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Die Vergangenheit und Zukunft des iPad mini

Ein Apple iPad mini mit einer farbenfrohen 3D-Grafik des Wortes „mini“ auf dem Bildschirm.

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Das iPad mini begleitet die iPad-Familie seit 2012 – mal im Rampenlicht, mal eher am Rand. Ein Blick zurück zeigt, wie sich das kleine Tablet entwickelt hat und wo es heute steht.

Vom kleinen Debüt zur Retina-Wende

2012 brachte Apple zunächst das iPad der 3. Generation mit Retina-Display auf den Markt, das jedoch mit dem A5X-Chip an der hohen Pixeldichte zu kämpfen hatte. Bereits sieben Monate später folgte das iPad der 4. Generation mit A6X, das die Performance-Probleme sichtbar entschärfte. Die spannendste iPad-Neuigkeit des Jahres war aber ein anderes Gerät: das erstmals vorgestellte iPad mini.

Phil Schiller präsentierte das iPad mini gemeinsam mit dem iPad 4 und stellte vor allem den Formfaktor heraus: Das Gerät lässt sich mit einer Hand halten. Das erste iPad mini brachte ein neues Design mit schmaleren Rändern an den Längsseiten, einem 7,9‑Zoll-Display, 7,2 mm Gehäusedicke und einem Gewicht von rund 0,68 Pfund – etwa der Hälfte eines großen iPads.

Technisch setzte Apple auf die aus dem iPad 2 bekannte Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, nur auf kleinerer Fläche. Testberichte lobten das geringe Gewicht und das Gehäusedesign, kritisierten aber den fehlenden Retina-Bildschirm. Das Display wurde mit einem iPhone-3GS-Panel im iPad-Format verglichen: nicht schlecht, aber mit sichtbaren Pixeln für Nutzer:innen, die bereits ein Retina-iPad gewohnt waren. Der Vorteil: Touch-Ziele entsprachen in ihrer Größe denen von iPhones vor dem Retina-Umstieg.

Ein Jahr später erhielt das iPad mini dann das gewünschte Retina-Update mit 326 ppi – parallel zum neuen iPad Air mit nahezu identischer Ausstattung. Nutzer:innen mussten nur noch die gewünschte Größe wählen.

Lange Durststrecke und Neustart

2014 folgte das iPad mini 3 mit Touch ID, blieb aber beim A7-Chip, während das iPad Air 2 schon auf den A8 setzte. Mit iOS 9 im Jahr 2015 unterstützte das iPad mini 3 kein Split View, was die Produktivität einschränkte. Im selben Monat erschien das iPad mini 4 mit A8, Besitzer:innen des nur ein Jahr alten Vorgängers gingen bei dieser Funktion leer aus.

Das iPad mini 4 blieb von September 2015 bis März 2019 im Programm, während Apple zahlreiche andere Produkte aktualisierte oder neu vorstellte – von mehreren iPhone-Generationen über iPad Pro, Apple Watch und MacBook Pro bis hin zu iMac Pro, HomePod und diversen Apple-TV- und iPad-Modellen. Für Fans des kleinen Tablets war das eine schwierige Phase, in der der Eindruck entstand, das iPad mini spiele für Apple nur eine Nebenrolle.

2019 kam ein aktualisiertes iPad mini mit A12 Bionic und Unterstützung für den ersten Apple Pencil. Die iPad-Produktlinie wirkte damit wieder besser abgestuft, dennoch blieb das Gefühl, dass Apple den Fokus auf größere iPads legte – insbesondere iPad Pro und iPad Air – während das einfache iPad als Einstieg diente und viele iPadOS-Funktionen auf größeren Displays besser zur Geltung kamen.

Modernisierung, aktueller Stand und Blick nach vorn

Im September 2021 erhielt das iPad mini die größte Überarbeitung seit der Einführung des Retina-Displays. Optisch und funktional rückte es näher an das iPad Air: flache Seiten, Unterstützung für den Apple Pencil (2. Generation), USB‑C, ein 8,3‑Zoll-Display und der A15 Bionic machten es zu einem modernen, kompakten iPad mit verbessertem Multitasking unter iPadOS.

Tester:innen betonten erneut, dass das iPad mini vor allem über sein Format definiert ist: ein Design, das sich an der iPad-Pro-Optik orientiert, aber für Dauerbetrieb in der Hand optimiert ist, nicht als Laptop-Ersatz mit Tastatur. Drei Jahre später folgte eine weitere Version mit A17 Pro, die Apple Intelligence unterstützen konnte.

Heute steht das iPad mini neben größeren Modellen mit Mac-ähnlichen Apple-Silicon-Chips als Option für alle, die ein kleines Tablet bevorzugen. Für den Herbst wird ein weiteres Update erwartet: Gerüchten zufolge mit einem 8,7‑Zoll‑OLED-Display, neuem SoC und möglicherweise erhöhter Wasserbeständigkeit – ein Novum für die iPad-Reihe.

Parallel dazu rückt ein anderes Produktkonzept in den Fokus: ein faltbares iPhone, dessen Innen-Display in einer ähnlichen Größenordnung wie das ursprüngliche iPad mini liegen könnte. Beide Geräte würden sich funktional überschneiden, etwa durch die Möglichkeit, zwei Apps nebeneinander zu nutzen. Dennoch erscheint es unwahrscheinlich, dass sich viele Käufer:innen konkret zwischen einem Falt-iPhone und einem iPad mini entscheiden müssen. Apple bietet traditionell überlappende Produktlinien mit unterschiedlichen Kompromissen an – und sowohl ein zukünftiges iPad mini als auch ein faltbares iPhone dürften ihren Platz im Portfolio finden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 512pixels.net

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