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MacBook Neo: Wie Apple das Chip-Engpass-Problem lösen könnte

A19 Pro Single-Core

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Apple steht beim MacBook Neo vor einem Chip-Engpass. Die Nachfrage nach dem günstigsten MacBook übertrifft die Erwartungen, während passende A18-Pro-Chips knapp werden.

MacBook-Neo-Boom und aktuelle Ausstattung

Das MacBook Neo verkauft sich deutlich besser, als Apple geplant hatte, und nutzt derzeit gebinnte A18-Pro-Chips. Nach aktuellem Stand reicht diese Chipbasis voraussichtlich nicht aus, um die Produktion für weitere sechs bis zwölf Monate bis zum nächsten Modell zu sichern.

Als mögliche kurzfristige Lösung steht im Raum, die 256-GB-Variante zu streichen und nur noch eine 512-GB-Version mit ungebinntem A18-Pro-Chip anzubieten. Die Frage bleibt jedoch, wie Apple verhindern kann, dass sich diese Situation bei künftigen MacBook-Neo-Generationen wiederholt.

Aktuell gibt es zwei Varianten des MacBook Neo, beide mit identischem A18-Pro-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher:

  • 699  Euro, 599 Euro Bildung: 256 GB SSD, 8 GB RAM, A18-Pro-Chip mit 5‑Kern‑CPU und 6‑Kern‑GPU
  • 799 Euro, 699 Euro Bildung: 512 GB SSD, 8 GB RAM, Touch ID, gleicher A18-Pro-Chip

Apple setzt beim MacBook Neo bisher ausschließlich auf diese eine Chipkonfiguration. Gleichzeitig gilt das Gerät im Vergleich zum restlichen PC-Markt als sehr günstiges Angebot, weshalb die Nachfrage voraussichtlich hoch bleiben dürfte, besonders bei Nutzer:innen mit iPhone.

Ausblick auf das A19-Modell

Für das nächste Jahr ist bereits ein neues MacBook Neo mit A19-Pro-Chip und 12 GB RAM geplant. Angesichts des aktuellen Engpasses stellt sich die Frage, ob Apple beim kommenden Modell breiter aufgestellt sein sollte, statt sich erneut auf eine einzelne gebinnte Chipvariante zu verlassen.

Zwischen MacBook Neo und MacBook Air gibt es preislich noch Spielraum. Die teuerste Neo-Konfiguration liegt bei 699 US‑Dollar (ca. 655 Euro), während das günstigste MacBook Air bei 1.099 US‑Dollar (ca. 1.030 Euro) startet. Gleichzeitig zeigt sich, dass Käufer:innen bei diesem Preisniveau mit 8 GB RAM leben können.

Vorstellbar wäre daher eine Staffelung mit dem A19-Update, die Chip- und Speicherausstattung klar trennt:

  • 699 Euro, 599 Euro Bildung: 256 GB SSD, 8 GB RAM, A19-Chip (6‑Kern‑CPU, 5‑Kern‑GPU wie beim iPhone 17), ohne Touch ID
  • 849 Euro, 749 Euro Bildung: 512 GB SSD, 12 GB RAM, A19-Pro-Chip (6‑Kern‑CPU, 5‑Kern‑GPU wie beim iPhone Air), mit Touch ID
  • 999 Euro, 899 Euro Bildung: 1 TB SSD, 12 GB RAM, A19-Pro-Chip (6‑Kern‑CPU, 6‑Kern‑GPU wie beim iPhone 17 Pro), mit Touch ID

Eine solche Struktur würde die Chipversorgung breiter aufstellen und Käufer:innen mit höherem Budget gezielt zu Varianten mit anderer Chipbasis lenken. Die genannten Preise sind als Beispiel zu verstehen, das grundsätzliche Modell gilt jedoch als realistisch.

Ein Nachteil des Basis-A19-Chips: Er besitzt keinen integrierten USB‑3‑Controller. Apple könnte auf der Hauptplatine einen externen Controller verbauen und damit einen USB‑3‑Port im Basismodell zurückbringen. Da der A19-Pro-Chip einen integrierten USB‑3‑Controller mitbringt, würden beide USB‑C‑Anschlüsse mit einem externen Controller USB‑3‑Geschwindigkeiten unterstützen. Dieses Szenario bleibt allerdings hypothetisch.

Fazit: Mehr Vielfalt beim nächsten MacBook Neo

Apple dürfte großes Interesse daran haben, den Konkurrenten zu Chromebooks und günstigen Windows-Notebooks dauerhaft lieferbar zu halten. Mit Engpässen beim A18-Pro-Chip hatte der Konzern offenbar nicht so früh gerechnet.

Für das kommende MacBook Neo mit A19-Chip spricht vieles für eine größere Vielfalt bei Chips und Konfigurationen. Damit könnte Apple das Risiko erneuter Engpässe reduzieren und die Nachfrage besser abfangen.

Via: https://9to5mac.com

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Tags: Apple, notebook, 13-Zoll MacBook Air, A18 Pro, A19 Pro, MacBook Neo, Chipversorgung

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