Ab Montag stellt Apple neue Hardware vor, darunter zwei frische iPad-Modelle. Sowohl das Einstiegs‑iPad als auch das iPad Air erhalten zentrale Aktualisierungen bei Chip und Funktechnik.
iPad (12. Generation) mit A18-Chip und Apple Intelligence
Das Basis‑iPad bekommt in der kommenden Woche laut aktuellen Informationen ein deutliches Upgrade durch den neuen A18‑Chip. Bislang ist es das einzige aktuelle Gerät in Apples iPhone‑, iPad‑ und Mac‑Portfolio, das noch keine Unterstützung für Apple Intelligence bietet.
Mit dem A18‑Chip soll sich das ändern: Das iPad der 12. Generation unterstützt dann Apple Intelligence und damit alle bisher verfügbaren KI‑Funktionen von iPadOS 26. Künftige Neuerungen wie die lange erwarteten Verbesserungen von Siri sollen damit ebenfalls nutzbar sein.
Ein weiterer Effekt des Chip‑Wechsels ist ein RAM‑Upgrade: Statt wie beim aktuellen A16‑Modell auf 6 GB setzt Apple beim neuen Einstiegs‑iPad offenbar auf 8 GB Arbeitsspeicher. Das dürfte insbesondere anspruchsvolleren Aufgaben und parallelen Apps zugutekommen.
Zusätzlich steht ein neues Funkmodul im Raum: Der N1‑Funkchip, der erstmals im iPhone 17 verbaut wurde. Der N1 ermöglicht Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Apple zufolge verbessert er außerdem die Leistung und Zuverlässigkeit von Funktionen wie Persönlicher Hotspot und AirDrop. Ob der Chip tatsächlich im neuen Basis‑iPad landet, werden wir nächste Woche sehen.
Beim grundsätzlichen Design des iPad der 12. Generation wird nicht mit größeren Änderungen gerechnet. Möglich sind lediglich neue Farbvarianten, konkrete Hinweise dazu liegen aber noch nicht vor.
M4 iPad Air für mehr Leistung und große Displays
Wer mehr Leistung als beim Basis‑iPad benötigt oder eine größere Bildschirmdiagonale bevorzugt, dürfte beim neuen iPad Air fündig werden. Gerüchten zufolge erhält das Modell als wichtigstes Update einen M4‑Chip.
Apple hatte das iPad Air erst im März des vergangenen Jahres mit einem M3‑Chip aktualisiert. Die jetzt erwartete Version soll sich im Aufbau kaum vom aktuellen Modell unterscheiden. Der Fokus liegt klar auf der neuen Chip‑Generation.
Der M4‑Chip soll das iPad Air besser für iPadOS 26 rüsten, KI‑Aufgaben schneller erledigen und professionelle Apps flüssiger ausführen. Dazu zählen etwa Anwendungen wie Apple Creator Studio, das sich an kreative Nutzer:innen richtet.
Auch beim iPad Air steht der N1‑Funkchip als wahrscheinliches Upgrade im Raum. Für Modelle mit Mobilfunk ist außerdem ein Wechsel auf das C1X‑Modem möglich. An den Displaygrößen ändert sich dagegen nichts: Erwartet werden weiterhin Varianten mit 11 Zoll und 13 Zoll. Touch ID und das insgesamt bekannte Ausstattungsniveau sollen ebenfalls erhalten bleiben.
Ausblick: iPad mini und iPad Pro folgen später
Wer auf andere iPad‑Modelle schielt, muss sich voraussichtlich noch etwas gedulden. Das iPad mini soll laut früheren Berichten im Laufe dieses Jahres ein Update mit OLED‑Display erhalten. Ein neues iPad Pro wird hingegen erst für 2027 erwartet.
Plant ihr in nächster Zeit ein neues iPad zu kaufen? Spannend wird besonders die Frage sein, wie sich das Einstiegs‑iPad mit A18 und Apple Intelligence im Alltag schlägt und ob das M4 iPad Air für euch den Mac in manchen Szenarien ersetzen kann.
Via: https://9to5mac.com
