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Das Ende von Rosetta 2 mit macOS 28

Zu Beginn der Ära von Apple Silicon hat Apple eine Übergangslösung mit dem Namen Rosetta 2 eingeführt. Diese Technologie ermöglicht es, auf Intel-Prozessoren basierende Anwendungen auf neueren Macs auszuführen. Diese Macs sind mit Apples eigenem Arm-basierten Chips ausgestattet. Nun plant Apple, Rosetta 2 mit dem Erscheinen von macOS 28 auslaufen zu lassen. Dies stellte das Unternehmen kürzlich in einer Aktualisierung der Entwicklerdokumente klar.

Was ist Rosetta 2 und warum wurde es eingeführt?

Rosetta 2 ist eine entscheidende Softwarelösung. Sie übersetzt Code, sodass Apps, die ursprünglich für Intel-Prozessoren entwickelt wurden, auch auf Apples Silicon-Architektur laufen können. Dies war eine notwendige Maßnahme, um Entwickler:innen genug Zeit zu geben, ihre Anwendungen anzupassen. Rosetta 2 bleibt bis macOS 27 erhalten, um diesen Übergang zu erleichtern. Darüber hinaus wird Apple nur eine eingeschränkte Version von Rosetta 2 für ältere Spiele bereithalten. Diese Spiele verlassen sich auf Intel-basierte Frameworks und werden von den Entwicklern nicht mehr gewartet.

Ende der Unterstützung für Intel-basierte Macs

macOS Tahoe ist die letzte macOS-Version, die Intel-Macs unterstützt. Diese Version ist nur mit einigen wenigen älteren Modellen kompatibel. Dazu gehören der 16-Zoll MacBook Pro (2019), der 13-Zoll MacBook Pro (2020) mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen, der 27-Zoll iMac (2020) und der Mac Pro (2019). Apples Entscheidung markiert das Ende einer Ära, in der Intel-Prozessoren das Herzstück der Hardware bildeten. Dennoch werden diese Macs für weitere drei Jahre Sicherheitsupdates erhalten.

Herausforderungen für Entwickler:innen

Entwickler:innen müssen ihre Anwendungen bald vollständig an die neue Architektur anpassen. Rosetta 2, ursprünglich als temporäre Lösung gedacht, läuft bald aus. Die Entscheidung, die volle Funktionalität von Rosetta 2 einzuschränken, hat Implikationen. Entwickler:innen älterer Games, die Intel-Frameworks nutzen, stehen vor Herausforderungen. Die Kompatibilität mit zukünftigen macOS-Versionen ist ohne weitere Anpassungen ungewiss. Diese Veränderungen unterstreichen Apples Entschlossenheit, die vollständige Migration zu ihrer neuen Architektur voranzutreiben.

Im Großen und Ganzen signalisiert Apples Ansatz das Ziel, die eigene Hardware- und Software-Integration zu stärken. Während Intel-Mac-Nutzer:innen noch einige Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt werden, ist der Weg zur Exklusivität von Apple Silicon beschritten.

Via: https://www.macrumors.com

Michael Reimann

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