Am Duke Health wurde erstmals eine Operation mit der SportSuite Vision App von Stryker auf dem Apple Vision Pro durchgeführt. Der Eingriff zeigt, wie sich das Headset im OP-Alltag einsetzen lässt.
Erste Hüftarthroskopie mit SportSuite Vision am Duke Health
Das Medizintechnikunternehmen Stryker hat bekanntgegeben, dass am Duke Health eine Hüftarthroskopie mit seiner SportSuite Vision App auf dem Apple Vision Pro durchgeführt wurde. Bei dem Eingriff nutzte der Operateur die App, um das Operationsfeld zu sehen und gleichzeitig digitale Werkzeuge wie arthroskopische und CT-Bildgebung in sein Sichtfeld einzublenden.
Normalerweise müssen Chirurg:innen bei arthroskopischen Eingriffen mehrere Monitore im Operationssaal im Blick behalten. Diese sind an verschiedenen Positionen im Raum verteilt, was häufige Kopf- und Körperdrehungen erfordert. SportSuite Vision bündelt diese Informationen im Apple Vision Pro und zeigt sie direkt vor den Augen des OP-Teams an. Laut Stryker soll das die Anzahl der Bewegungen reduzieren und den Ablauf im Saal vereinfachen.
Chad Mather III, M.D., M.B.A., der die Operation durchgeführt hat, beschreibt den Nutzen der räumlichen Darstellung im OP: „Using spatial computing enabled me to customize the placement of key clinical information to fit my workflow and access it within the sterile field. This helped create a more comfortable, streamlined OR setup while keeping the information I needed in view.“
FDA-Zulassung als Schritt in Richtung Routineeinsatz
SportSuite Vision hat am 17. Juli eine FDA De Novo Authorization erhalten. Damit ist es die erste Anwendung, die für die intraoperative Nutzung mit dem Apple Vision Pro autorisiert wurde. Diese Entscheidung der US-Arzneimittelbehörde markiert einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Einsatz des Headsets im Operationssaal und weg von rein experimentellen Projekten.
Mit der Zulassung kann Stryker die App explizit für den Einsatz während Operationen anbieten. Für Kliniken schafft das eine rechtliche und regulatorische Grundlage, um Apple Vision Pro in bestehende OP-Workflows zu integrieren und standardisiert zu testen.
Beliebt im OP – auch jenseits der Hüfte
Auch wenn das Apple Vision Pro kommerziell nicht als großer Erfolg gilt, findet es im klinischen Umfeld offenbar Anklang. In Umfragen gaben Chirurg:innen an, dass sich mit dem Headset die Operationszeiten verkürzen können, die Arbeitsbelastung sinkt und sich die Ergonomie deutlich verbessert.
Der Einsatz bleibt zudem nicht auf Hüftoperationen beschränkt. Das Apple Vision Pro kam auch bei hunderten Kataraktoperationen innerhalb eines Jahres zum Einsatz. Diese Anwendungen deuten darauf hin, dass räumliche Computertechnologie wie das Apple Vision Pro im OP für unterschiedliche Eingriffe interessant ist – von der Arthroskopie bis zur Augenchirurgie.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
