Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sollen erst im September erscheinen, doch bereits jetzt kursieren zahlreiche Berichte zu den geplanten Neuerungen. Wir fassen die wichtigsten Gerüchte zum aktuellen Stand im Mai 2026 für Euch zusammen.
Kleinerer Dynamic Island und neue Farben
Ursprünglich hieß es, Apple würde beim iPhone 18 Pro die Gesichtserkennung komplett unter das Display verlagern, sodass nur noch die Frontkamera in der linken oberen Ecke sichtbar bleibt. Inzwischen deuten neuere Informationen jedoch darauf hin, dass lediglich eine Face‑ID‑Komponente unter das Display wandert, was letztlich zu einem verkleinerten Dynamic Island führen soll.
Auch bei den Farbvarianten soll sich etwas ändern. Als spezielle Farbe für die iPhone‑18‑Pro‑Modelle ist Dunkelkirsche im Gespräch, ergänzt durch Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Die bisherigen Farben Kosmisches Orange und Tiefblau sollen demnach aus dem Programm genommen werden.
Display, Kamera und Chips im Fokus
Beim grundlegenden Design erwarten Beobachter:innen keine großen Unterschiede zum iPhone 17 Pro. Die Displaygrößen von 6,3 Zoll und 6,9 Zoll sowie ein „Plateau“ mit drei rückseitigen Kameras sollen erhalten bleiben. Neu ist laut Gerüchten jedoch eine sogenannte LTPO+‑Displaytechnik, die zu einer verbesserten Energieeffizienz und damit zu einer längeren Akkulaufzeit beitragen könnte.
Die Hauptkamera mit 48‑Megapixel‑Fusion‑Sensor soll bei beiden iPhone‑18‑Pro‑Modellen über eine variable Blende verfügen. Damit könnten Benutzer:innen die Lichtmenge steuern, die durch das Objektiv auf den Sensor trifft, was eine genauere Kontrolle über die Tiefenschärfe ermöglicht. Wie groß der praktische Effekt angesichts der vergleichsweise kleinen Bildsensoren in Smartphones ausfallen würde, ist bisher unklar.
Im Inneren soll ein A20‑Pro‑Chip arbeiten, der auf dem ersten 2‑Nanometer‑Fertigungsprozess von TSMC basiert. Zum Vergleich: Der A19 Pro nutzt noch einen 3‑Nanometer‑Prozess. In Kombination mit einem neuen Gehäusedesign des Chips werden Leistungszuwächse und eine höhere Energieeffizienz im Vergleich zum Vorjahr erwartet.
Beim Mobilfunk setzt Apple Gerüchten zufolge auf ein eigenes C2‑Modem für 5G und LTE. Zuvor war im iPhone 16e erstmals das hauseigene C1‑Modem zum Einsatz gekommen, gefolgt vom C1X‑Chip im iPhone Air. Apple gibt an, dass das C1X‑Modem bis zu doppelt so schnell wie das C1 arbeitet und zugleich das energieeffizienteste Modem in einem iPhone ist. Mit der dritten Generation in Form des C2‑Modems sollen diese Verbesserungen beim iPhone 18 Pro fortgesetzt werden.
5G via Satellit, neue Funkchips und Designänderungen
In Verbindung mit dem C2‑Modem sollen die iPhone‑18‑Pro‑Modelle erstmals 5G über Satellit unterstützen und so mobiles Surfen ohne WLAN oder klassische Mobilfunkverbindung ermöglichen. Details zu möglichen Einschränkungen dieser Funktion sind bislang nicht bekannt.
Viele iPhone‑17‑Modelle und das iPhone Air setzen derzeit auf einen von Apple entwickelten N1‑Chip, der WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread bereitstellt. Gleichzeitig verbessert der Chip laut Apple Leistung und Zuverlässigkeit von Funktionen wie Persönlicher Hotspot und AirDrop. Für das iPhone 18 Pro ist der nächste Funkchip mit der Bezeichnung N2 geplant, zu konkreten Verbesserungen liegen aber noch keine Informationen vor.
Apple soll zudem die Taste „Kamerasteuerung“ überarbeiten. Künftig soll auf Berührungsempfindlichkeit und haptisches Feedback verzichtet werden, sodass die Taste nur noch auf Druck reagiert. Auch die Rückseite soll sich verändern: Der Bereich mit der Keramikschutzschicht rund um MagSafe wird demnach überarbeitet und soll eine stärker mattierte und gleichmäßigere Optik erhalten als das bisherige zweifarbige Design.
Apple plant laut aktuellen Berichten, im September das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie ein faltbares iPhone vorzustellen. Anfang des kommenden Jahres sollen ein Standard‑iPhone‑18‑Modell, ein günstigeres iPhone 18e und ein iPhone Air der zweiten Generation folgen.
