen Großteil Eurer Inhalte abdecken? Wer hier ehrlich Bilanz zieht, findet oft mehrere Hebel, um sofort zu sparen, ohne sein Entertainment-Erlebnis stark einzuschränken.
Via: www.zdnet.com · www.macrumors.com · www.cnet.com
