Apple aktualisiert das iPad Air und rüstet das Mittelklasse-Tablet mit dem M4-Chip und mehr Arbeitsspeicher aus. Die Preise bleiben dabei unverändert.
M4-Chip und mehr Arbeitsspeicher
In der zweiten Ankündigung des Tages stellt Apple ein neues iPad Air vor. Nach dem iPhone 17e mit MagSafe erhält nun auch das iPad Air ein Leistungsupgrade durch den M4-Chip. Die Einstiegspreise bleiben bei 649 Euro für das 11‑Zoll‑Modell und 849 Euro für die 13‑Zoll‑Variante. Vorbestellungen starten am 4. März 2026 um 15:15 Uhr, die Auslieferung beginnt eine Woche später am 11. März 2026.
Im M4 arbeitet eine 8‑Kern‑CPU mit drei Hochleistungskernen und fünf Effizienzkernen sowie eine 9‑Kern‑GPU, zuvor waren es beim M3 acht Grafikkerne. Apple spricht von bis zu 30 Prozent mehr Leistung im Vergleich zum M3 und bis zu 2,3‑mal schnellerer Performance gegenüber Modellen mit M1‑Chip.
Wichtiger als die reine Rechenleistung ist für viele von Euch vermutlich der größere Arbeitsspeicher. Das iPad Air verfügt nun über 12 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher, statt zuvor 8 GB, also 50 Prozent mehr. Die Speicherbandbreite steigt von 100 GB/s auf 120 GB/s. Laut Apple sollen vor allem KI‑Aufgaben sowie professionelle Apps wie Final Cut Pro und Pixelmator Pro von diesen Verbesserungen profitieren.
Schnellere Verbindungen mit N1 und C1X
Auch bei der Konnektivität legt Apple nach und verbaut die hauseigenen N1‑ und C1X‑Chips. Der N1‑Chip für Funkverbindungen ermöglicht WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Apple verspricht höhere Leistung in 5‑GHz‑WLANs sowie eine bessere Performance und Zuverlässigkeit für Persönlicher Hotspot und AirDrop.
In den Modellen mit WLAN und Mobilfunk kommt das C1X‑Modem zum Einsatz. Es soll bis zu 50 Prozent schnellere mobile Datenübertragungen bieten und dabei bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als das Modem in den M3‑Geräten. Für Euch bedeutet das im Idealfall mehr Geschwindigkeit bei gleichzeitig längerer Akkulaufzeit im Mobilfunkbetrieb.
Preise, Varianten und Einordnung im iPad‑Portfolio
Beim Speicherplatz bleibt alles beim Alten: Das iPad Air startet mit 128 GB und ist zusätzlich mit 256 GB, 512 GB und 1 TB erhältlich. Es bleibt bei zwei Größen mit 11 und 13 Zoll sowie vier Farben: Blau, Violett, Polarstern und Spacegrau. Am Design selbst und an den Funktionen ändert Apple nichts.
Dennoch ergibt sich durch die Summe der Verbesserungen ein deutlich aufgewertetes iPad Air, das weiter als inoffizielles Flaggschiff der iPad‑Reihe gilt. Die iPad‑Pro‑Modelle mit M5‑Chip starten bei 1099 Euro und 1449 Euro. Der Aufpreis von 440 bis 600 Euro gegenüber dem iPad Air dürfte für viele von Euch nur dann interessant sein, wenn Ihr die maximale Leistung benötigt.
Am unteren Ende des Portfolios steht das einfache iPad, das für 379 Euro deutliche Abstriche macht, um den Preis zu halten. Es bleibt offen, ob ein kommendes Update dieses Modells den Abstand zum iPad Air verringern kann und es damit konkurrenzfähiger macht.
Apple wirbt inzwischen gezielt um Umsteiger:innen von älteren iPad‑Air‑Modellen mit M1‑Chip. Der Wechsel ist jedoch weniger eindeutig empfehlenswert als beim Sprung von einem iPad ohne Apple‑Silicon‑Chip. Die wichtigsten Neuerungen des M4‑iPad‑Air sind die höhere Leistung und die 12‑Megapixel‑Kamera mit Folgemodus an der Längsseite, die bereits mit dem M2‑iPad‑Air eingeführt wurde. Wenn sich Euer M1‑iPad‑Air noch schnell anfühlt und Euch die Kameraposition für Videotelefonate nicht stört, spricht aus heutiger Sicht wenig für ein sofortiges Upgrade.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenVia: https://tidbits.com