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iPhone-17-Speicher: Apple soll Verdopplung der Samsung-Preise akzeptiert haben

Apple zahlt mehr für Samsung-SpeicheriPhone 18 Pro RAM

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Apple soll für wichtige Speicherchips des iPhone 17 deutlich mehr zahlen. Ein Bericht aus Südkorea spricht von einer Verdopplung des Preises für Samsungs LPDDR5X-RAM.

Notfalltreffen wegen knappem LPDDR5X-Speicher

Laut dem koreanischen Portal Dealsite hat Apple mit der Halbleitersparte von Samsung kurzfristig Notfallgespräche geführt. Thema waren die Liefermengen von Arbeitsspeicher für die erste Jahreshälfte. Konkret geht es um 12‑Gigabyte‑LPDDR5X-Module, die im iPhone Air und im iPhone 17 Pro zum Einsatz kommen sollen.

Nach Angaben der Quellen sind die Preise für diese Module seit Anfang 2025 bereits deutlich gestiegen. Demnach kletterten sie von rund 30 US‑Dollar (etwa 28 Euro) auf etwa 70 US‑Dollar (rund 65 Euro) pro Stück. Damit hätten sich die Kosten für Apple in diesem Zeitraum ungefähr verdoppelt.

Samsung soll ursprünglich eine Preissteigerung von 60 Prozent für die an Apple gelieferten LPDDR5X-Module geplant haben. Im Verlauf der Gespräche habe der Konzern dann aber mit einem Aufschlag von 100 Prozent eröffnet. Dies sei eigentlich als Verhandlungstaktik gedacht gewesen, heißt es in dem Bericht.

Angespannter Markt durch KI-Server und HBM

Entgegen der Erwartungen soll Apple diesen Einstiegspreis jedoch sofort akzeptiert haben. Falls die Angaben der Industriekreise zutreffen, unterstreicht das, wie angespannt der Markt für mobilen Arbeitsspeicher derzeit ist. Hersteller von Smartphones wollen sich offenbar frühzeitig ausreichende Kapazitäten sichern.

Ein Grund für die Situation ist die Verschiebung von Produktionskapazitäten bei Speicherherstellern wie SK Hynix und Micron. Diese Unternehmen richten ihre Fertigung verstärkt auf Hochbandbreitenspeicher (High Bandwidth Memory, HBM) für KI‑Server aus. Dadurch steht für mobilen DRAM weniger Kapazität zur Verfügung, was die Verfügbarkeit einschränkt und die Preise steigen lässt.

Auch Samsungs eigene Mobilsparte ist laut Bericht von der Knappheit betroffen. Für die Anfangsproduktion des Galaxy S26 soll der Konzern auf eine geteilte Versorgung setzen. Demnach stammen jeweils 50 Prozent der LPDDR5X-Module von Samsungs Halbleitersparte und von Micron.

Auswirkungen auf Galaxy S26 und zukünftige iPhones

Beide Speicherlieferanten sollen laut Dealsite nach der ersten Produktionscharge deutliche Preiserhöhungen planen. Samsung wird daher voraussichtlich auch den Verkaufspreis des Galaxy S26 anheben. Um die höheren Kosten teilweise auszugleichen, will der Hersteller den hauseigenen Exynos‑2600‑Chip in rund 30 Prozent der Geräte einsetzen.

Trotz des steigenden Preisdrucks bei Speicherbausteinen soll Apple laut Analyst Ming‑Chi Kuo aktuell planen, die Einstiegspreise des iPhone 18 Pro unverändert zu lassen. In einer kürzlich abgehaltenen Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen sprach Apple‑Chef Tim Cook dennoch von spürbaren Auswirkungen höherer Chippreise auf die Bruttomargen.

Cook rechnet damit, dass die gestiegenen Kosten „etwas stärker“ auf die Marge durchschlagen werden. Gleichzeitig geht Apple aber weiterhin von einem Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent im laufenden Quartal im Vergleich zum Vorjahr aus.

Via: https://www.macrumors.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: iPhone 17, LPDDR5X, Apple, Galaxy S26, HBM, Samsung, RAM, Tim Cook, Ming-Chi Kuo, Speicher, DRAM

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