Das iPhone Fold rückt näher in Richtung Serienfertigung – und ein neues Gerücht dreht sich erneut um die viel diskutierte Falte im Inneren. Demnach setzt Apple auf extrem enge Toleranzen beim Display, um die Sichtbarkeit der Knickstelle deutlich zu reduzieren.
Panel-Bestellungen sollen bereits gestartet sein
Die Falte im Inneren des iPhone Fold steht seit Monaten im Fokus, weil es zahlreiche Berichte gibt, dass Apple sie mit teuren, aber sehr fortschrittlichen Komponenten möglichst unauffällig halten will. Das erste faltbare Spitzenmodell aus Cupertino soll Gerüchten zufolge im Juli in die Massenproduktion gehen, weshalb aktuell alle Vorbereitungen für diesen Schritt laufen müssen. Ein neues Gerücht behauptet nun, dass eine Produktionslinie bereits Bestellungen für die Display-Panels des Geräts erhalten habe.
Die Informationen stammen von Fixed-focus digital cameras auf der Plattform Weibo, der erneut Details zu kommenden Apple-Produkten veröffentlicht hat. Der Preis für die Panels wird dort als „konservativ“ beschrieben, allerdings bleibt unklar, ob sich diese Angabe auf einzelne Displays oder auf das komplette iPhone Fold bezieht. Auch der Name des Herstellerunternehmens wird in dem aktuellen Bericht nicht genannt.
Extrem enge Vorgaben für Falte und Winkel
Laut dem Gerücht soll die Falte des iPhone Fold eine Höhe von weniger als 0,15 Millimetern aufweisen. Zusätzlich sei der Winkel der Knickstelle auf unter 2,5 Grad begrenzt. Dadurch könnte die Sichtbarkeit der Falte sehr gering ausfallen, was das iPhone Fold zum ersten Gerät machen würde, das praktisch mit einem „faltenlosen“ Display ausgeliefert wird.
Mehrfach wurde bereits berichtet, dass Apple diese Marke erreicht haben soll, während andere Hersteller, die schon seit Jahren faltbare Smartphones anbieten, weiterhin mit sichtbaren Falten zu kämpfen haben. Gleichzeitig gibt es aber auch Berichte, nach denen Apple in diesem Bereich selbst mit Herausforderungen zu tun hat und verschiedene Ansätze testet.
Ultradünnes Glas und Polyimid-Schicht als Ansatz
So soll Apple unter anderem ultradünnes Glas in unterschiedlichen Stärken erproben, um die Falte so weit wie möglich zu minimieren. Ultradünnes Glas ist jedoch besonders anfällig für Kratzer, was bei einem alltäglich genutzten Gerät ein Problem darstellen kann. Um die Kratzempfindlichkeit zu reduzieren, heißt es weiter, dass Apple zusätzlich eine Polyimid-Schicht über dem Glas einsetzen will, um die Haltbarkeit des Displays zu erhöhen.
Die aktuellen Gerüchte zu den extrem engen Toleranzen und den bereits laufenden Panel-Bestellungen sprechen dafür, dass das iPhone Fold noch in diesem Jahr vorgestellt werden könnte. Da jedoch noch nichts endgültig feststeht, solltet ihr die neuen Informationen vorerst mit Vorsicht betrachten.
Via: https://wccftech.com