Kategorien: News

Roblox bringt KI-Game-Editor „Build“ in die iPhone-App

Roblox integriert ein KI-Werkzeug zur Spielentwicklung direkt in seine mobile App und will damit den Weg von der Idee zum spielbaren Erlebnis verkürzen. Nutzer:innen sollen künftig ohne Roblox Studio aus Textbeschreibungen komplette Spiele generieren können.

Alpha-Start in Neuseeland und Funktionsumfang

Der öffentliche Alpha-Test von Build startet am 28. Juli 2026 in Neuseeland. Build ist ein mobil-zentriertes KI-Tool, das Textanweisungen in spielbare Games innerhalb der Roblox-App umsetzt und in der frühen Phase bereits das Veröffentlichen von Projekten unterstützen soll.

In der mobilen App erscheint dafür ein neuer Reiter für das Erstellen von Inhalten. Dort beschreibt Ihr in Alltagssprache, welche Art Spiel Ihr entwickeln wollt. Build erzeugt daraus ein erstes Projekt mit grundlegenden Spielmechaniken, Umgebungen, Figuren, visuellen Stilen, Sounds und weiteren Elementen.

Die generierten Spiele lassen sich direkt testen. Über einen Chat könnt Ihr Änderungen anfordern, das Projekt mit Freund:innen teilen oder später in Roblox Studio weiterbearbeiten. Build und Roblox Studio greifen dabei auf dieselbe Infrastruktur zurück, einschließlich gemeinsamer Modelle und Chat-Historie. Ein Projekt, das Ihr auf dem iPhone startet, kann so nahtlos in die umfangreicheren Desktop-Werkzeuge überführt werden.

Roblox sieht Build als niederschwelligen Einstieg für Menschen, die zwar eine Spielidee haben, bisher aber nicht mit Studio arbeiten. Die Plattform meldet 132 Millionen täglich aktive Nutzer:innen und möchte mehr davon zu Creator:innen machen.

Altersfreigaben, Sicherheit und weiterer Ausbau

Zum Start bleibt der Zugriff begrenzt. Während der Alpha in Neuseeland ist Build für altersverifizierte Nutzer:innen ab 9 Jahren geplant, wobei die Altersanforderungen je nach Region variieren können.

Von Build erstellte Spiele, die die internen Sicherheitsprüfungen von Roblox bestehen, sollen weltweit für altersverifizierte Nutzer:innen ab 16 Jahren verfügbar sein. Zusätzlich müssen diese Spiele einen erweiterten Prüfprozess durchlaufen, bevor sie in den Kids- oder Select-Katalog der Plattform aufgenommen werden.

Roblox will Build nach der Testphase in Neuseeland auf weitere Creator:innen und Regionen ausweiten, hat aber noch keinen Zeitplan für einen breiteren Rollout genannt.

KI-Werkzeuge für Profis und Folgen für die Sichtbarkeit

Technisch kombiniert Build Open-Source-Modelle mit proprietären KI-Systemen von Roblox. Laut Unternehmen greifen diese Modelle auf spielspezifische Daten und eine große Sammlung von 3D-Modellen zurück, um funktionale Objekte und Szenen zu erzeugen.

Parallel entwickelt Roblox zusätzliche KI-Tools für professionelle Creator:innen. Geplante Agenten sollen Bugs erkennen, Fragen zu Analysedaten in Alltagssprache beantworten und Experimente empfehlen, die auf Kennzahlen wie Engagement, Bindung und Monetarisierung zielen. Teile der zugrunde liegenden Technik existieren bereits: Procedural Models erzeugen anpassbare 3D-Assets aus Text oder Bildern, und das Cube Foundation Model von Roblox kann funktionale Objekte wie fahrbare Fahrzeuge oder einsatzfähige Waffen generieren. Ein weiteres Modell zur Szenen-Erzeugung soll bearbeitbare, spielbare Umgebungen aus einem einzigen Prompt erstellen, ein Veröffentlichungsdatum gibt es dafür noch nicht.

Die schnellere Spieleproduktion könnte die Zahl ähnlicher oder unfertiger Projekte erhöhen, die um Aufmerksamkeit konkurrieren. Roblox adressiert diese Sorge mit Verweis auf sein Empfehlungssystem: Es setze stark auf langfristige Spielerbindung, was laut Unternehmen Inhalte ausschließe, die es selbst als „AI slop“ bezeichnet. Build-Projekte treten im selben Kandidatenpool wie alle anderen Experiences an.

Spiele, die keine Spieler:innen anziehen, sollen durch das auf Bindung ausgerichtete Ranking schwer auffindbar bleiben. Für Roblox bedeutet Build dennoch mehr Inhalte, die geprüft, eingestuft und moderiert werden müssen, sobald das Tool in zusätzlichen Märkten landet. Eine Basisversion von Build soll kostenlos sein, kostenpflichtige Optionen für erweiterte Funktionen sind geplant. Konkrete Preise oder welche Features später Geld kosten werden, hat Roblox noch nicht genannt.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Apfeltalk Redaktion

Neueste Artikel

iPhone 18 soll größeren Akku und möglicherweise einen höheren Preis erhalten

Der Leaker Digital Chat Station erwartet beim iPhone 18 einen größeren Akku und hält auch einen höheren Preis für möglich.…

3. November 2026

John Ternus: Apple plant keine Fusion von iPadOS und macOS

Apple hält an getrennten Betriebssystemen für iPad und Mac fest. CEO John Ternus sagte bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen,…

3. November 2026

OLED-iPad mini im Test: Mehr Display, weniger Gewicht

Das neue iPad mini verbindet ein OLED-Display mit einem dünneren Gehäuse, mehr Leistung und Schutz vor Wasser und Staub. Erste…

3. November 2026

Canva bringt die kostenlose Affinity-App aufs iPad

Canva hat Affinity für das iPad veröffentlicht. Die kostenlose Design-App vereint Zeichnen, Vektorgrafik, Fotobearbeitung und Layout und ergänzt die Bedienung…

3. November 2026

Apple Watch: KI-Funktionen für Gespräche starten im Betatest

Apple testet neue KI-Funktionen für die Apple Watch, die Gespräche zusammenfassen und kürzlich Gesagtes wiedergeben. Die Funktionen sind zunächst für…

3. November 2026

KI-Bots aussperren: So schützt Ihr Eure Website vor dem Auslesen

OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützen ein gemeinsames Signal, mit dem Website-Betreiber:innen das Training von KI-Modellen mit ihren Inhalten untersagen…

3. November 2026

Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Mehr lesen