Apple kommt bei versteckter Face-ID unter dem Display offenbar langsamer voran als erwartet. Statt eines radikalen Redesigns zeichnet sich eher ein behutsamer Umbau der Front ab.
Versteckte Face-ID bereitet weiter Probleme
Ein neuer Beitrag des Weibo-Nutzers „Fixed Focus Digital“ beschreibt, dass die Entwicklung von Unter-Display-Technologien bei Apple nicht so reibungslos läuft wie bisher angenommen. Damit schwinden Hoffnungen, dass schon die nächsten iPhone-Generationen ein vollständig unter dem Bildschirm verborgenes Kamerasystem und Face ID erhalten.
Dem Leak zufolge will Apple kurzfristig vor allem bestehende Lösungen optimieren, statt direkt auf ein komplett unsichtbares Kamera- und Face-ID-System zu setzen. Im Fokus steht demnach eine schrittweise Verkleinerung der Dynamischen Insel, nicht deren Abschaffung.
Diese Einschätzung passt zu einer wachsenden Zahl teils widersprüchlicher Berichte rund um die iPhone‑18‑Pro-Modelle. Frühere Aussagen verschiedener Quellen, darunter Mark Gurman von Bloomberg und der Display-Analyst Ross Young, gingen davon aus, dass Apple die Dynamische Insel verkleinern will. Möglich wäre dies durch das Verlegen einzelner Face-ID-Komponenten unter das Display.
iPhone 18 Pro: Frontdesign wohl kaum verändert
Andere Stimmen dämpfen jedoch die Erwartungen an einen klar sichtbaren Schritt in diese Richtung. Der ebenfalls auf Weibo aktive Leaker „Digital Chat Station“ behauptet, die iPhone‑18‑Pro-Modelle könnten in großen Teilen das bekannte Frontdesign beibehalten. Face ID und Dynamische Insel sollen demnach „weitgehend unverändert“ bleiben, während ambitioniertere Unter-Display-Lösungen auf eine spätere Generation verschoben würden.
Damit steht im Raum, dass Apple zwar im Detail nachbessert, aber weiterhin auf eine sichtbare Aussparung für die Frontsensoren setzt. Ein echtes Vollbild-iPhone ohne Unterbrechung durch Kamera oder Face ID scheint damit in absehbarer Zeit nicht wahrscheinlich.
Erstes Falt-iPhone: flach, mittelgroß und günstiger
In derselben Beitragsserie äußerte sich Fixed Focus Digital auch zu Apples erstem faltbaren iPhone. Das Gerät wird als „ultraflach, mittelgroß und preislich erschwinglich“ beschrieben. Zudem sollen die Erwartungen in der Lieferkette hinsichtlich der Produktionsmengen vergleichsweise hoch sein.
Der Leaker formuliert das so: Es gebe „einfach keinen Grund“, warum ein „iPhone Fold“ unter diesen Voraussetzungen scheitern sollte. Auf Seite der Zulieferer seien die Lagerbestände entsprechend optimistisch geplant. Sollten die Verkäufe dennoch enttäuschen, rechnet Fixed Focus Digital mit deutlichen Auswirkungen auf den Apple-Aktienkurs.
Apple wird voraussichtlich im Herbst sowohl das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max als auch das erste faltbare iPhone vorstellen. Konkrete technische Details oder Preisangaben für die neuen Modelle liegen derzeit nicht vor.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: Screenshot / FPT
