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So erstellt ihr eine Keynote‑Präsentation im Stil von Steve Jobs

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Wer eine möglichst professionelle Keynote‑Präsentation erstellen möchte, kann sich gut an einigen einfachen Grundregeln orientieren – und am Stil von Steve Jobs. Seine Auftritte haben gezeigt, wie wirkungsvoll minimalistische Folien sein können.

Schlichtes Design und klare Struktur

Steve Jobs’ Präsentationen zeichneten sich durch einfache, ruhige Folien aus, die jeweils nur eine zentrale Idee transportierten. Wenig Text, große Bilder und eine klare Struktur halfen dabei, Produktvorstellungen zu Ereignissen zu machen – vom iMac bis zum iPhone. Wenn eure eigene Keynote‑Datei überladen oder unübersichtlich wirkt, lohnt es sich, diese Prinzipien zu übernehmen.

Ein guter Startpunkt ist ein vorhandenes Keynote‑Template. Apple stellt in der App zahlreiche kostenlose Vorlagen bereit, die von professionellen Grafikdesigner:innen gestaltet wurden. Statt jede Folie selbst layouten zu müssen, könnt ihr euch durch die Kategorien klicken und ein Theme wählen, das zu eurem Thema passt. Seit der Einführung des Creator Studio‑Abos müsst ihr in der Übersicht allerdings an vielen kostenpflichtigen Themes vorbeiscrollen – sie sind an einem lila Stern in der Ecke zu erkennen. Dennoch bleiben ausreichend kostenlose Vorlagen übrig.

Steve Jobs nutzte bei seinen Auftritten konsequent die Vorlage Gradient aus der Kategorie Minimal. Sie eignet sich vor allem für textlastige Präsentationen: Der dezente blau‑graue Verlauf wirkt ruhig und sachlich.

Text reduzieren, Stile nutzen, Bilder freistellen

Ein auffälliges Merkmal von Jobs’ Keynotes: Auf den Folien stehen selten mehr als ein paar Worte. Die eigentliche Botschaft kam aus dem Vortrag, nicht vom Bildschirm. Das bekannte iPhone‑Slide mit der Zeile „iPhone: Apple reinvents the phone.“ zeigt das Prinzip – der Satz auf der Folie stützt die Rede, ersetzt sie aber nicht.

Publikum kann schlecht gleichzeitig viel lesen und aufmerksam zuhören. Zu viele Wörter lenken ab. Komplexere Inhalte sollten daher auf mehrere Folien verteilt werden. Wer nicht so viel Zeit zum Proben hat wie Jobs, kann zusätzliche Stichpunkte im Notizbereich hinterlegen. Über Darstellung > Moderatornotizen einblenden (⇧⌘P) blendet ihr das Feld ein, das ihr dann nur auf dem eigenen Bildschirm seht.

Für ein einheitliches Erscheinungsbild solltet ihr auch die integrierten Textstile des gewählten Themes nutzen. Im Text-Tab der Format-Seitenleiste könnt ihr vordefinierte Stile für Überschriften, Fließtext, Bildunterschriften oder Zitate auswählen. Beim Einfügen von Text aus anderen Quellen empfiehlt sich Bearbeiten > Einsetzen und Stil anpassen oder die Tastenkombination ⇧⌥⌘V, damit fremde Formatierungen nicht das Folienlayout zerschießen.

Jobs wich bei der Schriftwahl nur selten von den Standardvorgaben ab. In den frühen Jahren nach seiner Rückkehr zu Apple kamen Garamond und Marker Felt zum Einsatz, ab 2002 setzte er auf die serifenlose Schrift Myriad. Das Gradient‑Theme nutzt standardmäßig Helvetica, wer Jobs’ Stil möglichst genau treffen will, stellt auf Myriad Pro um und aktualisiert anschließend den jeweiligen Stil per Update-Button.

Weil Jobs mit dunklem Verlaufshintergrund arbeitete, ließ er in der Regel die Hintergründe von Bildern entfernen und nutzte freigestellte Motive. Das vermeidet helle Rechtecke auf dunklen Folien. Unter macOS könnt ihr dazu ein Bild etwa in Safari, Finder oder Vorschau mit Rechtsklick anwählen und Copy Subject wählen. Das Motiv wird dann ohne Hintergrund kopiert und lässt sich per ⌘V direkt in Keynote einfügen. Besonders gut funktioniert das mit Fotos, in denen sich das Motiv klar vom Hintergrund abhebt.

Passende Bilder wählen und Ressourcen nutzen

Viele Vorlagen enthalten großformatige Stockfotos, die sich leicht austauschen lassen. Über die Taste Bild ersetzen in der unteren rechten Ecke wählt ihr eine eigene Datei vom Mac aus. Für lizenzfreie Motive bieten sich Dienste wie Pexels an, die kostenloses Bildmaterial bereitstellen.

Wer ein Abo für Apple Creator Studio nutzt, kann zudem auf die integrierte Content Hub‑Bibliothek zugreifen. Der Button Content Hub – ein lilafarbener Kasten links neben den Symbolen für Tabelle, Diagramm, Text und Formen – öffnet eine umfangreiche Sammlung an Bildern und Assets. Dank durchgängiger Verschlagwortung funktioniert die Suche ähnlich bequem wie bei Google Bilder.

Wie all diese Tipps in einer echten Präsentation wirken können, zeigt die iPhone‑Keynote von 2007, in der Steve Jobs Keynote voll ausreizt – von der schlichten Typografie bis zu den freigestellten Produktfotos.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: cultofmac.com

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