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macOS Tahoe: So macht Ihr das Mac-Display zum Ringlicht für Videoanrufe

Mit der neuen Funktion „Randbeleuchtung“ in macOS Tahoe 26 könnt Ihr Euer Mac-Display als einfaches Ringlicht nutzen. So verbessert Ihr die Bildqualität bei Videoanrufen in schlecht beleuchteten Räumen.

Was die Randbeleuchtung leistet

Die Frontkamera des iPhones liefert ein deutlich besseres Bild als die integrierte Webcam vieler MacBooks. In dunklen Umgebungen fällt die Qualität der Mac-Kamera zusätzlich ab. Genau hier setzt macOS 26.2 mit der neuen Funktion Randbeleuchtung an, die das Display in eine gleichmäßige, ausreichend helle Lichtquelle verwandelt.

Der Mac nutzt dafür die Neural Engine, um Eure Gesichtserkennung zu verbessern. Sie analysiert Euer Gesicht, den Abstand zur Kamera und Eure Position vor dem Bildschirm. Gleichzeitig arbeitet der Bildsignalprozessor, der für Kamera- und Bildverarbeitung zuständig ist, mit und passt die Helligkeit der virtuellen Randbeleuchtung an das Umgebungslicht an. So entsteht ein ringlichtähnlicher Effekt direkt über den Bildschirmrand.

Voraussetzungen und unterstützte Apps

Randbeleuchtung funktioniert nur auf Macs mit Apple‑Silicon‑Chip, also M1, M2, M3, M4 oder M5. Intel‑Macs werden nicht unterstützt. Die automatische Randbeleuchtung, die sich in dunkler Umgebung selbst zuschaltet, gibt es zudem nur auf Macs ab dem Baujahr 2024. Auf der Softwareseite benötigt Ihr macOS 26.2 oder neuer.

Ihr könnt Randbeleuchtung mit FaceTime, der App „Photo Booth“ und den meisten anderen Videoanwendungen von Drittanbieter:innen nutzen. Die Funktion arbeitet mit der integrierten Kamera von MacBook und iMac, mit der Kamera des Apple Studio Display, mit externen Webcams sowie mit der iPhone‑Kamera über „Kontinuitätskamera“, solange sie mit einem Apple‑Silicon‑Mac verbunden ist.

Randbeleuchtung nutzen und anpassen

Aktiviert Ihr Randbeleuchtung während eines Videoanrufs, erscheint ein leuchtender Rahmen rund um das Display. Führt Ihr den Zeiger über einen bestimmten Abschnitt dieses Rahmens, blendet sich dieser Bereich aus. So könnt Ihr Inhalte sehen, die sich hinter dem Lichtsaum auf dem Bildschirm befinden. Über dieselben Schritte schaltet Ihr die Funktion wieder aus.

Über den Pfeil neben „Randbeleuchtung“ im Videomenü könnt Ihr weitere Einstellungen anpassen. Auf Macs ab 2024 schaltet sich Randbeleuchtung automatisch ein, wenn die Umgebungsbeleuchtung niedrig ist. Wenn Ihr das nicht möchtet, wählt Ihr im Menü die Option „Manuell“. Das Baujahr Eures Macs findet Ihr über das Apple‑Menü  in der Menüleiste unter „Über diesen Mac“.

Nutzt Ihr mehrere Schreibtischbereiche, bleibt Randbeleuchtung aktiv, wenn Ihr während eines laufenden FaceTime‑Anrufs zu einem anderen Schreibtisch wechselt und das Anrufffenster im ursprünglichen Bereich bleibt. Öffnet Ihr dagegen nur eine App wie „Photo Booth“ und wechselt dann den Schreibtisch, verschwindet die Randbeleuchtung nach einigen Sekunden.

Alternativen für nicht unterstützte Macs

Wenn Ihr einen Intel‑Mac oder ein System ohne macOS 26.2 einsetzt, gibt es zwei einfache Alternativen. Zunächst könnt Ihr Euch mit einem weißen Hintergrund behelfen: Öffnet Safari, gebt „#“ in die Adressleiste ein und bestätigt mit der Eingabetaste. Danach stellt Ihr die Displayhelligkeit auf Maximum und legt das FaceTime‑Fenster über das Safari‑Fenster. Alternativ nutzt Ihr ein schlichtes weißes Bild in der Fotos‑App.

Außerdem lässt sich die App LightBuddy (5 US‑Dollar, ca. 4,60 Euro) einsetzen, um das Mac‑Display als Lichtquelle für Videoanrufe zu verwenden. Im Unterschied zur integrierten Randbeleuchtung, die nur auf dem Hauptbildschirm arbeitet, könnt Ihr LightBuddy so konfigurieren, dass es auf allen angeschlossenen Monitoren oder nur auf einem einzelnen Bildschirm aktiv ist.

Via: https://www.idownloadblog.com

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Michael Reimann

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