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iPhone: Diese Bedienungshilfen erleichtern den Alltag

unbekannte iPhone Funktionen

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Viele Bedienungshilfen auf dem iPhone werden übersehen – dabei können sie Euch nicht nur Barrieren abbauen, sondern auch alltägliche Abläufe beschleunigen und Euren Workflow erleichtern.

Bedienungshilfen auf dem iPhone: Von VoiceOver bis Live Captions

Als das iPhone 2007 auf den Markt kam, stand die neue Touch-Bedienung zunächst in der Kritik: Menschen mit eingeschränktem oder fehlendem Sehvermögen schienen außen vor zu bleiben. Ab 2009 begann Apple daher, gezielt Funktionen für Nutzer:innen mit Sehbeeinträchtigungen einzuführen, darunter VoiceOver, Zoom und Farb-Invertierung. Für viele waren das zunächst Randfunktionen – für Menschen ohne perfekte Sehkraft signalisierten sie jedoch, dass Apple die Bedienbarkeit des iPhone ernst nimmt.

2010 folgte mit FaceTime zwar keine klassische Bedienungshilfe, die Videotelefonie eröffnete der Community der schwerhörigen und gehörlosen Nutzer:innen aber neue Möglichkeiten, über Gebärdensprache zu kommunizieren. Ebenfalls 2010 kamen LED-Blitz-Benachrichtigungen hinzu. Mit dem iPhone 4s hielt dann Siri Einzug: Der Sprachassistent ist nicht explizit als Accessibility-Feature gedacht, wird aber häufig von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Sehproblemen genutzt.

Mit iOS 6 baute Apple den Bereich Bedienungshilfen deutlich aus und wandte sich verstärkt an Nutzer:innen mit motorischen Einschränkungen. Assistive Touch ermöglichte es, Gesten wie Wischen oder Pinch-Gesten auf eine einzige digitale Taste zu legen. Der große Designwechsel in iOS 7 im Jahr 2013 brachte zunächst neue Hürden für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen mit sich, wie MacStories hervorhebt. Apple reagierte schnell und ergänzte unter anderem Button Shapes, Reduce Motion, On/Off-Labels, Increase Contrast, Bold Text und eine überarbeitete Option für größere Schrift.

Viele der späteren Anpassungen waren optischer Natur oder verfeinerten bestehende Funktionen. Inzwischen zeigt sich aber: Zahlreiche Bedienungshilfen sind nicht nur für Menschen mit Behinderungen interessant, sondern können generell helfen, das iPhone effizienter und mit weniger Aufwand zu nutzen.

Back Tap, Assistive Touch und Sprachsteuerung als Workflow-Werkzeuge

Back Tap erweitert das iPhone faktisch um zwei zusätzliche Tasten auf der Gehäuserückseite. Ursprünglich für Nutzer:innen gedacht, denen Wisch- oder Pinch-Gesten schwerfallen, lässt sich Back Tap flexibel einsetzen. Ihr könnt damit etwa Apps starten oder Scroll-Gesten auslösen – oder über Kurzbefehle nahezu jede auf dem iPhone mögliche Aktion ansteuern, etwa zum Steuern von HomeKit-Lichtszenen mit Doppel- oder Dreifach-Tipp.

Assistive Touch bietet einen frei verschiebbaren Bildschirmknopf, der Funktionen wie das Öffnen des Kontrollzentrums oder das Erstellen von Screenshots per Tipp übernimmt. Die Funktion ist besonders dann hilfreich, wenn Hardware-Tasten schwer erreichbar sind oder das Display beschädigt ist. Wie Back Tap lässt sich auch Assistive Touch umfangreich anpassen.

Sprachsteuerung (Voice Control) erlaubt es Euch, Benutzeroberflächen-Elemente komplett ohne Berührung anzusprechen. Das kann im Alltag praktisch sein, wenn Ihr etwa beim Kochen oder Basteln die Hände voll habt, aber dennoch durch Apps navigieren oder Schaltflächen auslösen möchtet. Apple bietet dafür eine integrierte Anleitung innerhalb der Sprachsteuerungs-Einstellungen, um den Einstieg zu erleichtern.

Live Captions, Flash-Benachrichtigungen, Vorlesen und Lupe

Live Captions erzeugen automatisch Untertitel in Echtzeit. Damit könnt Ihr Inhalte mitlesen, ohne den Ton aufzudrehen oder Kopfhörer zu nutzen. Für Personen mit auditiven Verarbeitungsstörungen – etwa im Zusammenhang mit Dyslexie oder ADHS – können Live Captions helfen, Details besser zu erfassen. In den Einstellungen lässt sich zudem festlegen, wie lange Anruf-Untertitel nach einem Gespräch gespeichert bleiben.

Die Funktion „Flash for Alerts“ ergänzt oder ersetzt akustische Hinweise durch optische Signale: Das iPhone kann bei Benachrichtigungen den Bildschirm, die LED oder beides blinken lassen. Das ist etwa dann hilfreich, wenn Ihr Euch häufig weiter weg vom Gerät aufhaltet oder in einer Umgebung arbeitet, in der Ton ungeeignet ist. Apple weist allerdings darauf hin, dass die Funktion nicht in jeder Situation passend ist, insbesondere wenn Ihr nicht hörbehindert seid.

Mit „Speak Screen“ wird das iPhone zum Vorlesetool: Längere Artikel oder Berichte könnt Ihr Euch vorlesen lassen, statt sie selbst zu lesen – etwa auf dem Weg zur Arbeit. Aktivierbar ist die Funktion über den Bereich „Read & Speak“ in den Bedienungshilfen, ausgelöst wird sie anschließend durch eine Zwei-Finger-Wischgeste von oben.

Die Lupe ist seit iOS 14 als eigenständige App verfügbar und wird eher als Werkzeug denn als reine Bedienungshilfe betrachtet. Sie nutzt die iPhone-Kamera wie eine digitale Lupe und hilft bei kleiner Schrift oder feinen Details, etwa auf Leiterplatten. In Kombination mit Back Tap oder Assistive Touch lässt sie sich noch schneller starten. Die App kann bereits vorinstalliert sein, steht sonst im App Store zum Download bereit.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

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