Werbung



MacNewsiPhone

Interop-Initiative: Safari verhält sich 2025 stärker wie andere Browser

Safari Technologie-Preview 173 174 Safari 17 Beta Web-Apps Web-Apps Distraction Control Safari Technology Preview 202 Safari Technology Preview 223

Werbung



Safari zeigt Webseiten auf iPhone, iPad und Mac inzwischen deutlich ähnlicher an wie andere große Browser. Möglich wurde das durch ein einjähriges, gemeinsames Projekt mehrerer Browserhersteller.

Interop 2025: Gemeinsame Basis für Webstandards

Unterschiedliche Darstellung von Webseiten je nach Browser gehört für viele von Euch seit den Zeiten von Internet Explorer und Netscape zur Alltagserfahrung. Ein Zusammenschluss von Apple, Bocoup, Google, Igalia, Microsoft und Mozilla hat 2025 daran gearbeitet, diese Unterschiede zu verringern.

Wie das WebKit-Team in einem Blogeintrag erläutert, war Interop 2025 bereits das vierte Jahr, in dem Browserentwickler:innen gemeinsam die Interoperabilität ihrer Produkte verbessern. Die Gruppe identifizierte zunächst Bereiche, in denen einheitliches Verhalten für Webentwickler:innen besonders wichtig ist, und konzentrierte anschließend die Arbeit auf genau diese Funktionen.

Auch wenn sich das Programm in erster Linie an Webentwickler:innen richtet, profitieren am Ende die Nutzer:innen. Wenn Browser Webstandards konsistenter umsetzen, sollten Webseiten unabhängig vom verwendeten Browser weitgehend identisch funktionieren und aussehen.

Für den Zyklus 2025 legte die Gruppe 19 Fokusbereiche und 5 Untersuchungsbereiche fest. Dazu gehörten unter anderem Cascading Style Sheets (CSS), JavaScript, Web-Programmierschnittstellen (Web-APIs) und die allgemeine Performance.

Das WebKit-Team schlug gezielt Fokusbereiche vor, die nach eigener Aussage einen hohen „Engineering-Aufwand“ für WebKit bedeuten. Dahinter stand die Annahme, dass genau diese Themen für Webentwickler:innen besonders wirkungsvolle Verbesserungen versprechen.

Messbare Fortschritte bei allen großen Browsern

Um die Fortschritte zu bewerten, nutzte die Interop-Gruppe eine Sammlung von standardisierten Tests für die jeweiligen Fokusbereiche. Die Ergebnisse zu Beginn und am Ende des Jahres dienten als Vergleich.

Zu Projektstart bestanden nur 29 Prozent der ausgewählten Tests in allen betrachteten Browsern. Bis zum Jahresende stieg diese Quote auf 97 Prozent, gemessen bei Chrome, Edge, Firefox und Safari.

In den experimentellen Versionen der Browser erreichten alle Beteiligten sogar eine Erfolgsquote von 99 Prozent. Das deutet darauf hin, dass kommende Updates der stabilen Versionen die Interoperabilität weiter erhöhen werden.

Besonders deutlich war der Sprung bei WebKit und damit bei Safari. Dort stieg die Erfolgsquote im Laufe des Jahres von 43 auf 99 Prozent.

Neue Funktionen in Safari und Ausblick auf 2026

Für das WebKit-Team waren 2025 drei Fokusbereiche besonders relevant. Die Ankerpositionierung ermöglicht es Entwickler:innen, Popovers, Tooltips und Menüs per CSS relativ zu anderen Elementen zu platzieren, ohne zusätzliche JavaScript-Bibliotheken für Positionierung zu verwenden.

Der zweite Bereich, sogenannte Ansichtstransitionen innerhalb desselben Dokuments, beschreibt flüssige, animierte Übergänge zwischen Zuständen einer Benutzeroberfläche. Diese Übergänge werden direkt vom Browser verwaltet. Unterstützung dafür wurde im Herbst 2024 mit Safari 18.0 und Safari 18.2 ausgeliefert.

Als dritter Schwerpunkt ersetzt die Navigations-Programmierschnittstelle ein älteres System zur Navigation in Einzelseiten-Anwendungen. Diese neue Schnittstelle wurde mit Safari 26.2 eingeführt.

Auch wenn Interop 2025 abgeschlossen ist, geht die Arbeit an der Vereinheitlichung von Browserverhalten weiter. Interop 2026 hat bereits begonnen, eine Ausschreibung für Themenvorschläge fand im September 2025 statt. Das WebKit-Team ist erneut beteiligt.

Via: https://appleinsider.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: Interoperabilität, Apple, Interop 2025, Webstandards, Browser, Firefox, Safari, Chrome, Edge, Webkit

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung