Am 29. Mai erwartet Euch auf Apple TV zugleich ein Abschied und ein Neustart im Science-Fiction-Programm. Während For All Mankind mit Staffel 5 zu Ende geht, startet parallel die neue Serie Star City.
Gleiches Kreativteam, anderes Konzept
Beide Serien stammen vom gleichen kreativen Team, dennoch soll Star City ausdrücklich kein zweites For All Mankind werden. Im Trailer sind zwar erneut Raketen und Weltraum zu sehen, doch die Macher:innen betonen, dass die neue Serie sich deutlich davon unterscheidet.
Star City erzählt das Rennen ins All von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs. Im Mittelpunkt steht die Sowjetunion, die als erste Nation einen Menschen auf den Mond bringt. Angeführt wird das Ensemble von Rhys Ifans und Anna Maxwell Martin, die in diesem alternativen Geschichtsbild den sowjetischen Blick auf die Raumfahrt einnehmen.
Wer For All Mankind kennt, wird sich fragen, wie groß die Schnittmenge ist. Schließlich beginnt auch diese Serie beim Erfolg der Sowjetunion im All. Laut den Schöpfern Ben Nedivi und Matt Wolpert handelt es sich jedoch nicht um Schwesterserien, sondern um eigenständige Projekte mit jeweils eigener Ausrichtung.
„Wir hätten Star City nicht als Begleitserie gemacht“
Nedivi beschreibt, wie wichtig der eigenständige Charakter der neuen Produktion für das Team war. Es sei zwar naheliegend, Star City mit For All Mankind zu vergleichen, doch man habe bewusst etwas schaffen wollen, das sich klar wie eine eigene Serie anfühlt.
Er erklärt, dass Star City vermutlich nie entstanden wäre, wenn es nur als Begleitstück zu For All Mankind gedacht gewesen wäre. Stattdessen habe man gezielt das Gefühl von Paranoia und die Elemente eines Spionagethrillers in den Vordergrund gerückt. Diese Atmosphäre präge die Geschichte, auf die das Team besonders stolz sei.
Thriller ist hier tatsächlich das entscheidende Stichwort. Schon in den ersten fünf Episoden wirkt der Ton deutlich düsterer als bei For All Mankind und weniger wie klassische Science-Fiction. Die Serie setzt stärker auf ein Katz-und-Maus-Spiel im Milieu des sowjetischen Raumfahrtprogramms, während die eigentliche Raumfahrt eher im Hintergrund bleibt.
Dennoch lassen sich Parallelen nicht leugnen. Beide Serien nutzen deutliche Zeitsprünge, beide spielen in alternativen Vergangenheiten und beide sind eng mit der Raumfahrt verknüpft. Star City direkt als Ableger zu bezeichnen, greift aber zu kurz, auch wenn Wolpert den Begriff selbst verwendet.
Ein neuer Baustein in Apples Science-Fiction-Kosmos
Wolpert erinnert daran, dass For All Mankind eine der ersten, wenn nicht die erste Science-Fiction-Serie auf Apple TV war. Das Team sehe sich daher als Teil der Anfänge des Genres auf der Plattform und als Mitbegründer dieses Angebots.
Er beschreibt Star City als Ableger einer anderen Originalserie, der wiederum auf einer eigenständigen Idee beruht. Genau diese Kette an originären Konzepten mache das Team besonders stolz. Aus seiner Sicht erweitert Star City das Science-Fiction-Angebot von Apple um eine weitere Facette.
Star City startet am 29. Mai mit den ersten beiden Folgen, anschließend erscheint jeden Freitag bis zum 10. Juli eine neue Episode.
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