Apple plant, beim kommenden faltbaren iPhone eine neue Unter-Display-Kamera mit 24 Megapixeln einzuführen. Dieser Artikel präsentiert die wichtigsten Fakten aus aktuellen Analystenberichten und Einschätzungen.
Das erste faltbare iPhone von Apple wird laut einer neuen Prognose von JP Morgan eine Unter-Display-Kamera auf der Innenseite mit 24 Megapixeln besitzen. Frühere Gerüchte deuteten bereits auf eine Kamera unter dem Display hin, doch jetzt gibt es erstmals konkrete Angaben zur Auflösung. Während einige Android-Geräte bereits auf diese Technik setzen, nutzen sie meist Modelle mit 4 oder 8 Megapixeln. Die geringere Sensorauflösung resultiert oft in schlechter Bildqualität, da die Kameralinse durch Schichten des Displays hindurch fotografieren muss. Mit der Sprung auf 24 Megapixel könnte Apple für klarere und detailreichere Fotos sorgen. Der Bericht spricht von einer Kamera mit sechs Plastik-Linsenelementen. Daraus geht hervor, dass Apple Fortschritte bei der Lichtdurchlässigkeit und Bildqualität gemacht hat. Das wäre im Vergleich zu bisherigen Lösungen ein technologisches Novum bei Smartphones.
Laut JP Morgan nimmt Apple aber auch einige Kompromisse beim Design des faltbaren Geräts in Kauf, um die Kompaktheit zu bewahren. So soll das Gerät keinen LiDAR-Sensor und keine optische Bildstabilisierung besitzen. Analyst Ming-Chi Kuo erwartet beim iPhone Fold eine duale Hauptkamera auf der Rückseite. Für den Selfie-Bereich gibt es je eine Kamera für zusammen- und aufgeklappten Zustand. Bloomberg-Reporter Mark Gurman bestätigte, dass das iPhone Fold insgesamt vier Kameras bekommen dürfte: eine Frontkamera, eine Kamera unter dem Innendisplay und zwei Kameras auf der Rückseite. Laut Digital Chat Station, einer Quelle aus dem chinesischen Netzwerk Weibo, sollen beide Rückkameras jeweils 48 Megapixel bieten. Ergänzend dazu sollen auf der Innenseite und auf der Außenseite für Videoanrufe und Selfies unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen. Die innere Kamera sitzt unter dem Display, während im geschlossenen Zustand außen eine klassische Punch-Hole-Kamera verbaut ist. Statt Face ID setzt Apple bei diesem Modell offenbar auf einen Touch-ID-Sensor im seitlichen Ein-/Aus-Schalter zur biometrischen Authentifizierung.
Mark Gurman rechnet mit einer Vorstellung des faltbaren iPhones im Herbst des kommenden Jahres. Einige Quellen halten aber eine spätere Einführung für wahrscheinlich. Die japanische Finanzfirma Mizuho Securities geht davon aus, dass Apple die Entscheidung zu wichtigen Bauteilen – wie zum Beispiel dem Scharnier – hinauszögert. Deshalb könne sich die Markteinführung auf das Jahr 2027 verschieben. Interessierte Benutzer:innen müssen sich somit möglicherweise auf eine längere Wartezeit einstellen, bis das iPhone Fold offiziell erhältlich ist.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: KI (zur Illustration)
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