Mit dem Verkaufsstart des iPhone 17 traten schnell Bedenken wegen Kratzern und Spuren an den Ausstellungsgeräten auf. Apple Stores setzen nun zwei Maßnahmen ein, um diese Probleme zu beheben.
Seit dem Launch der iPhone 17-Reihe entstand bei vielen Nutzer:innen die Sorge, dass die Rückseite und das Kameramodul des neuen Modells empfindlich gegen Kratzer sind. Schon kurz nach Verkaufsstart sichteten Käufer:innen in den Apple Stores auffällige Spuren und Kratzer an den ausgestellten Geräten. Auch auf anderen iPhone-Modellen, zum Beispiel dem iPhone 16, traten ähnliche Markierungen auf. Apple hat auf die Rückmeldungen reagiert und eine interne Untersuchung gestartet. Laut Unternehmen sind diese Makel allerdings keine Kratzer im klassischen Sinne, sondern Materialübertragungen der Halterung auf das Glas, die sich mit geeigneter Reinigung entfernen lassen.
Die Untersuchungen ergaben, dass die sogenannten MagSafe-Ständer in manchen Stores abgenutzt waren und so das Material an das Gehäuse der iPhones übertragen wurde. Diese MagSafe-Ständer ähneln den magnetischen Ladegeräten, die Apple verkauft, inklusive eines umlaufenden Metallrings. Beim Abnehmen des iPhones kann der Ring das Gerätegehäuse berühren, wodurch dieser sich über die Zeit abnutzt und unschöne Spuren hinterlässt.
Zur Vermeidung weiterer Schäden ergreift Apple in den Stores jetzt gezielte Maßnahmen. In neuen Filialen, wie beispielsweise dem Ginza Store in Tokio, versieht Apple die MagSafe-Ständer ab sofort mit weißen Silikonringen. Diese Ringe bedecken die Metallränder und verhindern direkten Kontakt zwischen Standfuß und iPhone-Gehäuse. Diese Lösung hilft, künftige Schrammen zu vermeiden. Bereits vorhandene Spuren an den Ausstellungsstücken lösen sie jedoch nicht.
Deshalb haben die Store-Mitarbeitenden zusätzliche Anweisungen erhalten. Laut Informationen von Mark Gurman (Bloomberg) sollen sie in Zukunft die Rückseiten der Ausstellungsgeräte noch regelmäßiger reinigen. Hierfür kommt zu den normalen Reinigungslösungen ein Salzgemisch zum Einsatz. Apple hat die exakte Zusammensetzung zwar nicht veröffentlicht, aber Berichte deuten darauf hin, dass ein einfaches Wasser-Salz-Gemisch spürbare Reinigungserfolge erzielen kann.
Auch erste Nutzer:innen, die geratenen Spuren auf ihren eigenen Geräten mit einer Mischung aus Wasser und Meersalz behandelten, berichten von guten Ergebnissen. Diese Methode soll besser wirken als das Reinigen mit Wasser und Isopropanol. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Reinigungsanweisung dauerhaft in allen Stores als Standard etabliert.
Apple begegnet den Kratzern am iPhone 17 in den Stores mit einem Mix aus Hardwareanpassung und angepassten Reinigungsprotokollen. Mit Silikonringen an den MagSafe-Ständern und einer speziellen Reinigung reduzieren die Stores neue und bereits vorhandene Markierungen effektiv. Zukünftige Käufer:innen können also die Ausstellungsgeräte wieder ohne Sorge ausprobieren. Habt ihr selbst Erfahrungen mit Kratzern am iPhone 17 gemacht? Schreibt eure Eindrücke gern in die Kommentare.
Via: https://9to5mac.com
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Mit der ersten Beta von macOS 27.3 lassen sich Markdown-Dateien direkt in Quick Look formatiert ansehen. Die Vorschau zeigt damit…
Das Hackerteam Calif hat ein iPhone 18 Pro im Sperrmodus jailbreakt. In einem Video zeigt die Gruppe außerdem, dass der…
Mit iOS 27.3 können Entwickler:innen Siri AI in ihre Apps integrieren. Die Sprachassistenz soll dadurch Aufgaben über mehr Apps hinweg…
Apple hat die ersten Entwickler-Betas für iOS 27.3, iPadOS 27.3, macOS Golden Gate 27.3, watchOS 27.3, tvOS 27.3 und visionOS…
Mit der Beta von iOS 27.3 kehrt Apples neu gestaltete Health-App zurück, nachdem Apple sie zuvor aus einer Testversion entfernt…
Apple legt starke Quartalszahlen vor, deutet aber zugleich steigende Preise und Engpässe bei Hardware an. Parallel konkretisieren sich Pläne für…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen