Intel bringt mit den ersten Wildcat-Lake-Notebooks der Core Series 3 neue Konkurrenz für Apples MacBook Neo in den Handel. Die Geräte setzen auf günstige Preise und aufgewertete Hardware.
Wildcat Lake tritt gegen MacBook Neo an
Mit den Core-Series-3-Prozessoren der Generation Wildcat Lake zielt Intel auf Alltags-Notebooks im unteren bis mittleren Preisbereich. Die neuen Modelle sollen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und dabei trotzdem ein hochwertiges Erscheinungsbild liefern. Auslöser der Entwicklung war Apples MacBook Neo, das mit einem Einstiegspreis von 699 Euro den PC-Markt unter Druck gesetzt hat.
Das MacBook Neo kombiniert ein Aluminiumgehäuse mit dem A18‑Prozessor, den Apple auch in iPhones einsetzt. Die Leistung zielt klar auf typische Alltagsaufgaben ab. Intel und PC-Hersteller hatten zwar bereits zuvor günstige Notebooks im Programm, doch Geräte mit höherwertiger Anmutung lagen meist deutlich über dem Mainstream-Preisniveau. Wildcat Lake soll diese Lücke schließen und kompakte, leichte Notebooks mit längerer Akkulaufzeit und moderner Ausstattung ermöglichen.
Honor X14: Erste Wildcat-Lake-Modelle im Handel
Zu den ersten verfügbaren Geräten gehört das Honor X14 mit 14‑Zoll-Display. Es wird von einem Intel Core 5 320 angetrieben, einem Sechskern-Chip mit bis zu 4,6 GHz Taktfrequenz, 6 MB Cache und einer thermischen Verlustleistung von 35 Watt. Die integrierte Grafikeinheit nutzt zwei Xe3-Kerne. Das Gerät richtet sich an Nutzer:innen, die ein kompaktes, alltagstaugliches Notebook mit aktueller x86-Plattform suchen.
Das Honor X14 kommt mit 16 GB LPDDR5X‑7467‑Speicher, also doppelt so viel Arbeitsspeicher wie beim Einstiegsmodell des MacBook Neo. Zudem ist ab Werk eine SSD mit 512 GB verbaut. Apple setzt beim MacBook Neo in der Basisvariante auf 256 GB und bietet maximal 512 GB Speicherkapazität an. Neben der reinen Kapazität soll Wildcat Lake laut Intel auch bei Energieeffizienz und KI-Funktionen punkten, etwa durch geringeren Prozessorverbrauch und höhere KI-Leistung der GPU, was sich insbesondere im Mobilbetrieb bemerkbar machen soll.
Start über JD.com: Weitere Hersteller in Vorbereitung
In China sind die ersten Wildcat-Lake-Geräte bereits gelistet. Der Online-Händler JD.com bietet mehrere Notebooks mit Intel Core Series 3 zur Vorbestellung an. Dabei handelt es sich unter anderem um 14‑ und 16‑Zoll-Modelle von Honor und Asus. Die Vorbestellfristen enden je nach Modell am 18. oder 22. Mai, was auf einen Marktstart in dieser Zeitspanne hindeutet.
Für ein Honor‑Notebook mit Intel Core 5 320, 16 GB RAM und 512‑GB‑SSD wird auf JD.com ein Preis von 9999 Renminbi genannt, der aktuell noch als Platzhalter gewertet wird. In den Angebotsseiten werden außerdem Zugaben wie eine Maus oder ein Rucksack erwähnt. Asus bereitet parallel weitere Modelle vor, darunter das Strix G14 SE 2026 und das Fearless 14SE 2026, die ebenfalls im Umfeld des Wildcat-Lake-Starts erwartet werden. Insgesamt deutet alles darauf hin, dass Intel und seine Partner die Markteinführung der neuen Core-Series-3-Generation eng auf den Vorstoß von Apples MacBook Neo abgestimmt haben.
Via: wccftech.com
