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Kamera-AirPods von Apple: Alle neuen Gerüchte im Überblick

Apple arbeitet offenbar an AirPods mit integrierten Kameras, die Daten an Siri und Visual Intelligence liefern sollen. Die neuen Ohrhörer gelten als erstes KI-Wearable von Apple und werden frühestens 2027 erwartet.

Demo-Video in macOS Tahoe und Funktionsweise

In macOS Tahoe 26.7 ist Mitte August versehentlich ein Demo-Video aufgetaucht, in dem die gemunkelten AirPods mit Kamera zu sehen sind. In dem Clip hält eine Person ein Buch hoch, damit die Kameras in den AirPods den Titel erfassen können. Eine Off-Stimme sagt: „With Visual Intelligence, your world becomes savable. See something you like? Just ask me to save it for later.“

Laut den Funden in macOS sollen die Kameras Informationen an Visual Intelligence schicken. Siri kann dann Fragen zur Umgebung beantworten und Informationen protokollieren. Es gibt eine explizite Referenz zur Einrichtung von Visual Intelligence auf den AirPods.

Falls Haare die AirPods verdecken, soll es eine Warnung geben mit dem Hinweis, dass AirPods nicht bedeckt sein sollen, um möglichst genaue Informationen über die Umgebung liefern zu können.

Zwei interne Versionen, Design und Technik

Die Gerüchtelage zu den Kamera-AirPods ist uneinheitlich. Ein Großteil der bisherigen Hinweise dreht sich um ein Produkt mit dem Codenamen B798. Mark Gurman berichtete im Juni, dass sich diese Kamera-AirPods wegen Problemen mit der Siri-KI verzögern und erst im September 2027 zusammen mit dem 20-Jahre-iPhone erscheinen sollen.

Anfang August korrigierte Gurman den Zeitplan und sprach von einem zweiten Modell mit dem Codenamen B790, das näher an einer Markteinführung sein soll. Apple entwickle intern häufig konkurrierende Versionen eines Produkts. In macOS Tahoe 26.7 tauchten dann mehrfach Hinweise auf B790 auf. Nachdem diese entdeckt wurden, erklärte Gurman jedoch, die Kamera-AirPods stünden nicht mehr auf Apples Release-Plan, und Apple plane bis 2027 keine Veröffentlichung.

B790 soll eine Variante der AirPods Pro 3 mit Kameras sein, während B798 als zukünftiges AirPods-Pro-Modell mit Kameras gilt.

Beim Design sollen sich die neuen AirPods weitgehend an den AirPods Pro 3 orientieren. Die Kameras sitzen demnach im Stiel der Ohrhörer. Apple könnte zudem eine LED integrieren, die leuchtet, wenn visuelle Daten in die Cloud gesendet werden, damit Personen in der Umgebung sehen, dass die Kameras aktiv sind. Größe, Form und Sitz von Ohrhörern und Ladecase sollen sich abgesehen von den Anpassungen am Stiel kaum ändern.

Im Inneren arbeitet Apple an einem neuen H3-Chip, der erstmals in den Kamera-AirPods zum Einsatz kommen könnte. Er soll unter anderem für geringere Latenz und eine bessere Audioqualität sorgen.

Funktionen, Bildverarbeitung, Name und Release

Die Kameras sollen Daten zur Umgebung an Siri liefern und der Assistentin damit Kontext zu Ort und Umfeld geben. Siri könnte so Fragen zu Objekten beantworten, auf die Ihr gerade blickt. Denkbare Szenarien sind laut den Funden genauere Fußgänger-Navigation, kontextabhängige Erinnerungen und 3D-Kartierung.

Visual Intelligence ist bereits auf dem iPhone verfügbar und kann etwa Pflanzen, Tiere, Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke und Bücher per KI erkennen. Die Kamera-AirPods sollen entsprechende Daten liefern, ohne dass Ihr die Kamera-App am iPhone öffnen müsst.

Code in macOS Tahoe 26.7 beschreibt die technische Umsetzung: In jedem Ohrhörer steckt ein eigener Kamerasensor, die synchronisierte RGB-Standbilder mit bis zu 1 Megapixel aufnehmen. Die Bilder beider Seiten tragen dieselbe Frame-ID und zeigen dieselbe Szene aus zwei Winkeln. Eine Videoaufnahme ist laut Code nicht vorgesehen, stattdessen können Serien von Fotos für Visual Intelligence erstellt werden.

Es gibt einen „aktiven“ Modus mit Bildgröße 640×640 Pixel, der vermutlich bei aktivierter Siri genutzt wird, sowie einen passiven Modus mit 320×320 Pixel. Die Sensoren könnten zwar höher auflösen, Apple begrenzt die Bildgröße aber offenbar. Der passive Modus dient für Hintergrund-Erkennung der Umgebung und wird unter anderem durch nahe Sprache, Audioveränderungen, Haltungswechsel oder Kopfbewegungen ausgelöst. Verzerrungskorrektur soll Kopfbewegungen ausgleichen, stark verwackelte Bilder werden verworfen. Einige Inhalte wie Personenerkennung werden direkt auf den AirPods verarbeitet. Ein Hardware-Indikatorlicht ist vorgesehen, um anzuzeigen, wenn Bilder aufgenommen werden. Hinweise auf einen Infrarotsensor enthält der Code nicht.

Beim Namen ist weiterhin vieles offen. Gerüchte brachten die Bezeichnung „AirPods Ultra“ ins Spiel. In einer Datei von macOS Tahoe 26.7 werden die neuen Modelle allerdings als „AirPods Pro“ referenziert, was auch ein Platzhalter sein könnte. Gurman hatte im März berichtet, Apple erwäge mehrere Ultra-Produkte, darunter ein faltbares iPhone Ultra, AirPods Ultra und ein OLED MacBook Ultra – ob „Ultra“ letztlich für die Kamera-AirPods verwendet wird, ist unklar.

Zum Preis gibt es keine gesicherten Angaben. Die aktuellen AirPods Pro 3 kosten 249 US-Dollar, zusätzliche Kameratechnik könnte den Preis steigen lassen. Für die neuen Funktionen wird ein iPhone benötigt, das Apple Intelligence unterstützt, also mindestens ein iPhone 15 Pro oder neuer.

Laut derzeitigem Stand sollen die Kamera-AirPods trotz ihrer Präsenz in macOS Tahoe 26.7 frühestens 2027 erscheinen und voraussichtlich im September gemeinsam mit dem 20-Jahre-iPhone vorgestellt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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Apfeltalk Redaktion

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