Die weltweiten PC-Auslieferungen sanken im dritten Quartal 2026 deutlich. Apple schnitt laut Counterpoint Research besser ab als der Gesamtmarkt – auch dank des MacBook Neo.
Apple verliert weniger als der Gesamtmarkt
Counterpoint Research beziffert die weltweiten PC-Auslieferungen im dritten Quartal 2026 auf 57 Millionen Geräte. Das entspricht einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Lenovo blieb mit einem Marktanteil von 26,3 Prozent Marktführer, obwohl die Auslieferungen des Unternehmens um 23 Prozent zurückgingen.
HP belegte mit 18,1 Prozent Marktanteil den zweiten Platz. Die Auslieferungen fielen dort um 31 Prozent. Dahinter folgten Dell mit 13,3 Prozent Marktanteil und einem Minus von 25 Prozent sowie Apple mit 9,8 Prozent und einem Rückgang von 11 Prozent. ASUS vervollständigte die fünf größten Anbieter: Das Unternehmen kam auf 9,2 Prozent Marktanteil und verzeichnete ein Minus von 7 Prozent. Die übrigen Anbieter vereinten 23,3 Prozent des Markts auf sich; ihre Auslieferungen gingen insgesamt um 16 Prozent zurück.
Apple lieferte nach den Daten von Counterpoint 5,6 Millionen Macs aus. Der Marktanteil stieg damit gegenüber dem Vorjahr von 8,7 auf 9,8 Prozent. Das MacBook Neo habe den Rückgang abgefedert und dazu beigetragen, dass Apple besser abschnitt als der Gesamtmarkt, schreibt das Marktforschungsunternehmen.
Steigende Komponentenpreise belasten die Nachfrage
Counterpoint-Research-Senior-Analyst Minsoo Kang erklärte, Apple und ASUS hätten sich mit ihren unterschiedlichen Produktportfolios und ihrer wettbewerbsfähigen Positionierung besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Für den branchenweiten Abschwung nennt der Bericht vor allem gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher und andere Komponenten als Belastungsfaktoren.
Die höheren Kosten führten laut Counterpoint zu steigenden PC-Preisen. Das habe Verbraucher:innen davon abgehalten, ihre Geräte zu erneuern, und die Nachfrage in der gesamten Branche geschwächt. Im dritten Quartal 2026 legten die Vertragspreise für 8-GB-DDR4-RAM-Module gegenüber dem Vorquartal um 24 Prozent zu. Der Preis für 1-TB-NVMe-SSDs stieg im selben Zeitraum um 29 Prozent.
Counterpoint erwartet weitere Preissteigerungen
Für das vierte Quartal rechnet Counterpoint mit einem weiteren Anstieg der RAM-Preise um 13 Prozent. Im ersten Quartal 2027 sollen sie demnach nochmals um 15 Prozent steigen. Bei SSDs erwartet das Unternehmen für das vierte Quartal ein Plus von 11 Prozent; Anfang 2027 sollen sich die Preise anschließend stabilisieren.
Die vollständige Auswertung der weltweiten PC-Auslieferungen hat Counterpoint Research online veröffentlicht.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
