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DDR5-Arbeitsspeicher wird deutlich teurer – auch Prozessoren könnten teurer werden

Apple RAM aus China Apple Speicherstrategie

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Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher ziehen spürbar an, vor allem in Deutschland. Gleichzeitig verdichten sich Hinweise darauf, dass Prozessoren im kommenden Jahr teurer werden.

DDR5-Preise in Deutschland auf Rekordniveau

Die aktuelle Entwicklung auf dem deutschen Markt deutet darauf hin, dass sich die RAM-Krise weiter zuspitzt. Das Portal 3D Center, auf das sich Wccftech beruft, beobachtet regelmäßig die Speicherpreise in Deutschland und meldet für Juli einen deutlichen Sprung nach oben.

Betroffen ist DDR5-Arbeitsspeicher im deutschen Einzelhandel. Laut der Auswertung kosten die Module inzwischen 448 Prozent mehr als vor einem Jahr, also vor Beginn der aktuellen Speicherkrise. Zu Jahresbeginn 2026 lag der Aufschlag noch bei 440 Prozent, sank dann im März auf 408 Prozent und blieb im April auf diesem Niveau. Im Juni stiegen die Preise wieder auf 419 Prozent.

Der jetzt erreichte Wert von 448 Prozent Aufschlag stellt einen neuen Höchststand für den deutschen Markt dar. Zwar handelt es sich nur um Daten aus einem Land, doch die Entwicklung passt zu vielen Berichten, die für die zweite Jahreshälfte 2026 weitere Preissteigerungen und für das kommende Jahr eine noch angespanntere Lage erwarten. Analyst:innen und Chiphersteller zeichnen ein ähnliches Bild, und die Zahlen aus Deutschland bestätigen diese Einschätzung.

TSMC plant Preiserhöhungen für Chipfertigung

Parallel dazu gibt es schlechte Nachrichten von einem der wichtigsten Auftragsfertiger für Chips. Wie Nikkei Asia berichtet, plant TSMC, die Kosten für die Chipproduktion im kommenden Jahr um bis zu 10 Prozent anzuheben. PC Gamer hat den Bericht aufgegriffen.

Als Gründe werden steigende Kosten für Materialien und Fertigungsanlagen genannt, außerdem muss TSMC den Ausbau zusätzlicher Fertigungsstätten finanzieren. Für besonders leistungsstarke Chips der Kategorie Hochleistungsrechnen sollen die Aufschläge noch höher ausfallen. Wer kurzfristig zusätzliche Hochleistungs-Chips bestellt, muss demnach mit bis zu 15 Prozent Mehrkosten rechnen.

Laut dem Bericht sollen diese Preiserhöhungen allerdings erst 2027 greifen. Beobachter:innen gehen davon aus, dass die Anpassung angesichts der aktuellen Lage auch früher hätte kommen können. Offiziell bestätigt sind die Pläne nicht, Nikkei Asia beruft sich auf anonyme Quellen. Dennoch erscheinen zusätzliche Kostensteigerungen in der Chipfertigung plausibel.

Was das für zukünftige Hardwarepreise bedeutet

Steigende Fertigungspreise bei TSMC dürften sich direkt auf die Endpreise für Hardware auswirken. Prozessoren und andere Geräte mit integrierten Chips könnten im nächsten Jahr teurer werden, weil viele Hersteller die höheren Kosten ganz oder teilweise an Euch weitergeben werden.

TSMC beliefert große Teile der Branche, darunter Apple, Nvidia, AMD und Qualcomm. Wenn deren Produktionskosten steigen, trifft das potenziell einen breiten Querschnitt an PCs, Laptops und anderen Geräten.

Für Euch als Käufer:innen bleibt damit vor allem die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für einen Hardwarekauf. Viel Spielraum gibt es zwar nicht, aber ein früherer Kauf kann sich gegenüber 2027 als günstiger erweisen. Eine weitere Option ist, auf Rabattaktionen wie den Schwarzen Freitag zu warten und dann gezielt zuzuschlagen, etwa beim Kauf eines neuen PCs oder Notebooks.

Die aktuelle Situation rund um steigende RAM-Preise und höhere Chipkosten deutet darauf hin, dass die angespannte Lage am Markt noch länger anhalten könnte.

Via: https://www.techradar.com

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Tags: Chipfertigung, DDR5, Hardwarepreise, RAM, TSMC, PC, Deutschland, Arbeitsspeicher, notebook, CPU

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