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Kommt das erste Foldable-iPhone ohne schwarze Farboption?

Ein neuer Bericht aus China wirft Fragen zu den Farboptionen des ersten faltbaren iPhones auf. Demnach ist noch unklar, ob es überhaupt ein schwarzes Modell geben wird.

Fragliche Farbplanung laut Weibo-Leak

Der auf Weibo aktive Leaker „Instant Digital“ behauptet, Apple habe „noch nicht einmal entschieden, ob der faltbare Bildschirm in Schwarz erscheinen wird“ und kommentiert sarkastisch: „Haben sie eine Vendetta gegen die Farbe Schwarz?“ Das deutet darauf hin, dass Schwarz intern zumindest diskutiert wird, aber offenbar noch nicht als Teil des Line-ups feststeht – obwohl das Gerät Berichten zufolge kurz vor dem Start der Massenproduktion stehen und schon im September erscheinen soll.

Bereits im Februar hatte derselbe Leaker das Foldable-iPhone mit nur zwei Farbvarianten beschrieben: Weiß sei gesetzt, die zweite Option blieb damals ungenannt. Im Mai griff Instant Digital diese Angaben erneut auf, ohne die Farbaussagen zu korrigieren. Die aktuelle Bemerkung widerspricht dieser Zweifarben-These nicht zwingend, sorgt aber für neue Unsicherheit, welche zweite Variante konkret geplant ist.

Widersprüchliche Hinweise aus der Lieferkette

Unabhängig davon berichtet Macworld unter Berufung auf eine Quelle aus der Lieferkette, dass die zweite Ausführung ein Indigo-Ton ähnlich dem „Deep Blue“ des iPhone 17 Pro sein soll, kombiniert mit einem Modell in klassischem Silber und Weiß. Laut dieser Quelle soll das Foldable-iPhone insgesamt weniger Farboptionen bieten als die iPhone 18 Pro-Modelle, auffällige oder besonders kräftige Farben seien nicht vorgesehen.

Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatte zuvor ebenfalls erklärt, Apple wolle bei dem neuen Gerät „Spaßfarben“ vermeiden und eher traditionelle Varianten wie Silber/Weiß und Space Grau/Schwarz anbieten. Die aktuell kolportierte Unsicherheit um ein mögliches schwarzes Modell steht damit im Kontrast zu Gurmans Darstellung.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für den Produktionsstart: Die OLED-Panels von Samsung Display für das Foldable-iPhone gehen laut Bericht bereits in die Massenfertigung, der Hochlauf hat begonnen. Normalerweise hängen Farbentscheidungen eng mit der Komponentenbeschaffung und der Fertigung zusammen und müssen lange vor dem Marktstart feststehen. Dass Apple in dieser Phase noch grundsätzliche Farbfragen offenlässt, gilt deshalb als unwahrscheinlich. Möglich ist, dass sich die berichtete Unklarheit eher aus der begrenzten Sicht einzelner Zulieferer auf das finale Line-up ergibt.

Wenige Farben als Strategie bei neuem Formfaktor

Bisher aufgetauchte Dummy-Modelle des Foldable-iPhones wurden ausschließlich in Weiß gesichtet. Zudem haben jüngere High-End-Neuheiten wie Apple Watch Ultra und Vision Pro jeweils nur eine Farboption zum Start erhalten.

Lieferketten-Analyst Ming-Chi Kuo rechnet mit Anlaufschwierigkeiten in der Produktion des Foldable-iPhones, die die Verfügbarkeit mindestens bis Ende 2026 begrenzen könnten. Die häufig genannte Zahl von 15 bis 20 Millionen Geräten soll sich demnach auf die gesamte Laufzeit von zwei bis drei Jahren beziehen – nicht allein auf das Jahr 2026. Zusätzliche Farbvarianten würden die Zahl der zu produzierenden und zu lagernden SKU-Konfigurationen erhöhen, was Apple bei ohnehin knapper Verfügbarkeit kaum zusätzlichen Nutzen bringen dürfte.

Ein reduziertes Farbangebot wäre damit im Einklang mit früheren großen Generationswechseln: Das iPhone X startete im November 2017 nur in Silber und Space Grau und lag mit 999 US-Dollar auf einem damals neuen Preisniveau. Erst das iPhone XS ergänzte ein Jahr später die Farbe Gold. Ein ähnlicher, schrittweiser Ansatz ist auch für das Foldable-iPhone denkbar.

Gurman geht davon aus, dass der Einstiegspreis des faltbaren iPhones „die Schwelle von 2.000 US-Dollar überschreiten“ wird. In diesem Preisbereich spielen Farboptionen für viele Käufer:innen vermutlich eine geringere Rolle, was Apple zusätzlichen Spielraum für eine bewusst knappe Farbauswahl lässt. Das erste Foldable-iPhone soll im September 2026 gemeinsam mit iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorgestellt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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Michael Reimann

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