Apple hat das iPhone X und das 15 Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 auf die Liste der „obsoleten“ Produkte gesetzt. Für beide Geräte bietet Apple selbst sowie autorisierte Servicepartner ab sofort keine Reparaturen und keine Ersatzteile mehr an.
Von „Vintage“ zu „Obsolet“
Apple stuft Hardware als „vintage“ ein, wenn sie seit mehr als fünf, aber weniger als sieben Jahren nicht mehr neu verkauft wird. Überschreitet ein Produkt die Marke von sieben Jahren ohne Neugeräteverkauf, gilt es als „obsolet“. Für vintage Geräte stellt Apple in der Regel bis zu sieben Jahre lang Service und Ersatzteile bereit, sofern entsprechende Komponenten verfügbar sind.
Das iPhone X hat diesen Übergang nun hinter sich: Apple hat das Gerät am Donnerstag offiziell auf die Liste der obsoleten Produkte gesetzt. Damit entfallen Reparaturen und Ersatzteilversorgung durch Apple selbst ebenso wie durch autorisierte Serviceprovider.
iPhone X: Ende einer Ära mit Face ID und OLED
Das iPhone X kam 2017 auf den Markt und war das erste iPhone mit Face ID statt Touch ID-Homebutton. Zudem brachte es erstmals ein OLED-Display in ein iPhone und setzte auf ein nahezu randloses Frontdesign mit Notch am oberen Bildschirmrand.
Zum Marktstart meldeten Nutzer:innen unter anderem grünliche Linien am Rand des Displays sowie Probleme mit dem Face-ID-Modul. Apple reagierte damals mit Austauschgeräten in seinen Stores, ein offizieller Rückruf fand jedoch nicht statt.
Auch softwareseitig ist das Gerät inzwischen an einer Grenze angekommen: Das iPhone X erhält keine Updates über iOS 16 hinaus.
2018er 15″ MacBook Pro: T2-Chip und Butterfly-Tastatur
Ebenfalls seit Donnerstag als obsolet gelistet ist das 15 Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018. Es war das erste MacBook mit Apples T2-Sicherheitschip, der unter anderem für die Verarbeitung von Touch ID-Daten und das Management des sicheren Systemstarts zuständig ist.
Gleichzeitig gehört dieses Modell zu den MacBooks mit Butterfly-Tastatur. Für diese Tastaturen bot Apple ein Austauschprogramm an, das bis 2024 lief. Mit der Einstufung als obsolet entfällt nun auch hier jede weitere offizielle Serviceoption durch Apple oder autorisierte Partner.
Beim Betriebssystem ist ebenfalls Schluss: Das 2018er 15 Zoll MacBook Pro kann nicht über macOS Sequoia hinaus aktualisiert werden. Das gilt laut Bericht auch dann, wenn Enthusiast:innen auf inoffizielle Projekte wie den OpenCore Legacy Patcher setzen.
Was das für Besitzer:innen bedeutet
Wer weiterhin ein iPhone X oder ein 2018er 15 Zoll MacBook Pro nutzt, ist bei Reparaturen ab sofort auf unabhängige Werkstätten angewiesen. Laut Bericht kann sich eine Reparatur im Jahr 2026 wirtschaftlich jedoch als wenig attraktiv erweisen, da Aufwand und Ersatzteilkosten den Restwert der Geräte schnell übersteigen können.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
