Beim iPhone 18 Pro Max könnte Apple die Kamera klar vom kleineren Pro-Modell abgrenzen. Ein Leaker aus China spricht von einer exklusiven Funktion nur für das größte iPhone.
Variable Blende wohl nur im iPhone 18 Pro Max
Seit 2024 kursieren Gerüchte, dass Apple beim iPhone 18 Pro erstmals eine Kamera mit variabler Blende einsetzt. Bisher gingen Beobachter:innen davon aus, dass beide Pro-Modelle dieses Feature erhalten.
Der bekannte Leaker Ice Universe behauptet nun das Gegenteil. In einem neuen Beitrag auf der chinesischen Plattform Weibo heißt es, das iPhone 18 Pro Max werde „exklusiv über eine variable Blende verfügen“. Die kleinere Pro-Variante würde diese Funktion demnach nicht bekommen.
Begleitet wird die Aussage von einem Seitenhieb auf das Design großer Top-Smartphones. Wer das beste Kameraerlebnis wolle, müsse ein Gerät akzeptieren, das sich „wie ein Ziegelstein“ anfühle, schreibt der Leaker. Damit spielt er offenbar auf das erwartete höhere Gewicht und die größere Bauform des iPhone 18 Pro Max an.
Hinweise aus geleakten Zulieferer-Dokumenten
Dass eine Kamera mit variabler Blende ins iPhone 18 Pro Max einzieht, gilt bereits als sehr wahrscheinlich. Im Juni tauchten interne Unterlagen des Apple-Zulieferers Tata Electronics auf, die entsprechende Details zur Kamera-Hardware enthalten sollen.
In diesen Dateien wird explizit das iPhone 18 Pro Max erwähnt. Demnach setzt Apple bei der Hauptkamera auf einen neuen Sensor vom Typ Sony IMX905, der eine variable Blende unterstützt. Hinweise auf das kleinere iPhone 18 Pro fehlen allerdings.
Unklar ist, ob das bedeutet, dass das iPhone 18 Pro tatsächlich ohne variable Blende auskommen muss. Möglich ist auch, dass die geleakten Dokumente schlicht keine Informationen zum kleineren Modell enthielten. Konkrete technische Daten zur Blendensteuerung sind bislang nicht bekannt.
Erstes iPhone mit variabler Blende
Apple hat in keinem bisherigen iPhone eine variable Blende eingesetzt. Vom iPhone 14 Pro bis zum iPhone 17 Pro nutzt die Hauptkamera durchgehend eine feste Blende von ƒ/1.78, die beim Fotografieren immer vollständig geöffnet bleibt.
Mit einer variablen Blende könnte das iPhone 18 Pro Max Nutzer:innen mehr Kontrolle über die Bildgestaltung geben. Ähnlich wie bei einer digitalen Spiegelreflexkamera ließe sich die Blende manuell anpassen, um die Schärfentiefe zu beeinflussen. So wären etwa ein stärker freigestelltes Motiv oder ein weniger stark verschwommener Hintergrund möglich. Wie stark Apple auf manuelle Steuerung setzt oder die Funktion überwiegend automatisiert, ist derzeit offen.
Abseits von Größe und Akkulaufzeit hat Apple seine Pro-Modelle zuletzt beim iPhone 15 unterschiedlich ausgestattet. Nur das iPhone 15 Pro Max erhielt ein Tetraprismen-Teleobjektiv, während das iPhone 15 Pro darauf verzichtete.
Das iPhone 18 Pro Max soll in diesem Jahr größer und schwerer ausfallen als sein Vorgänger. Abgesehen von der gemunkelten variablen Blende wird erwartet, dass es technisch weitgehend dem kleineren iPhone 18 Pro entspricht. Beide Pro-Modelle sollen dem Vernehmen nach im kommenden Monat vorgestellt werden – gemeinsam mit Apples erstem faltbaren iPhone, das intern „iPhone Ultra“ genannt wird.
