Beim iPhone 18 Pro zeichnet sich ein spürbarer Aufpreis ab. Schuld daran sind stark gestiegene Speicherpreise, die Apple laut einer Analyse kaum ohne höhere Verkaufspreise auffangen kann.
Deutlicher Aufschlag laut TechInsights-Berechnung
Apple und Konzernchef Tim Cook warnen seit einiger Zeit vor steigenden Preisen der iPhone‑18‑Generation. Hintergrund ist ein anhaltender Engpass bei DRAM, der die Kosten für Speicherbausteine deutlich nach oben treibt. Apple spricht davon, dass die Lage inzwischen unvermeidbare Folgen für die Endpreise habe.
Wie stark die Anpassung ausfallen könnte, hat das Marktforschungsunternehmen TechInsights durchgerechnet. Laut Mike Howard, Direktor für Speichermärkte bei TechInsights, gerät die Marge von Apple unter Druck, wenn die Verkaufspreise stabil bleiben. Das Unternehmen müsse entweder seine Gewinne schmälern oder die iPhone‑18‑Preise anheben.
Vor der aktuellen Preisrallye zahlte Apple für eine 256‑GB‑NAND‑Flash‑Speichereinheit rund 13 US‑Dollar (ca. 12 €) und für ein 12‑GB‑LPDDR5X‑RAM‑Modul etwa 39 US‑Dollar (ca. 36 €). Diese Bauteile gehörten zu den günstigeren Komponenten im iPhone‑Stücklistenpreis.
Inzwischen liegen die Kosten deutlich höher: Der Preis für 256 GB Speicher ist auf 51 US‑Dollar (ca. 47 €) gestiegen, der für 12 GB LPDDR5X‑RAM auf 145 US‑Dollar (ca. 133 €). Das entspricht einer Steigerung um 292 Prozent beim Speicher und 272 Prozent beim Arbeitsspeicher. Allein diese beiden Teile treiben die Produktionskosten in die Höhe.
Mögliche neue Preise für iPhone 18 Pro und Pro Max
Um die eigenen Margen zu halten, müsste Apple laut TechInsights die Preise entsprechend nachziehen. Demnach könnte das iPhone 18 Pro in den USA mit einem Einstiegspreis von 1.399 US‑Dollar (ca. 1.283 €) starten. Das iPhone 18 Pro Max mit 256 GB Speicher wird auf 1.499 US‑Dollar (ca. 1.374 €) geschätzt.
Die folgende Übersicht zeigt die von TechInsights genannten Preisänderungen der Schlüsselkomponenten:
| Komponente | Preis vor Engpass | Preis nach Engpass | Preisunterschied in Prozent |
|---|---|---|---|
| RAM (12 GB LPDDR5X) | 39 US‑Dollar (ca. 36 €) | 145 US‑Dollar (ca. 133 €) | 272 % |
| Speicher (256 GB) | 13 US‑Dollar (ca. 12 €) | 51 US‑Dollar (ca. 47 €) | 292 % |
Apple dürfte versucht haben, diese Steigerungen durch andere Einsparungen abzufedern. Ganz auffangen lassen sich die höheren Speicherpreise aber offenbar nicht. Kein Hersteller sei gegen solche Engpässe immun, heißt es, auch Apple nicht. Viele von Euch werden bei diesen Summen vermutlich genauer überlegen, ob Ihr zu iPhone 18 Pro oder iPhone 18 Pro Max greift.
Basis‑iPhone 18: Mehr RAM, einfacheres Display
Spannend bleibt daher die Frage, wie Apple das Basis‑Modell iPhone 18 positioniert. Frühere Berichte gehen davon aus, dass auch dieses Modell mit 12 GB RAM ausgestattet wird, um die volle Leistung der Siri‑KI zu unterstützen. Der Einstiegspreis soll demnach bei 799 US‑Dollar (ca. 732 €) liegen.
Um diese Preismarke halten zu können, soll Apple laut den Berichten an anderer Stelle sparen. Demnach könnte im iPhone 18 ein etwas einfacherer OLED‑Bildschirm zum Einsatz kommen als in den teureren Modellen, die auf neuere Materialgenerationen setzen. So ließen sich die höheren Speicher- und RAM‑Kosten zumindest teilweise kompensieren.
In der Diskussion steht außerdem, wie Apple mit dem Vorgänger umgeht. Es wird berichtet, dass das iPhone 17 nach dem Start des iPhone 18 nicht sofort eingestellt werden sollte. Die Serie verkauft sich demnach weiterhin gut und trägt so deutlich zu Umsatz und Gewinn von Apple bei.
Via: https://wccftech.com
