Der Rennsimulator iRacing ist ab sofort auf der Apple Vision Pro verfügbar. Wer die AR-Version nutzen möchte, braucht allerdings neben dem Headset auch einen sehr leistungsstarken PC.
iRacing feiert sein Debüt auf der Vision Pro über die neue App iRacing Connect, die Ihr jetzt im App Store findet. Die Umsetzung erfolgt damit vergleichsweise schnell, denn die Portierung auf das Vision-Pro-Headset wurde erst im März angekündigt.
Die App bringt den bekannten Rennsimulator als immersive Erfahrung auf Apples Mixed-Reality-Plattform. iRacing Connect ist speziell dafür ausgelegt, das Headset mit Eurem bestehenden Renn-Setup zu verbinden und so das bekannte Fahrerlebnis in die erweiterte Realität zu holen.
Der Einstieg ist allerdings an strenge technische Vorgaben gebunden, die nicht jede:r Rennsport-Fan sofort erfüllen dürfte. Zunächst braucht Ihr natürlich ein Apple-Vision-Pro-Headset, das mindestens mit visionOS 26.4 oder neuer läuft. Ohne dieses Betriebssystem-Update lässt sich iRacing Connect nicht nutzen.
Auch das heimische Netzwerk spielt eine zentrale Rolle. Laut den Vorgaben benötigt Ihr einen Wi‑Fi‑6+-Router, der Übertragungsraten von mehr als 1000 Mbit/s unterstützt. Nur so soll die Verbindung zwischen Headset, Router und PC stabil genug sein, um das schnelle Rennspiel ohne spürbare Verzögerungen darzustellen.
Entscheidend ist zudem die verbundene Windows-Hardware. iRacing setzt für die Vision-Pro-Nutzung mindestens eine NVIDIA-Grafikkarte der Klasse 4070 Ti oder 5070 Ti voraus. Damit richtet sich das Angebot klar an leistungsstarke Spiele-PCs. Solche Komponenten sind nach wie vor schwer zu einem moderaten Preis zu bekommen, zumal die angespannte Situation auf dem RAM- und Grafikkartenmarkt zusätzliche Hürden bei der Aufrüstung schafft.
Wer alle Anforderungen erfüllt, kann iRacing auf eine deutlich intensivere Weise erleben. Das Vision Pro synchronisiert sich mit Eurer vorhandenen Renn-Simulation, sodass das System beispielsweise Eure Hände am Lenkrad einblendet. Außerdem wird das echte Lenkrad räumlich mit dem im Spiel dargestellten Lenkrad ausgerichtet, was die Immersion erhöht.
iRacing auf Apple Vision Pro gehört damit zu den Anwendungen, die das Headset stärker in Richtung ernstzunehmendes Arbeits- und Spielewerkzeug schieben. Seit seiner Einführung bewegt sich das Gerät zwischen teurem Spielzeug und Testfeld für neue Technologien. Die aktuelle Generation mit M5-Chip bietet zwar mehr Leistung, doch erst echte Integrationen wie die von iRacing Connect zeigen, welches Potenzial in der Plattform steckt. Um sich langfristig zu etablieren, wird die Vision Pro jedoch noch viele weitere Anbindungen und Anwendungen dieser Art benötigen.
Via: https://www.engadget.com
Titelbild: iRacing
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