LG Display soll an neuen 5-Stack-OLED-Panels arbeiten, die unter anderem für einen künftigen 24‑Zoll‑iMac vorgesehen sein könnten. Ein aktueller Bericht schätzt den Marktstart eines solchen iMacs nun für 2029.
Seit Januar 2025 produziert LG Display laut Bericht 4-Stack-OLED-Panels für Fernseher und arbeitet nun an einer 5-Stack-Variante. Diese weiterentwickelten Panels könnten ebenfalls in TV-Geräten eingesetzt werden, gleichzeitig soll Apple jedoch konkret nach einem 24‑Zoll‑Display gefragt haben. Das legt nahe, dass die Displays für einen zukünftigen 24‑Zoll‑iMac gedacht sind.
Berichte über 5-Stack-OLED-Entwicklungen bei LG sind nicht neu. Eine frühere Einschätzung ging allerdings davon aus, dass ein iMac mit dieser Technologie frühestens 2030 auf den Markt kommen würde. Die neue Prognose ist etwas optimistischer und verortet die Einführung eines 24‑Zoll‑iMac mit 5-Stack-OLED nun im Jahr 2029.
Parallel dazu treibt Apple den Einsatz von OLED offenbar über die gesamte Produktpalette hinweg voran. Für ein künftiges iPhone 20 Pro werden 2-Stack- beziehungsweise von Apple als Tandem OLED bezeichnete Panels erwartet.
Apple setzt seit Jahren auf mehrlagige OLED-Architekturen. Bereits 2022 bestand das Unternehmen darauf, dass Samsung 2-Stack-OLED-Panels für das iPad entwickelt – obwohl Samsung dem Bericht nach zunächst wenig Interesse hatte, weil nur Apple diese teurere Technologie nachfragte.
Der Grund für Apples Fokus: 2-Stack-OLED soll eine längere Lebensdauer und eine bessere Bildqualität bieten als herkömmliche Single-Stack-OLED-Panels. Allerdings bleibt ein bekanntes Problem bestehen: Burn-in. Wie viele von Euch noch aus CRT-Zeiten kennen, können sich statische Elemente wie eine Menüleiste dauerhaft als „Geisterbild“ einbrennen.
Ein iMac ist hiervon stärker bedroht als ein iPhone oder iPad, da der Rechner typischerweise länger eingeschaltet bleibt und häufiger statische Inhalte anzeigt. Gleichzeitig verringert jede zusätzliche OLED-Schicht die Helligkeit des Panels. 5-Stack-OLED soll dem entgegenwirken, indem drei blaue LED-Schichten statt zwei verbaut werden.
Apple soll sowohl bei LG Display als auch bei Samsung Display konkrete Anforderungen für OLED-Panels hinterlegt haben. Ziel seien 24‑Zoll‑Displays mit einer Pixeldichte von 218 bis 220 ppi. Die dafür nötige Technologie ist laut Bericht zwar grundsätzlich verfügbar, aber aktuell noch teuer.
Die Kosten entstehen nicht nur durch die Panels selbst, sondern auch durch die komplexere Fertigung in hohen Stückzahlen – insbesondere bei größeren Diagonalen wie dem 24‑Zoll‑iMac oder den bis zu 83 Zoll großen 4-Stack-OLED-Fernsehern, die LG Display derzeit anbietet. Zusätzlich spielt die Bildqualität eine besondere Rolle: Bei Monitoren sitzen Nutzer:innen direkt davor, während bei Fernsehern der Betrachtungsabstand größer ist. Anforderungen an Schärfe und Homogenität fallen bei einem Monitor daher strenger aus.
Der Bericht deutet an, dass LG Displays OLED-Panels für einen iMac die von Apple gesetzten Qualitätsstandards bisher möglicherweise noch nicht vollständig erfüllen. Gleichzeitig bleibt auffällig, dass Apple zwar schon 2022 stark auf 2-Stack-OLED gedrängt hat, laut den zitierten Quellen aber trotzdem noch Jahre von einem breiten Einsatz dieser Technik im iPhone entfernt sein soll.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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