Apple hat den Mac Pro eingestellt, plante laut einem Bericht aber zeitweise eine deutlich leistungsstärkere Zukunft für den Rechner – inklusive neuer Apple-Silicon-Chips und sogar eines weiteren Intel-Modells. Am Ende setzte sich jedoch der Mac Studio als das wirtschaftlichere und leistungsfähige Desktop-System durch.
Der Mac Pro wurde im März 2026 von Apple ohne großes Aufsehen eingestellt. Wie Bloomberg berichtet, gab es zuvor jedoch umfangreiche Pläne, den Mac Pro an der Spitze des Desktop-Portfolios zu halten. Während der Entwicklung von Apple Silicon soll früh vorgesehen gewesen sein, dass der Mac Studio mit Apples Ultra-Prozessoren ausgestattet wird, der Mac Pro aber darüber hinaus noch leistungsstärkere Varianten erhält.
Berichte aus dem Jahr 2022 hatten bereits von einem möglichen M2 Extreme für den Mac Pro gesprochen. Der neue Bericht führt aus, dass dieser Chip doppelt so viele Prozessorkerne und Grafik-Kerne wie der jeweilige Ultra-Prozessor derselben Generation bieten sollte. Unklar bleibt, welchen offiziellen Namen Apple für diese Prozessoren genutzt hätte.
Demnach sollen sowohl M2- als auch M3-Versionen dieses besonders leistungsstarken Chips entwickelt worden sein. Apple habe die Projekte letztlich jedoch gestrichen – zum einen wegen der hohen Kosten, zum anderen aus Sorge, dass die Nachfrage nach einem derart spezialisierten und teuren Pro-Mac nicht groß genug sein würde.
Neben den Chips beschreibt der Bericht auch konkrete Hardware-Pläne für zwei neue Mac-Pro-Modelle. Bemerkenswert ist, dass eines davon noch einmal auf Intel-Prozessoren setzen sollte, obwohl Apple bereits Apple-Silicon-Macs auf dem Markt hatte.
Dieses Intel-Modell sollte bestimmte Anwendungsfälle adressieren. Details nennt der Bericht nicht, es wird aber angedeutet, dass damit Anforderungen gemeint sein könnten, die mit Apple Silicon bislang nicht abgedeckt werden – etwa Unterstützung für PCI-E-Grafikkarten, die zusätzliche Leistung für Nutzer:innen mit speziellen Erweiterungsbedürfnissen bringen könnten.
Der Intel-Mac Pro soll intern den Codenamen J170 getragen haben. Daneben war ein weiteres Modell mit Apple Silicon geplant, Codename J190. Dieses hätte dem Bericht zufolge nicht den extremen Chip erhalten, sondern als Mac Pro mit M3 Ultra erscheinen sollen. Die Markteinführung war demnach parallel zum M3 Ultra Mac Studio für das Jahr 2025 vorgesehen.
Während der Mac Pro nun Geschichte ist, gibt es laut jüngsten Berichten weitere Pläne für den Mac Studio. So soll ein Mac Studio mit M5 Ultra noch vor Ende 2026 auf den Markt kommen. Für 2028 ist demnach ein Mac Studio mit M7 Ultra vorgesehen.
Damit deutet sich an, dass Apple die Rolle des leistungsstarken Desktop-Macs künftig beim Mac Studio sieht – und dass der Abstand, den der Mac Pro ursprünglich mit einem „Extreme“-Chip hätte markieren sollen, nicht mehr verfolgt wird.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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