Ihr habt ein neues MacBook Neo und wollt direkt loslegen? Mit ein paar gezielten Einstellungen macht Ihr Euren Mac sicherer, komfortabler und schneller einsatzbereit.
Zuerst solltet Ihr automatische Updates aktivieren, damit Sicherheitslücken schnell geschlossen und neue Funktionen installiert werden. Öffnet dazu die Systemeinstellungen, geht zu „Allgemein > Softwareupdate“, klickt auf das i-Symbol bei „Automatische Updates“ und schaltet alle Regler ein.
Das teurere MacBook-Neo-Modell bringt Touch ID mit. Um Euren Fingerabdruck zu hinterlegen, öffnet Ihr in den Systemeinstellungen den Bereich „Touch ID & Passwort“, klickt auf „Fingerabdruck hinzufügen“ und folgt den Anweisungen.
Falls Euer MacBook Neo kein Touch ID hat, schützt Ihr Eure Zugänge mit der Passwort-App von Apple. Der integrierte Passwortmanager liegt im Programme-Ordner, den Ihr über den Finder erreicht. Öffnet die App, folgt den Hinweisen und installiert über „Passwörter > Browsererweiterung laden“ die Erweiterung für Euren Browser, um Passwörter direkt im Web zu speichern und auszufüllen.
Zusätzlich solltet Ihr FileVault einschalten, damit Eure Daten verschlüsselt werden. Geht in den Systemeinstellungen zu „Datenschutz & Sicherheit > FileVault“ und aktiviert den Schalter. Notiert Euch unbedingt Euer Mac-Passwort, damit Ihr Euch nicht aussperrt. Der Wiederherstellungsschlüssel wird mit allen Geräten synchronisiert, auf denen iCloud-Schlüsselbund aktiv ist.
macOS erlaubt die Installation von Apps außerhalb des App Store, wenn Ihr die richtige Einstellung setzt. Unter „Datenschutz & Sicherheit“ findet Ihr unten den Bereich „Erlaubte Apps aus“. Wählt hier im Aufklappmenü „App Store und verifizierte Entwickler“, um mehr Apps zuzulassen, ohne die Sicherheit komplett zu öffnen.
Standardprogramme stellt Ihr direkt über Dateien oder in den Systemeinstellungen um. Klickt etwa eine JPG-Datei mit der rechten Maustaste an, wählt „Informationen“ und unter „Öffnen mit“ Eure Wunsch-App. Mit „Alle ändern“ legt Ihr diese App für alle JPG-Dateien fest. Den Standardbrowser stellt Ihr unter „Schreibtisch & Dock“ ein: In der Rubrik „Widgets“ findet Ihr das Menü „Standard-Webbrowser“. Die Standard-Mail-App passt Ihr in der Mail-App selbst an, über „Mail > Einstellungen“, Register „Allgemein“, bei „Standardprogramm für E-Mails“.
Das Dock passt Ihr per Drag & Drop an: Symbole lassen sich verschieben, neue Apps zieht Ihr hinein, nicht benötigte zieht Ihr heraus, bis „Entfernen“ erscheint. Unter „Schreibtisch & Dock“ könnt Ihr „Vorgeschlagene und letzte Apps im Dock anzeigen“ deaktivieren, um es übersichtlicher zu halten. Mit „Dock automatisch ein- und ausblenden“ verschwindet es am Bildschirmrand und erscheint nur bei Bedarf. Gefällt Euch der Standard-Minimierungseffekt („Genie-Effekt“) nicht, stellt ihn bei „Animation beim Minimieren von Fenstern“ auf „Skalierungseffekt“ um.
Um Datenverlust zu vermeiden, empfiehlt sich Time Machine. Schließt ein externes Laufwerk mit ausreichend Speicher an, öffnet „Allgemein > Time Machine > Backup-Volume hinzufügen“ und wählt das Laufwerk. Nach dem Einrichten sichert macOS automatisch im Hintergrund, solange das Laufwerk verbunden ist.
Das Trackpad des MacBook Neo unterstützt zahlreiche Gesten. Zusätzliche Optionen findet Ihr in den Systemeinstellungen unter „Trackpad“. In „Weitere Gesten“ könnt Ihr eine Geste für „App-Exposé“ festlegen, um schnell nur die Fenster der aktiven App anzuzeigen.
Für komfortableres Ziehen von Dateien geht Ihr zu „Bedienungshilfen > Zeigersteuerung > Trackpad-Optionen“. Aktiviert „Trackpad zum Bewegen verwenden“ und wählt eine Option im Menü. Damit könnt Ihr beim Ziehen kurz absetzen und die Finger neu positionieren, ohne die Datei fallen zu lassen.
Für eine längere Akkulaufzeit öffnet Ihr „Batterie“ in den Systemeinstellungen. Unter „Laden“ aktiviert Ihr per i-Symbol „Optimiertes Laden der Batterie“, damit der Mac Euer Nutzungsverhalten lernt und Überladung reduziert. In den Batterie-Optionen schaltet Ihr „Anzeige bei Batteriebetrieb leicht abdunkeln“ ein, damit der Bildschirm weniger Energie benötigt. Über „Stromsparmodus“ könnt Ihr je nach Situation zusätzliche Funktionen drosseln, um noch mehr Laufzeit herauszuholen.
Für ein angenehmes Bild geht Ihr zu „Monitore > Night Shift“. Stellt dort einen Zeitplan ein oder nutzt „Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang“, damit der Bildschirm abends automatisch wärmer wird und die Augen entlastet. Auf derselben Seite könnt Ihr „Helligkeit automatisch anpassen“ aktivieren, damit macOS die Umgebungshelligkeit berücksichtigt und den Bildschirm weder zu hell noch zu dunkel einstellt.
Via: https://www.techradar.com
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