Im Netz sind Bilder aufgetaucht, die angeblich das Innere eines von Apple entwickelten KI-Servers zeigen, der für Private Cloud Compute zum Einsatz kommen soll. Die Aufnahmen geben einen ersten Eindruck davon, wie Apple die Hardware in den Servern anordnet.
Leak zeigt angebliches Apple-M5-Server-Chassis
Veröffentlicht wurden die Bilder Anfang der Woche vom X-Nutzenden @hsuchingpo, einem Account, der bereits mehrfach Apple-Hardware und Prototypen geleakt hat. Die Fotos sind schlicht mit „Apple M5 Server“ beschriftet. Laut der veröffentlichenden Person handelt es sich „höchstwahrscheinlich“ um das System hinter Apples Private Cloud Compute (PCC).
Private Cloud Compute ist Apples Ansatz, rechenintensive Anfragen von Apple Intelligence von einem Gerät in die Cloud auszulagern, ohne dass Nutzungsdaten dauerhaft gespeichert oder weitergegeben werden. Der nun gezeigte Server soll genau für diese Aufgaben gedacht sein.
Die Bilder zeigen ein rackmontierbares Chassis, das dicht mit Rechenmodulen bestückt ist. Jedes Modul besteht aus einer separaten Platine, die auf einer Trägerschiene montiert und mit blauen und roten Auswurfhebeln für den schnellen Ausbau gesichert ist. Die Boards stecken über goldene Edge-Connectoren in einer Backplane. Durch die Mitte jeder Spalte verlaufen Kühlkörper, im Deckel ist ein Service-Diagramm aufgeklebt, das nummerierte Board-Positionen und Apple-Teilenummern aufführt.
In das Chassis passen demnach bis zu 32 Platinen. Das Layout wirkt klar auf Luftstrom optimiert, mit zentral angeordneten Kühlkörpern und Lüftern an beiden Enden des Gehäuses.
Eigene Chips und Speicher an Bord
Ein Close-up-Bild zeigt eine Platine, auf der die Wärmeleitpaste entfernt wurde. Darunter ist ein Chip-Gehäuse mit aufgedrucktem Apple-Logo zu sehen. Das deutet darauf hin, dass in den Servern Apple-eigene Chips verbaut sind. In der Nähe sind zudem zwei NAND-Flash-Bausteine zu erkennen.
Damit liefert der Leak einen seltenen Blick auf dedizierte Apple-Serverhardware, die sich klar von den üblichen Endgeräten wie Mac, iPhone oder iPad unterscheidet. Detaillierte technische Daten oder konkrete Modellbezeichnungen der Chips sind auf Basis der Bilder jedoch nicht erkennbar.
Abhängigkeit von Mac Studio und Produktion in Texas
Zusätzlich zu den Fotos machte die leakernde Person Angaben zur Funktionsweise des Systems. Demnach kann der Server seine Aufgaben nicht eigenständig verwalten. In Antworten auf Rückfragen erklärte @hsuchingpo, die Hardware müsse „in Verbindung mit einem Mac Studio verwendet werden (erfüllt die Funktion der Softwaresteuerung)“. Außer Apple könne niemand den Server aktivieren, da dafür sowohl eine physische Steuerungsmaschine als auch ein Steuerkonto notwendig seien.
Unabhängig von dem Leak ist bekannt, dass Apple KI-Server in den USA in einer Anlage in Houston, Texas, fertigt. Das geschieht im Rahmen einer zugesagten Investition von 600 Milliarden US-Dollar in den US-Standort. Ob die nun gezeigten Systeme direkt aus dieser Produktion stammen, geht aus den veröffentlichten Informationen jedoch nicht hervor.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
