Ein aktuelles Gerücht rund um Intel und das iPhone 18 hat sich innerhalb weniger Stunden als nicht haltbar erwiesen. Ein als glaubwürdig geltender Leaker widerspricht der Behauptung, Intel werde den A20-Chip für das Basis‑iPhone 18 fertigen.
Glaubwürdiger Leaker widerspricht Weibo‑Quelle
Vor wenigen Stunden kursierte ein Hinweis des Weibo-Accounts Fixed-focus digital cameras, wonach das Standard‑iPhone 18 Intels 18A-Prozess nutzen solle. Da davon ausgegangen wird, dass der A20-Chip das Basis‑Modell des iPhone 18 antreiben wird, lag die Schlussfolgerung nahe, dass Intel den A20 fertigen könnte.
Nun hat der Leaker Jukan diese Darstellung deutlich zurückgewiesen. In einem Beitrag auf X bezeichnet er Fixed Focus Digital als „well-known blowhard“, die Person versuche lediglich, glaubwürdig zu klingen. Ein:e Bekannte:r von Jukan habe die zugrunde liegenden Dateien geprüft und darin keinerlei Belege für die behaupteten Details gefunden.
Die Dokumente, auf die sich die ursprüngliche Spekulation stützte, sollen aus einer von Tata kontrollierten Fabrik in Indien stammen und Apple-Unterlagen enthalten. Laut Jukan lassen sich daraus jedoch keine Hinweise ableiten, dass Intel den A20-Chip für das Basis‑iPhone 18 fertigen wird.
Kooperation zwischen Apple und Intel bleibt wahrscheinlich
Die Zurückweisung des konkreten A20‑Gerüchts bedeutet allerdings nicht, dass Intel grundsätzlich keine Chips für Apple produzieren wird. Im Mai sollen beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung zur Chipfertigung getroffen haben. Details zu diesem Deal sind bisher nicht bekannt.
Es wird davon ausgegangen, dass die Vereinbarung strukturell dem bestehenden Modell zwischen Apple und TSMC ähnelt: Apple entwirft eigene Chips auf Basis von ARM‑IP, während der Fertigungspartner diese auf modernen Fertigungslinien produziert. Konkrete, bestätigte technische Spezifikationen oder Zeitpläne aus dieser Vereinbarung liegen derzeit jedoch nicht vor.
Mögliche Rolle von Intel bei zukünftigen Apple‑Chips
Berichte deuten darauf hin, dass Apple Intels 18A-P-Prozess für Basis‑M7‑Chips nutzen könnte, die 2027 erwartet werden. Für den A22‑Chip, der 2028 erscheinen soll, wird eine Fertigung entweder auf Intels 18A-P-Prozess oder auf dem fortschrittlicheren 14A-Prozess diskutiert. Angeblich sollen rund 80 Prozent der für Intel geplanten Apple‑Bestellungen auf diesen iPhone‑Chip entfallen.
Parallel dazu gibt es Hinweise, dass Apple für den A22 Pro auf TSMCs 1,4‑nm‑Node setzen will. Dies würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Intel mit seinem 14A‑Prozess den Basis‑A22 fertigt, während TSMC die Pro‑Variante produziert. Bestätigt ist diese Aufteilung allerdings nicht.
Apple soll zudem bereits PDK‑Samples von Intel erhalten haben, um den 18A-P-Prozess zu evaluieren. Das Analysehaus GF Securities geht davon aus, dass Apples kommender ASIC mit dem Codenamen „Baltra“, der 2027 oder 2028 erwartet wird, Intels EMIB‑Packaging nutzen könnte. Dieses Bauteil ist für Apples Server‑ und KI‑Pläne vorgesehen.
Die Kursreaktion auf die schnelle Gerüchtewende bleibt vorerst aus: Die US‑Börsen sind wegen des Feiertags am 4. Juli geschlossen. Wäre der Markt geöffnet gewesen, hätten die stark schwankenden Erwartungen an Intel laut Quelle einen deutlichen Ausschlag bei der Aktie auslösen können.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: wccftech.com
