Apple überträgt in den USA seit diesem Jahr exklusiv alle Formel-1-Rennen per Streaming. Laut dem Formel-1-CEO Stefano Domenicali könnte das Unternehmen künftig auch in weiteren Märkten um Übertragungsrechte bieten.
Positive Bilanz des US-Deals
Auf dem jüngsten Earnings Call von Liberty Media, dem Mutterunternehmen der Formel 1, erklärte Domenicali, beide Seiten seien mit der Vereinbarung für die USA zufrieden. Apple und die Rennserie hätten von einer positiven Resonanz bei den Zuschauer:innen und bei der Gewinnung neuer Abonnent:innen berichtet. Konkrete Zuschauerzahlen veröffentlichen sie jedoch nicht.
Auf die Frage eines Investors zu Apples Interesse an weiteren Märkten sagte Domenicali, dies sei Teil der Gespräche. Wenn sich in anderen Ländern Gelegenheiten ergäben, werde Apple sie nutzen, sobald die entsprechenden Rechte verfügbar seien.
Liberty-Media-CEO Derek Chang erklärte, das Unternehmen beschäftige sich weiterhin mit neuen Innovationen für das Angebot. Apple als möglicher Bieter in weiteren Märkten sei für das Geschäft hilfreich.
Formel 1 setzt auf regionale Partner
Die Formel 1 sucht derzeit nicht nach einem einzelnen Medienpartner, der die weltweiten Übertragungsrechte übernimmt. Stattdessen setzt die Rennserie auf eine Reihe von Vereinbarungen und will für die jeweiligen Märkte passende Partner auswählen.
Ein Beispiel dafür ist Großbritannien: Dort hat der Sender Sky seinen Vertrag für die Formel-1-Rechte bis 2034 verlängert. Damit dürfte Apple in dieser Region vorerst keine Übertragungsrechte erhalten. Auch wenn Interesse an weiteren Vereinbarungen besteht, kann Apple die weltweite Verbreitung der Rennen daher nicht einfach übernehmen.
Die Aussagen der Verantwortlichen lassen jedoch erkennen, dass die Formel 1 für einzelne Märkte weitere Verträge mit Apple in Betracht zieht. Ob und wann sich konkrete Möglichkeiten ergeben, hängt davon ab, wann Rechte in den jeweiligen Ländern verfügbar werden.
Live- und Abrufangebote in den USA
In den USA können Abonnent:innen von Apple TV alle Formel-1-Rennen live und auf Abruf ansehen. Apple hat außerdem kürzlich eine Dolby-Atmos-Tonspur für die Streams eingeführt und die Unterstützung für Multiview auf weitere Plattformen ausgeweitet, darunter iPhone Duo.
Der bestehende US-Vertrag bildet damit bislang die Grundlage für Apples Formel-1-Angebot. Weitere Übertragungsrechte sind nach den Aussagen von Domenicali und Chang möglich, aber an die Verfügbarkeit von Gelegenheiten in einzelnen Märkten gebunden.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
