Ein iPad kann den Schulalltag deutlich erleichtern – vorausgesetzt, es passt zu euren Anforderungen und eurem Budget. Wir geben einen Überblick über aktuelle Modelle und ihre Stärken im Unterricht.
Worauf ihr beim iPad-Kauf für die Schule achten solltet
Bevor ihr euch für ein iPad entscheidet, solltet ihr klären, wofür es im Schulalltag eingesetzt werden soll. Geht es hauptsächlich um Recherche, Notizen, Zeichnungen oder eher um Medienkonsum? Davon hängt ab, wie viel Leistung und Speicher ihr jetzt und in den nächsten Jahren benötigt. Wer nicht zwingend die neueste oder stärkste Generation braucht oder ein generalüberholtes Gerät in Betracht zieht, kann bei Apple-Tablets spürbar sparen.
Auch die Verbindungsmöglichkeiten spielen eine Rolle: Ein Modell nur mit WLAN ist günstiger als eine Variante mit Mobilfunkfunktion. Überlegt, ob ihr wirklich unterwegs mobil online sein müsst oder ob Schul- und Heimnetzwerk ausreichen. Bedenkt zudem Größe und Gewicht: Schultaschen sind oft schon voll, da kann ein kompakteres iPad den Alltag erleichtern.
Preiswerte Allrounder und leistungsstärkere Air-Modelle
Für viele schulische Aufgaben reicht das Basis-iPad aus. Es ist auf den allgemeinen Gebrauch ausgelegt und unterstützt den Apple Pencil der 1. Generation, was es für handschriftliche Notizen interessant macht. Das iPad 2025 (11. Generation) bietet ein 10,9‑Zoll‑IPS‑Display, den A16‑Bionic‑Prozessor, je eine 12‑Megapixel‑Kamera vorne und hinten, 4K‑Video, Touch ID und einen USB‑Anschluss. Es startet bei 128 Gigabyte Speicher, das Mobilfunkmodell beherrscht 5G.
Das iPad 2022 (10. Generation) ist eine etwas ältere, meist günstigere Option. Es verfügt ebenfalls über ein 10,9‑Zoll‑Display, hier als Liquid‑Retina ausgeführt, und wird vom A14‑Bionic‑Chip angetrieben. Auch hier gibt es 12‑Megapixel‑Kameras vorne und hinten, 4K‑Video, Unterstützung für den Apple Pencil der 1. Generation und das Magic Keyboard Folio. Der Einstieg liegt bei 64 Gigabyte Speicher, zudem sind Touch ID, USB‑Anschluss und 5G beim Cellular‑Modell an Bord.
Wer mehr Leistung und ein leichteres Gehäuse möchte, kann zum iPad Air greifen. Es ist schlanker als das Basis‑iPad und unterstützt den Apple Pencil Pro. Das iPad Air der 7. Generation von 2025 bietet ein 11‑Zoll‑Liquid‑Retina‑Display, den M2‑Chip, 12‑Megapixel‑Kameras vorne und hinten, 4K‑Video mit ProRes, mindestens 128 Gigabyte Speicher, Touch ID und einen USB‑C‑Anschluss; das Mobilfunkmodell unterstützt 5G. Sehr ähnlich ausgestattet ist das iPad Air 2024 (6. Generation), ebenfalls mit 11‑Zoll‑Display, M2‑Chip, Apple Pencil Pro, Magic Keyboard- und Smart‑Keyboard‑Folio‑Unterstützung sowie 5G im Cellular‑Modell.
iPad Pro und iPad mini: Spezialist:innen für besondere Ansprüche
Das iPad Pro ist das leistungsstärkste Tablet von Apple und richtet sich an Nutzer:innen mit besonderen Anforderungen. Es eignet sich vor allem für grafische Arbeiten, Video- und Audiobearbeitung oder andere leistungshungrige Anwendungen. Das iPad Pro 2025 mit 13‑Zoll‑Ultra‑Retina‑XDR‑Display setzt auf Tandem‑OLED‑Technologie, arbeitet mit dem M5‑Chip und bietet eine 12‑Megapixel‑Rückkamera sowie eine 12‑Megapixel‑Center‑Stage‑Kamera im Querformat. Es unterstützt Apple Pencil Pro und Apple Pencil, das Magic Keyboard für iPad Pro, 4K‑Video mit ProRes sowie Face ID. Der Einstiegsspeicher liegt bei 256 Gigabyte, der USB‑C‑Anschluss unterstützt Thunderbolt / USB 4, dazu kommen WLAN 7 und 5G im Cellular‑Modell.
Deutlich kompakter ist das iPad mini, das im Kern ähnliche Technik wie das iPad Air in kleinerem Format bietet. Es eignet sich gut zum Lesen, Surfen und für Notizen, unterstützt aber keine Tastaturen. Das iPad mini 7 verfügt über ein 8,3‑Zoll‑Liquid‑Retina‑Display, den A17‑Pro‑Chip, 12‑Megapixel‑Kameras vorne und hinten, 4K‑Video, Touch ID und einen USB‑Anschluss. Es startet bei 128 Gigabyte Speicher, das Cellular‑Modell ist 5G‑fähig. Wer häufig und lange mit dem Tablet arbeitet, könnte den kleinen Bildschirm jedoch als einschränkend empfinden.
Für den typischen Schulalltag mit Notizen, Internetrecherche und Textverarbeitung reicht meist das Basis‑iPad aus. Anspruchsvollere Einsatzzwecke, eine Nutzung durch die ganze Familie oder eine besonders lange Nutzungsdauer können hingegen den Aufpreis für ein iPad Pro rechtfertigen. Das iPad mini ist vor allem dann eine Option, wenn geringes Gewicht und hohe Mobilität für euch an erster Stelle stehen.
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