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Der interaktive Wegweiser zu den Sternen: Die größte Weltraumkarte für alle zugänglich

Die Erforschung des Weltalls fasziniert Menschen weltweit. Die jüngsten Entwicklungen bieten nun eine großartige Möglichkeit für Weltraum-Enthusiast:innen. Dank dem James Webb Space Telescope (JWST) können Wissenschaftsbegeisterte die größte, jemals erstellte Weltraumkarte erkunden. Mehr als 800.000 Galaxien warten darauf, von dir entdeckt zu werden.

Erstklassige Daten vom James Webb Space Telescope

Seit dem 5. Juni stellt Caltech im Rahmen des Cosmic Evolution Survey das umfassende Datenmaterial des JWST öffentlich zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine kartierte Himmelsregion von 0,54 Quadratgrad. Diese Region entspricht in etwa dem dreifachen Volumen eines Vollmondes. Die vollständige Datenmenge beläuft sich auf rund 1,5 Terabyte. Diese umfasst Galaxien und Sterne, die 13,5 Milliarden Jahre alt sind. Damit bietet die Karte einen beispiellosen Einblick in die Anfänge unseres Universums. Du kannst 98% der bekannten Geschichte des Universums nachvollziehen. Im Vergleich wirkt die bisher größte Milchstraßenkarte fast klein, obwohl sie mit über 500 Terabyte mehr Daten umfasst.

Das interaktive Kartenwerkzeug

Durch die interaktive Karte ist die Entdeckung des Universums so zugänglich wie nie. Mit einem einfachen Klick auf „check it out!

“ kannst du über deinen Webbrowser auf die Karte zugreifen. Sie enthält über 700.000 Galaxien und Objekte. Filtersysteme und Layer helfen, die Informationen übersichtlich darzustellen. Die NIRCam- und MIRI-Bilder bieten verschiedene Betrachtungsweisen. Der Katalog bietet dir zudem die Möglichkeit, spezifische Objekte später erneut zu finden.

Zugang und Verarbeitung der Daten

Um die Daten zu nutzen, gibt es einfache Schritte. Das COSMOS2025-Projekt bietet drei Forschungsarbeiten an, die den Überblick und die Einzelheiten der Sichtungen beschreiben. Nachdem du ein Formular ausgefüllt hast, stehen dir die Daten zum Download bereit. Sowohl als komplettes Datenpaket als auch in einzelnen Teilen. Die meisten Daten sind im FITS-Format, das nicht von Standard-Programmen verarbeitet werden kann. Dank der NASA existieren jedoch verlässliche Bildbetrachter für FITS-Dateien.

Diese Daten machen es möglich, wichtige Fragen über das frühe Universum zu beantworten. Die uneingeschränkte Verfügbarkeit für Forschende weltweit wird die wissenschaftliche Gemeinschaft weiter beflügeln. Nutze die Gelegenheit einzutauchen und das Universum näher kennenzulernen.

Via: https://www.cnet.com

Michael Reimann

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