Apple bereitet für diesen Herbst das erste Update des Mac Studio seit Anfang 2025 vor. Parallel gibt es bereits erste Hinweise darauf, wie es 2028 mit neuen Chips weitergehen könnte.
Mac Studio mit M5-Chips im Herbst erwartet
Apple will den Mac Studio im Herbst auf den M5 umrüsten. Das Update war ursprünglich für Mitte 2026 vorgesehen, hat sich laut Bericht aber wegen einer anhaltenden Speicherknappheit verzögert. Nun wird eine Vorstellung bereits im Oktober für möglich gehalten.
Mit der neuen Generation sollen Varianten mit M5 Max und M5 Ultra erscheinen. Beim M5 Ultra ist demnach eine Ausstattung mit bis zu 768 GB Arbeitsspeicher im Gespräch. Ob Apple diese maximale Speicherausstattung tatsächlich anbieten kann, ist wegen der aktuellen Lieferengpässe bei Speicherbausteinen offen.
Der M5 Ultra soll mit bis zu 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen starten und damit einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra bringen. Eine M4 Ultra-Variante hat Apple bislang nicht angeboten, daher basiert das aktuell leistungsstärkste Mac-Studio-Modell weiterhin auf dem M3.
Die Preispolitik von Apple könnte bei dem Update ebenfalls eine Rolle spielen: Der Mac Studio kostete zuvor 1.999 US‑Dollar für die Variante mit M4 Max und 3.999 US‑Dollar für das Modell mit M3 Ultra. Nach jüngsten Preiserhöhungen liegen die Einstiegspreise nun bei 2.499 US‑Dollar und 5.299 US‑Dollar. Es gilt als möglich, dass die Preise mit den M5-Modellen weiter steigen.
Ausblick auf 2028: Mac Studio mit M7 Max und M7 Ultra
Für 2028 ist ein weiteres größeres Update des Mac Studio mit M7 Max und M7 Ultra geplant. Die M7-Chipfamilie soll laut Berichten vor allem bei der KI-Leistung deutlich zulegen und damit insbesondere beim Ausführen von On‑Device‑LLMs Vorteile bringen. Konkrete technische Daten liegen dazu noch nicht vor.
Zusätzlich zu den erwarteten Leistungsgewinnen sind für den Mac Studio mit M7 Ultra zwei weitere Änderungen in Arbeit. Zum einen soll ein neues Kühlkonzept mit überarbeitetem Heatsink für bessere Dauerleistung sorgen. Zum anderen entwickelt Apple den M7 Ultra laut Bericht so, dass er bis zu 1,5 TB Unified Memory unterstützen kann – vorbehaltlich der Verfügbarkeit entsprechender Speicherchips.
Damit würde der Mac Studio wieder an den Mac Pro von 2019 anschließen, der bislang mit ebenfalls bis zu 1,5 TB RAM die Obergrenze im Mac-Line-up markierte. Auf Basis der derzeitigen Speicherpreise von Apple wird geschätzt, dass ein Upgrade von 128 GB auf 1,5 TB Speicherplatz beim Mac Studio rund 35.000 US‑Dollar kosten könnte, ohne zusätzlich notwendige CPU‑Upgrades einzurechnen.
Designanpassungen möglich, Details offen
Für das 2028er-Modell des Mac Studio sind außerdem Designanpassungen im Gespräch. Welche Änderungen Apple konkret plant, ist bislang nicht bekannt. Fest steht nur, dass Apple neben der reinen Rechenleistung auch an Kühlung und Speicheroptionen arbeitet, um die Workstation-Palette langfristig weiter nach oben zu öffnen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
