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Bericht: Apple plant Änderungen im App Store zur Umsatzsteigerung

Das iOS-Logo und das Apple App Store-Logo nebeneinander auf einem hellblauen Hintergrund.

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Apple soll laut einem Bericht von Mark Gurman an Änderungen für den App Store arbeiten, um mehr Einnahmen zu generieren. Konkrete Maßnahmen sind noch unklar, im Fokus stehen demnach jedoch höhere Margen und zusätzliche wiederkehrende Erlöse.

Neuer Fokus unter Ternus und Cue

Die Informationen stammen aus der neuesten Ausgabe des Power On-Newsletters von Mark Gurman bei Bloomberg. Demnach prüft Apple derzeit verschiedene Optionen, um den App Store wirtschaftlich stärker auszuschöpfen. Ziel sei es, „Wege zu finden, die Margen zu erhöhen und zusätzliche wiederkehrende Umsätze aus der Plattform herauszuholen“.

Dieses Vorhaben soll vor allem von Apples neuem CEO John Ternus und dem langjährigen Services-Chef Eddy Cue vorangetrieben werden. Welche konkreten Anpassungen Apple plant, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.

Rolle von Phil Schiller und mögliche Konfliktlinien

Gurman berichtet außerdem, dass diese Neuausrichtung rund um den App Store eine Rolle beim jüngsten Abgang von Phil Schiller gespielt haben soll. Schiller war viele Jahre Marketing-SVP bei Apple und wechselte 2020 in die Rolle als Apple Fellow, in der er unter anderem für den App Store verantwortlich war.

In der aktuellen Darstellung heißt es, Schiller habe den geplanten Veränderungen kritisch gegenübergestanden. Er soll der Ansicht gewesen sein, dass entsprechende Schritte Entwickler:innen und Regulierungsbehörden weiter verärgern könnten. Laut Gurman gab es zwar keinen internen Eklat, Schiller habe mit diesem Kurs aber nichts zu tun haben wollen.

Mögliche Stellschrauben: Review-Prozess und Entwicklergebühren

Der Bericht skizziert mehrere theoretische Ansätze, mit denen Apple die Marge im App Store erhöhen könnte, ohne dass bereits entschieden wäre, welche davon der Konzern tatsächlich umsetzt.

Eine Möglichkeit wäre demnach, den manuellen Prüfprozess für Apps zu streichen oder deutlich zu reduzieren. Dieser Review-Prozess verursacht mutmaßlich hohe Kosten und gilt im Zeitalter von agentic coding nicht als besonders effizient. Eine stärkere Automatisierung der App-Prüfung könnte Kosten senken, dürfte aber auf wenig Zustimmung stoßen.

Ein weiterer betrachteter Hebel sind offenbar die Kosten für die Mitgliedschaft im Apple Developer Program. Diese liegt derzeit bei 99 US-Dollar pro Jahr. Gurman verweist darauf, dass viele kleinere Entwickler:innen bereits rund 200 US-Dollar pro Monat für Dienste wie Codex und Claude zur App-Entwicklung ausgeben. Vor diesem Hintergrund ließe sich argumentieren, Apple könne die jährliche Gebühr anheben, ohne sofort massiven Widerstand zu riskieren.

Darüber hinaus steht im Raum, große Entwickler:innen mit sehr hohem Traffic mit einer zusätzlichen, nutzungsbasierten Abo-Gebühr zu belegen. Damit könnte Apple einen Teil der Infrastrukturkosten, die durch stark frequentierte Apps entstehen, direkt an diese Anbieter weitergeben.

Wie sich diese Überlegungen konkret im App Store niederschlagen werden, bleibt offen. Gurman betont, dass derzeit noch nicht absehbar ist, welche Änderungen Apple tatsächlich umsetzen wird und wie stark sie sich auf Entwickler:innen und Nutzer:innen auswirken.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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