Auf Geekbench ist ein vermeintlicher Benchmark zum bislang nicht angekündigten Apple-Chip M6 Pro aufgetaucht. Der Eintrag widerspricht Berichten, wonach Apple die M6-Generation stark verkürzen und auf Pro- und Max-Varianten verzichten könnte.
Geekbench-Eintrag zu „Mac18,6“ mit 18 Kernen
Der neue Datensatz stammt aus Geekbench 7 und wurde auf Reddit veröffentlicht. Er beschreibt ein Gerät mit der Bezeichnung „Mac18,6“, dessen Testdatum auf den 18. September 2026 datiert ist. Als Prozessor wird darin ein „Apple M6 Pro“ mit einem Chip und insgesamt 18 Kernen angegeben.
Die Kerne sollen laut Eintrag in zwei Cluster mit sechs und zwölf Kernen aufgeteilt sein. Diese Struktur könnte auf eine Differenzierung zwischen besonders leistungsstarken „Super“-Performance-Kernen und effizienteren Kernen hindeuten, wird im Benchmark aber nicht weiter erläutert.
Als Basis-Taktfrequenz weist das Listing 4,78 GHz aus, was zu den beschriebenen Super-Kernen passen würde. Das getestete System war zudem mit 48 GB Arbeitsspeicher ausgestattet.
Leistung im Vergleich zu M6 und M5 Pro
Der angebliche M6 Pro erreicht in dem Test eine Single-Core-Punktzahl von 4.150 und einen Multi-Core-Wert von 37.565. Die Werte lassen sich mit früheren Leaks zum M6 im Mac mini und zum M5 Pro einordnen.
Bereits geleakte Benchmarks des M6 im Mac mini zeigen einen ähnlichen Single-Core-Wert von 4.071 Punkten. Das liegt nahe, da hier jeweils der schnellste einzelne Kern gemessen wird. Gegenüber dem M5 Pro im 16-Zoll-MacBook Pro, der im Single-Core-Test 3.692 Punkte erzielt, wäre das ein moderater Zuwachs.
Deutlicher fällt die Differenz beim Multi-Core-Ergebnis aus. Der M6 Mac mini mit seinen 12 CPU-Kernen kommt laut den früheren Leaks auf 22.783 Punkte. Der mutmaßliche M6 Pro mit 18 Kernen liegt mit 37.565 Punkten deutlich darüber, was sich mit der höheren Kernzahl erklären lässt.
Im Vergleich dazu erreicht der M5 Pro mit ebenfalls 18 Kernen einen Multi-Core-Score von 33.595 Punkten. Die Differenz zum angeblichen M6 Pro wird in der Quelle als genereller Generationsfortschritt durch schnellere Kerne eingeordnet.
Zweifel an kurzer M6-Ära
Trotz der stimmigen Zahlenlage bleibt offen, ob der Benchmark echt ist. Es besteht die Möglichkeit, dass das Ergebnis manipuliert und lediglich bei Geekbench hochgeladen wurde. Unabhängig davon wirft der Eintrag Fragen zur weiteren Roadmap von Apple Silicon auf.
Berichte aus Juni und Juli, vor allem von Bloomberg-Reporter Mark Gurman, stellten bisher eine sehr kurze Laufzeit der M6-Generation in Aussicht. Demnach soll die Ära der M6-Chips nur rund sechs Monate dauern und damit deutlich kürzer sein als die bisherigen Apple-Silicon-Generationen.
Gurman zufolge sind in dieser Generation keine Varianten wie M6 Pro, M6 Max oder M6 Ultra geplant. Stattdessen solle Apple bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf den M7 umschwenken. Diese Chipgeneration soll stärker auf KI-Funktionen ausgerichtet sein; M7 Pro und M7 Max würden demnach später im selben Jahr folgen.
Wenn der nun aufgetauchte Benchmark echt ist, könnte er ein Hinweis auf weitere Mac-Modelle innerhalb der M6-Generation sein. Gleichzeitig würde das implizieren, dass der Umstieg auf den M7 und damit auf die nächste Chiparchitektur länger auf sich warten lässt, als es die bisherigen Berichte nahegelegt haben.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
