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Services, Mac und iPhone sorgen für Apples Rekordumsatz im 4. Quartal 2025

Apple Umsatzrekord 4. Quartal

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Apple hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen weiteren Umsatzrekord aufgestellt. Der Bericht für dieses Quartal zeigt, wie Services, Mac und iPhone das starke Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben.

Finanzergebnis und regionale Entwicklungen

Apple erzielte im 4. Quartal 2025 einen Umsatz von 102,5 Milliarden US-Dollar (ca. 97,2 Milliarden Euro), was einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Gewinn lag bei 27,5 Milliarden US-Dollar (ca. 26,1 Milliarden Euro). Die größten Treiber waren zweistellige Zuwächse bei Services und Mac sowie ein Anstieg der iPhone-Umsätze um 6 Prozent. Die Services-Sparte setzte einen Allzeitrekord, während die iPhone-Einnahmen einen Rekord für ein September-Quartal markierten. In fast allen Regionen konnten Umsatzrekorde verzeichnet werden, nur China musste einen Rückgang hinnehmen. Die Services-Sparte wächst weiter und machte nun 28 Prozent des Gesamtumsatzes aus, ein Plus von 2 Prozentpunkten. Der Mac legte im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent zu, während die Einnahmen durch iPad stagnierten. Die iPhone- sowie Wearables-Kategorien verzeichneten einen leichten Umsatzrückgang von jeweils 1 Prozent.

Produktsegmente: iPhone, Mac, iPad und Wearables

Der Umsatz mit dem iPhone lag bei 49 Milliarden US-Dollar (ca. 46,5 Milliarden Euro), ein Anstieg um 6 Prozent. Hauptsächlich die iPhone 16 Modelle trieben die Zahlen, da Apple wiederholt erklärte, Lieferengpässe hätten die Nachfrage nach iPhone 16 und 17 in unteren und oberen Preissegmenten eingeschränkt, insbesondere in China. In Großstädten Chinas blieb das iPhone dennoch eines der meistverkauften Modelle. Der Mac erzielte 8,7 Milliarden US-Dollar (ca. 8,3 Milliarden Euro), ein Plus von 13 Prozent. Besonders in aufstrebenden Märkten erzielte der Mac zweistellige Zuwächse. Während die pandemiebedingten Ausnahmeumsätze nicht erreicht wurden, sieht Apple die kommenden Quartale vor Herausforderungen, besonders wegen der letztjährigen umfangreichen Mac-Produkteinführungen. Die Verkäufe der neuen M5 MacBook Pro werden sich erst in den kommenden Monaten bemerkbar machen, während andere M5-Modelle wie Mac mini, iMac oder MacBook Air erst im nächsten Jahr erwartet werden. Das iPad brachte einen stabilen Umsatz von 7,0 Milliarden US-Dollar (ca. 6,6 Milliarden Euro) und blieb damit auf Vorjahresniveau. Künftigen Umsatz könnten aber neue iPad Pro Modelle oder erweiterte Multitasking-Funktionen in iPadOS 26 ankurbeln. Die Wearables-Sparte, zu der Apple Watch und AirPods gehören, blieb mit einem Rückgang von 0,3 Prozent nahezu unverändert. Die neuen Smartwatches und verbesserten AirPods konnten das Ergebnis nicht deutlich beeinflussen. Trotzdem stieg die Basis aktiver Geräte bei Uhren und AirPods auf neue Höchststände, ebenso wie die Zahl der Upgrades bei der Apple Watch.

Services-Umsatz, Ausblick und Herausforderungen

Der Bereich Services bescherte Apple mit 28,8 Milliarden US-Dollar (ca. 27,3 Milliarden Euro) einen Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinnmarge liegt hier bei 75,3 Prozent und ist damit deutlich höher als bei Hardwareprodukten mit 36,2 Prozent. Apple generiert stetig Einnahmen aus Diensten wie Werbung, App Store, Cloud, Musik, Zahlungslösungen und Video, ohne die Einzelkomponenten auszuweisen. Obwohl Analyst:innen mehrfach nachfragten, äußerte sich Tim Cook nicht zu Details, beispielsweise zu Einnahmen im Zusammenhang mit Google-Suchanfragen. In seiner Erklärung erwähnte Cook die Erfolge der TV-Produktion von Apple bei den Emmy Awards. Während China einen Umsatzrückgang von 4 Prozent hatte, war Europa mit 15 Prozent Wachstum stärkster Treiber, gefolgt von Asien (ohne China) mit 14 Prozent, Japan mit 12 Prozent und Amerika mit 6 Prozent. Apple rechnet mit einer Erholung des China-Geschäfts im nächsten Quartal. Die Handelstarifkosten lagen bei 1,1 Milliarden US-Dollar (1,04 Milliarden Euro) und sollen trotz weiterer Preiserhöhungen im nächsten Quartal auf 1,4 Milliarden US-Dollar (1,33 Milliarden Euro) steigen, da die chinesischen Zölle halbiert wurden. Beim Thema Künstliche Intelligenz bleibt unklar, welchen Einfluss Apple Intelligence auf Verkaufszahlen hat. Cook bekräftigte, dass eine persönlichere Siri im nächsten Jahr erwartet wird. Trotz fehlender großer Hardware-Innovationen konnte Apple drei von vier Quartalen mit einem neuen Umsatzrekord abschließen. Die kontinuierliche Einführung neuer Produkte und wachsender Service-Umsätze lassen das Unternehmen insgesamt solide dastehen.

Via: https://tidbits.com
Titelbild: KI

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Tags: Gewinn, Apple, KI, iPhone, Wearables, Mac, Services, iPad, Apple Intelligence, Regionen, Tarife, Siri, China, Quartalszahlen, Umsatz

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