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OpenAI weist Apples Vorwürfe zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen zurück

OpenAI gegen Apple

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OpenAI hat auf Apples Klage wegen angeblich gestohlener Hardware-Geheimnisse ausführlicher reagiert und einen eigenen Blogbeitrag mit E-Mails und Nachrichtenverläufen veröffentlicht. Damit legt das Unternehmen erstmals detaillierter dar, wie es die Vorwürfe bewertet.

Hintergrund: Klage und erste Reaktionen

Apple hatte am 10. Juli eine Klage gegen OpenAI eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, durch ehemalige Apple-Beschäftigte systematisch Geschäftsgeheimnisse für künftige OpenAI-Hardware abgegriffen zu haben. Am selben Tag antwortete OpenAI zunächst nur mit einer kurzen Erklärung und betonte, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Firmen zu haben und sich auf die Entwicklung eigener Technologien zu konzentrieren. Am 14. Juli legte OpenAI nach und erklärte, bislang keine Belege für die von Apple erhobenen Vorwürfe gesehen zu haben.

In der Nacht auf den 4. August folgte nun ein ausführlicher Blogpost, überschrieben mit „Apple is getting this wrong“ und mit „OpenAI“ unterzeichnet. Darin geht das Unternehmen konkreter auf zentrale Punkte der Klageschrift ein und verlinkt begleitende Dokumente sowie Nachrichtenverläufe.

Streit um Kommunikation und Datenzugriffe

Zu Beginn beschreibt OpenAI die Klage als „careless, aggressive, and oddly personal“ und stellt sie damit in deutlichen Kontrast zur aus Sicht von OpenAI sonst detailorientierten Arbeitsweise von Apple. Ein Schwerpunkt des Blogposts ist die Frage, ob Apple OpenAI vor Einreichung der Klage angemessen informiert habe. Laut OpenAI gab Apple zwar an, das Unternehmen im Februar kontaktiert zu haben, räume inzwischen aber ein, dass externe Anwält:innen versehentlich die falsche Person angeschrieben hätten, nachdem zwei asiatische Nachnamen verwechselt worden seien. Zudem habe Apple eine angebliche Unterhaltung mit der OpenAI-Rechtsabteilung eingeräumt, die es laut OpenAI nie gegeben habe. Statt konkrete Vorwürfe zu benennen, habe Apple damals erklärt, „any issues“ zu lösen – danach habe OpenAI fünf Monate lang nichts mehr gehört, bis die Klage eingereicht worden sei.

Im nächsten Schritt geht OpenAI auf die von Apple monierten Datenzugriffe ein. So wirft Apple dem ehemaligen Apple-Mitarbeitenden Chang Liu vor, nach seinem Ausscheiden weiterhin auf vertrauliche Daten zugegriffen zu haben. OpenAI hält dem entgegen, Apple lasse nun erstmals erkennen, dass sich eigene Beschäftigte an Liu gewandt und ihn gebeten hätten, Informationen aufzuspüren. Die dazugehörigen Nachrichten sind im Beitrag verlinkt. Apple versuche den Vorgang nun als Problem „residual access“ darzustellen, verschweige aber, dass es sich dabei laut OpenAI um ein generelles, aus unzureichendem Zugriffsmanagement beim Offboarding resultierendes Apple-Problem handle.

Verteidigung von Tang Tan und Ausblick

Eine zentrale Rolle in Apples Klage spielt die Führungskraft Tang Tan. OpenAI betont in seinem Beitrag, Tan habe intern immer klar gemacht, dass keine vertraulichen Informationen anderer Unternehmen gewünscht oder verwendet werden dürften. Tan habe mehr als 24 Jahre bei Apple gearbeitet und sei dort als eine der innovativen Führungspersönlichkeiten bekannt gewesen.

Gegen Ende der Stellungnahme kritisiert OpenAI, Apple habe die nun diskutierten Punkte nicht vorab direkt angesprochen. Man habe die Vorwürfe ernst genommen und angeboten, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Stattdessen versuche Apple, die eigene Darstellung zu verändern und mit vagen Anschuldigungen gegenüber weiteren ehemaligen Mitarbeitenden zu arbeiten. Den Antrag auf eine einstweilige Verfügung bezeichnet OpenAI als auf falschen Informationen beruhend und unnötig, da man keine Apple-Geschäftsgeheimnisse besitze oder haben wolle.

Bei der aktuellen Veröffentlichung handelt es sich nicht um eine formale juristische Erwiderung, sondern um eine öffentliche Einordnung mit begleitenden Dokumenten. Den vollständigen Beitrag von OpenAI findet Ihr auf der Website des Unternehmens, Apples ursprüngliche Klageschrift ist weiterhin über 9to5Mac abrufbar.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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