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Faltbares iPhone: Start wohl nur in den USA und mit Lieferproblemen

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Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone im September vorstellen – doch der Start verläuft offenbar holprig. Ein Bericht deutet auf einen US-exklusiven Marktstart und Verzögerungen in anderen Ländern hin.

US-Start zuerst, andere Märkte müssen warten

Mehrere Berichte gehen davon aus, dass Apple sein erstes faltbares iPhone, möglicherweise „Ultra“ oder „Fold“ genannt, beim nächsten Produktlaunch im September präsentiert. Erwartet wird, dass das Gerät gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max sowie neuen Apple-Watch-Modellen wie der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 gezeigt wird. Während die Welt damit rechnet, das neue Modell bereits nächsten Monat zu sehen, ist unklar, wann Ihr das Gerät tatsächlich kaufen könnt.

Laut dem australischen Magazin ChannelNews, das sich auf eine nicht namentlich genannte große chinesische Zulieferfirma beruft, sollen zunächst nur Kund:innen in den USA das faltbare iPhone vorbestellen können. Käufer:innen in China und anderen wichtigen Märkten sollen demnach in den folgenden zwei bis drei Monaten nachziehen. Australische Mobilfunkbetreiber und große Händler erwarten laut ChannelNews, dass das Gerät dort zum Start der iPhone-18-Pro-Modelle im September überhaupt nicht erhältlich sein wird.

Apple selbst hat zu den Berichten bislang nichts gesagt. Weder ist ein entsprechendes Produkt angekündigt, noch hat das Unternehmen ein Launch-Event offiziell bestätigt. Auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme habe Apple nicht reagiert, heißt es.

Technische Hürden, Lieferengpässe und unklare Preise

Die gestaffelte Markteinführung soll mit Problemen in der Lieferkette, offenen Preisfragen und Testschwierigkeiten bei bereits produzierten Geräten zusammenhängen. ChannelNews berichtet von „Liefer- und Preisproblemen“ in der Entwicklung des Falt-iPhones. Zudem gebe es „Testprobleme mit bereits gebauten Produktionsmodellen“. Apple-Ingenieur:innen und -Designer:innen sollen demnach insbesondere mit Scharnier und Display Schwierigkeiten haben, was die geplante Massenfertigung verzögert habe.

Die Serienproduktion war ursprünglich für Anfang Juni vorgesehen, wurde dann auf August verschoben und sei nun erneut ins Stocken geraten. ChannelNews geht davon aus, dass Apple im zweiten Halbjahr 7 Millionen faltbare iPhones fertigen will. Der Analyst Ming-Chi Kuo rechnet gleichzeitig mit etwa 1 Million ausgelieferten Faltgeräten im dritten Quartal, im Vergleich zu 20 bis 22 Millionen Einheiten des iPhone 18 Pro und Pro Max.

Ein weiterer Faktor sind steigende Hardwarepreise. Die anhaltende globale Knappheit bei Speicherchips, die vor allem durch den massiven Ausbau von KI-Infrastruktur verursacht wird, treibt die Kosten nach oben. Entsprechend unsicher scheint die Preisgestaltung des neuen Geräts.

Design-Gerüchte und Preisrahmen

Aus Unterlagen und Leaks der vergangenen Monate ergibt sich das Bild eines buchähnlich aufklappbaren Geräts, dem später ein Klappdesign ähnlich dem Motorola Razr folgen könnte. Optisch soll das erste Modell an das ursprüngliche Google Pixel Fold erinnern, mit einem eher breiten, gedrungenen Formfaktor. Der bekannte Leaker Ice Universe veröffentlichte auf X Fotos einer angeblichen Displayschutzfolie des Falt-iPhones und wies darauf hin, dass eine Seite quadratisch und die andere rund ausgeführt sei.

Offiziell ist noch kein Preis bekannt, und laut ChannelNews könnte Apple diesen bei der Vorstellung gar nicht nennen. Bloomberg-Reporter Mark Gurman erwartet einen Einstiegspreis um 2.000 US-Dollar (rund 1.840 Euro). Ming-Chi Kuo geht von 2.300 bis 2.500 US-Dollar (rund 2.115 bis 2.300 Euro) aus. Ob diese Spannbreite sich bestätigt und wie sich das auf die Markteinführung außerhalb der USA auswirkt, bleibt abzuwarten.

Wenn sich diese Strategie bewahrheitet wäre es spannend, wann Europa und insbesondere der DACH-Raum dran ist. Bei der Apple Vision Pro hat es bis April 2024 gedauert. Ob sich dieses Szenario für das „iPhone Fold“ wiederholt bleibt spannend. Auch spannend, wird der Preis. Wenn aus den 2.500 US-Dollar hier in Europa knapp 3.000 Euro werden könnten. In den USA werden Preise immer netto, also ohne Mehrwertsteuer, angegeben.

Via: www.cnet.com · www.theapplepost.com

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Tags: Lieferprobleme, iPhone 18 Pro, Apple, ChannelNews, iPhone, Speicherchip-Knappheit, Apple Watch, Ming-Chi Kuo, Mark Gurman, faltbares iPhone, Markteinführung

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