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OpenAI plant erste eigene Geräte: Lautsprecher, Smartphone und mehr

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OpenAI konkretisiert seine Hardware-Pläne: Ein KI-Lautsprecher soll den Anfang machen, weitere Geräte wie ein Smartphone, Smart Glasses und mehr stehen bereits auf der Roadmap. Parallel verschärft sich der Konflikt mit Apple um ehemalige Mitarbeitende und angebliche Geheimnisweitergabe.

Erstes Produkt: Tragbarer KI-Lautsprecher ohne Bildschirm

Das erste Produkt von OpenAI ist ein tragbarer, bildschirmloser Smart Speaker, der gemeinsam mit Ex-Apple-Designchef Jony Ive entwickelt wird. Der Lautsprecher soll im Haushalt eher als persönliche Begleitung fungieren als als klassischer Sprachassistent.

Das Gerät soll über einen wiederaufladbaren Akku verfügen, damit es zwischen Räumen transportiert werden kann, sowie über eine Kamera, um seine Umgebung zu erfassen. Mechanische Elemente im Gehäuse sollen sich eigenständig bewegen und so den Eindruck vermitteln, der Lautsprecher sei „lebendig“. Ive und OpenAI-CEO Sam Altman hatten zuvor betont, kein Gerät mit Bildschirm entwickeln zu wollen. Altman beschrieb einen Prototyp gegenüber Mitarbeitenden als „das coolste Stück Technologie, das die Welt je gesehen haben wird“.

Der Lautsprecher soll von ChatGPT angetrieben werden und GPT-Live für Gespräche nutzen. Geplant sind Funktionen wie die Steuerung von Smart-Home-Zubehör, das Beantworten von Fragen, das Abspielen von Medien und das Reagieren auf Nachrichten. Über die Zeit soll sich das Gerät stärker personalisieren und proaktiver agieren. Dem Bericht zufolge soll der Lautsprecher zudem eine eigene Persönlichkeit haben. OpenAI sieht den Speaker demnach nicht als direkt vergleichbar mit Apples HomePod oder HomePod mini.

Der Marktstart wird derzeit für Anfang 2027 erwartet, zu einem Preis zwischen 200 und 300 US-Dollar. Ursprünglich war eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr angestrebt, dieser Termin wurde jedoch verfehlt.

„AI Agent Phone“: OpenAI-Smartphone mit eigenem Ökosystem

Neben dem Lautsprecher arbeitet OpenAI laut dem Analysten Ming-Chi Kuo an einem Smartphone, das als „AI agent phone“ beschrieben wird. Im Mittelpunkt soll eine kontinuierliche, kontextbewusste Bedienoberfläche stehen, die nicht mehr auf einzelne Apps setzt. Kuo argumentiert, dass nur das Smartphone den vollständigen Echtzeit-Zustand einer Nutzerin oder eines Nutzers erfassen könne – inklusive Standort, Aktivität, Kommunikation und Kontext. Um einen umfassenden Agenten-Dienst zu ermöglichen, müsse OpenAI sowohl Betriebssystem als auch Hardware kontrollieren.

Technisch soll das Gerät einen angepassten MediaTek-Dimensity-9600-Prozessor auf TSMCs N2P-Fertigungsprozess nutzen – derselbe Prozess, der auch für Apples kommende „A20“-Chips vorgesehen ist. MediaTek gilt inzwischen als wahrscheinlich alleiniger Chiplieferant, nachdem Kuo zunächst auch Qualcomm als möglichen Partner genannt hatte. Luxshare Precision Industry soll exklusiver Fertigungspartner sein, während Sunny Optical Komponentenaufträge für zwei OpenAI-Geräte erhalten hat, vermutlich für Kameramodule.

Als zentrales Merkmal nennt der Bericht einen Bildsignalprozessor mit verbesserter HDR-Verarbeitung, der die Umgebungswahrnehmung über die Kamera verbessern soll. Zusätzlich sind zwei spezialisierte KI-Prozessoren geplant, die parallel Seh- und Sprachaufgaben verarbeiten.

Die Massenproduktion des Smartphones war ursprünglich für 2028 vorgesehen, Kuo hat seine Prognose jedoch auf die erste Jahreshälfte 2027 vorgezogen – im Kontext des geplanten OpenAI-Börsengangs und zunehmender Konkurrenz. Für 2027 und 2028 zusammen rechnet er mit rund 30 Millionen ausgelieferten Geräten, sofern die Entwicklung planmäßig verläuft.

Weitere Geräte, Apple-Klage und wachsender Wettbewerb

Neben Lautsprecher und Smartphone sollen sich laut Bericht auch Smart Glasses, eine smarte Lampe und möglicherweise Kopfhörer mit KI-Funktionen in Entwicklung befinden. Diese Projekte liegen weiter in der Zukunft, einige könnten noch gestrichen werden. Die Geräte-Roadmap geht aus der 6,5 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Jony Ives Startup io Products hervor und wird durch eine intensive Rekrutierungsoffensive gestützt: Über 400 ehemalige Apple-Mitarbeitende sind demnach zu OpenAI gewechselt, darunter Designer:innen wie Evans Hankey, Tang Tan und Scott Cannon sowie Paul Meade aus Apples Vision Products Group. Apple habe darauf mit Halteprämien von bis zu 400.000 US-Dollar in Form von Restricted Stock Units für das iPhone-Produktdesignteam reagiert.

Die Abwerbung ist inzwischen Gegenstand eines Rechtsstreits: Apple hat OpenAI am 10. Juli wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt. Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman bremst die Klage das Hardware-Programm bereits, da Apple-Ingenieur:innen von Bewerbungen abgeschreckt würden und Zulieferer zögerlicher agierten. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und erklärt, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen zu haben.

Parallel dazu wird berichtet, dass Apple selbst an Smart Glasses, AirPods mit Kameras, einem KI-Anhänger und einem Smart-Home-Hub mit erweiterter Siri arbeitet. Damit steuern Apple und OpenAI auf direkten Wettbewerb in mehreren Produktkategorien zu.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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